Ursula Bittner will als Gemeinderätin aufhören.

Altbürgermeisterin hört als Gemeinderätin auf

Kirchseeon - Kirchseeons Altbürgermeisterin Ursula Bittner wird von ihrem Amt als Gemeinderätin entbunden. So lautet ein Vorschlag der Verwaltung.

In der nächsten Gemeinderatssitzung wird der Rat darüber abstimmen, ob Bittner ihr Ehrenamt im Kommunalgremium niederlegen darf. Den Antrag hat die ehemalige Rathauschefin selbst gestellt, obwohl sie eigener Auskunft nach gerne – aber trotzdem mit gemischten Gefühlen im Rat saß. „Nach zwölf Jahren als 1. Bürgermeisterin fällt einem die Gemeinderatsarbeit nicht immer nur leicht. Es war manchmal nicht einfach, nur mehr einfacher Gemeinderat zu sein.“

Das war aber nicht der Grund für ihren Wunsch, jetzt auszuscheiden. Vielmehr seien es ihre neuen Verpflichtungen als stellvertretende Bezirkstagspräsidentin gewesen, die es ihr erschwerten, den Pflichten eines Gemeinderats nachzukommen. „Das ist nicht nur ein Grüßgotthansl. Das ist ein 30-Stunden-Job mit eigenem Büro und eigener Sekretärin. Außerdem bin ich dauernd in ganz Oberbayern unterwegs“, schildert sie ihre neue Aufgabe. Wenn man nur mehr an jeder dritten Gemeinderatssitzung teilnehmen könne, sei das nicht im Sinne des Wählers, meint Bittner im Hinblick auf ihr Ehrenamt in der Kommune. Dabei ist es auch der Wählerwille selbst gewesen, der für die Kirchseeoner Altbürgermeisterin diese völlig neue Situation mit sich brachte. „Dieser Erdrutsch bei der Bezirkstagswahl war vorher nicht abzusehen.“ Dass sich die CSU im Bezirkstag einen Partner für eine Koalition suchen müsse, damit habe niemand gerechnet.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schulbusse stoßen zusammen: Zwei Kinder schwer verletzt - Unfallursache offenbar bekannt
Schwerer Unfall bei Herrmannsdorf: Am Freitagmittag sind zwei Schulbusse zusammengestoßen. 15 Kinder wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.
Schulbusse stoßen zusammen: Zwei Kinder schwer verletzt - Unfallursache offenbar bekannt
Exhibitionist in der S2
Schock für zwei junge Frauen in der S-Bahn: Als sie in der S2 saßen, fing ein Mann unvermittelt an, vor ihnen zu onanieren. Nun fahndet die Polizei nach dem Täter. 
Exhibitionist in der S2
CSU schickt Thomas Stark ins Rennen
Er kennt Poings Verwaltung so gut wie kein zweiter: Thomas Stark. Der Rathaus-Geschäftsleiter wird für die CSU Poing als Bürgermeisterkandidat antreten. Er selbst ist …
CSU schickt Thomas Stark ins Rennen
Hanslmeier-Rauswurf: Jetzt soll’s Marx richten
Mandatsträger von CSU, SPD und Grünen haben in einem Brief an Kardinal Reinhard Marx gegen die Entlassung der Chefin des Einrichtungsverbunds Steinhöringer Werkstätten …
Hanslmeier-Rauswurf: Jetzt soll’s Marx richten

Kommentare