Aktionskreis bekommt Geld und Rederecht

Glonn - Der Aktionskreis „Energiewende Glonn 2020“ sei ein sehr anerkanntes Gremium und habe Vorbildfunktion im Landkreis, sagte die Glonner Gemeinderätin Elisabeth Tuschter (SPD), „deswegen darf man ein Zeichen setzen“.

Der Aktionskreis hatte zuvor beantragt, dass 10 000 Euro in den Haushalt für das Jahr 2009 eingestellt werden, unter anderem um damit eine monatliche Beilage zum Marktschreiber zu finanzieren und Gastreferenten zu Energiefragen zu bezahlen. Bei den Glonner Gemeinderäten herrschte zwar Einigkeit, dass das Energie-Gremium Zuschüsse aus dem Haushalt bekommen soll, nur die Höhe war strittig. „Mein Vorschlag lautet 5000 Euro“, sagte Manfred Depré (CSU), „und wenn etwas Unvorhergesehenes kommt, kann man nachschießen“. Bernhard Mallmann (CSU) ergänzte, dass man bei der jetzigen Finanzlage einfach sparen müsse, schließlich handle es sich um Steuergelder. Deswegen sei auch er für maximal 5000 Euro.

Hans Gröbmayr von der „Energiewende Glonn 2020“ erklärte schließlich, „dass ein Kompromissvorschlag für uns tragbar ist“. Und so kam es dann auch: Der Gemeinderat beschloss 7500 Euro für den Aktionskreis einzustellen. Außerdem sprachen sich die Räte dafür aus, der „Energiewende 2020“ ein Informations- und Rederecht im Gemeinderat einzuräumen. „Keine Sorge, wir wollen nicht in jede Sitzung“, sagte Gröbmayr, „sondern nur, wenn es um Energiethemen geht. Außerdem: Wir machen nur Vorschläge – und der Gemeinderat beschließt.“

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