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Abriss des Mühlenturms bleibt ein frommer Wunsch

Hohenlinden - Verworren wie an kaum einer anderen Stelle innerhalb Hohenlindens ist die bauliche Situation in der Mühlenstraße. Nun zeichnet sich eine Lösung ab.

Ein von vielen ungeliebter alter Mühlenturm, langfristige und rechtlich unumstößliche Verträge des Eigentümers mit Mobilfunkbetreibern, Veränderungssperren, auseinanderdriftende Vorstellungen vom Ausmaß der geplanten Bebauung, Differenzen über Abstandsregelungen: das sind nur einige Schlagworte im Zusammenhang mit der Beschreibung der Zustände in der Mühlenstraße. Nach einer neuerlichen Überarbeitung der Pläne für das Areal durch den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum zeichnet sich nun aber eine Lösung für die Zukunft ab. Der Gemeinderat nahm in öffentlicher Sitzung Kenntnis vom neuen Entwurf für den Bebauungsplan Mühlenstraße und regte zugleich weitere Modifizierungen an. Dabei geht es in erster Linie um Baufensterverschiebungen, die Anordnung von Stellplätzen und die künftige Breite der Mühlenstraße. Neu ist, dass nach Wunsch des Gemeinderates ab der Einmündung Mühlenstraße die Straße eine Breite von fünf Metern bekommen soll. Er wäre so viel Grund an die Gemeinde zu veräußern, dass diese Breite realisiert werden kann, hieß es.

Brisanz nahm Bürgermeister Ludwig Maurer gleich zu Beginn der Aussprache im Gemeinderat, indem er darauf hinwies, dass eine neuerliche Debatte über den vielfach gewünschten Abriss des Mühlenturms ins Leere liefe. "Den Turm und die Antennen bringen wir rechtlich nicht weg'', so Maurer mit dem Unterton des Bedauerns. So unternahm nur Bürgerlichen-Ratsherr Otto Hornig einen zarten Versuch in diese Richtung. "Wir gestehen dem Bauherrn viel zu, da wäre es doch schön, wenn der sich im Gegenzug verpflichten würde, in vielleicht fünf Jahren den Turm abzureißen.'' Hornigs Anmerkung wird Wunschdenken bleiben, erwiderte Maurer. Und warnte danach vor einem leichtfertigen Gebrauch von Worthülsen.

Die Planfertiger wurden einstimmig (13:0) beauftragt, die neuen Anregungen einzuarbeiten in den Plan und danach die Behörden und die Öffentlichkeit zu beteiligen, so wie es das Baugesetzbuch vorsieht.

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