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Im Gemeindebereich von Poing und Pliening war das Beben am Samstag zu spüren.

Mehrere Notrufe gingen ein

Am Samstag wackelte in Poing der Boden - es war ein Erdbeben!

Erdbebenalarm in Poing: Mehrere Menschen wählten am Samstag den Notruf, weil der Boden unter ihren Füßen wackelte. Das steckte dahinter.

Ein leichtes Erdbeben im oberbayerischen Poing (Landkreis Ebersberg) ist glimpflich ausgegangen. Nach Polizeiangaben vom Sonntag wählten mehrere Menschen am Samstagabend den Notruf, weil sie wenige Sekunden lang ein Wackeln verspürt hatten. „Eine Anwohnerin entdeckte danach zwei Risse in der Wand im Dachgeschoss“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Weitere Schäden seien zunächst nicht bekannt.

15 Anwohner meldeten das Beben

Der Erdbebendienst Bayern der Ludwig-Maximilians-Universität berichtet am Sonntag auf seiner Homepage über den Erdstoß: „Am Abend des 9.9.2017 gegen 19.20 Uhr ereignete sich auf dem Gemeindegebiet Poing/Pliening ein Erdbeben, das von mehreren Personen in Poing und Pliening verspürt wurde (derzeit liegen 15 Meldungen vor).“ Eine genaue Ortung dieses Erdbebens sei derzeit aufgrund der Datenlage noch nicht sicher möglich. Sobald Daten von den umliegenden Stationen vorlägen, werde der Erdbebenherd veröffentlicht. 

Personen, die das Erdbeben gespürt - oder auch nicht gespürt - haben, sollen ihre Beobachtungen über  www.erdbeben-in-bayern.de, Unterpunkt: „Erdbeben gefühlt?“ melden.

Im Dezember hatte die Erde schon mal gewackelt

Bereits im Dezember des letzten Jahres hatte die Erde in Poing gebebt. Experten verzeichneten damals einen Erdstoß in rund vier Kilometern Tiefe mit der Stärke 2,1. Diskutiert wurde damals auch ein möglicher Zusammenhang mit Geothermie-Bohrungen.

dpa

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