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Andreas Stolze neuer Chef des Feuerwehrvereins

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Die Vereinsführung der Feuerwehr Markt Schwaben (v.l.): Walter Lauber (2. Vorsitzender), Stefan Eckerle (Kasse), Andreas Stolze (1. Vorsitzender), Karsten Doll (Schriftführer).Foto: dul

Markt Schwaben - Die Freiwillige Feuerwehr in Markt Schwaben hat mit Andreas Stolze einen neuen Vorsitzenden.

Und auch beim Kassier haben die Wahlen eine Veränderung ergeben: Die Aufgabe des scheidenden Kassiers übernahm Stefan Eckerle. „Ich war zehn Jahre in der Führungsmannschaft und vier Jahre Erster Vorsitzender“, meinte vor der Wahl Franz Schiegl.

Unter seiner Regie wurde ein vereinsinterner Bauausschuss ins Leben gerufen, der bei den Planungen für das neue Gerätehaus wichtige Arbeit geleistet hat. „In diesem Gremium war auch ich von Beginn an“, sagte Stolze nach seiner Wahl, „es ist eine große Herausforderung, den Neubau als Erster Vorsitzender vom ersten Augenblick an bis zur Vollendung begleiten zu dürfen. Ich freue mich auf diese Aufgabe!“

Der Hauptversammlung im Schweiger-Brauhaus war die traditionelle Übernahmefeier im Rathausfoyer vorangegangen. Dort wurden vier Jugendliche vorgestellt, die der Feurwehr Markt Schwaben 2010 beigetreten sind, weitere drei wurden in die Einsatzabteilung übernommen und ein Feuerwehrmann als Neuzugang genannt. Kommandant Peter Wierer sprach ein Dutzend Beförderungen aus und ehrte zusammen mit dem Vorsitzenden Franz Schiegl neun Aktive für langjähriges Mitwirke. Derzeit verfügt die Feuerwehr über 69 aktive Frauen und Männer. „Unser Aufgabenspektrum war noch vielfältiger als in den Jahren davor“, erklärte der Kommandant, „Brände, Unfälle, Beseitigung von Ölschäden, Wasserschäden, Einsätze an der S-Bahn und am Gleiskörper, umgestürzte Lastwagen, Sturmschäden“. Die Liste sei schier endlos; und die Vielfalt groß. All diese Aufgaben zuverlässig und sicher bewältigen zu können, setzte eine umfassende und gründliche Ausbildung voraus. Um die Jugend auch weiterhin für das Ehrenamt begeistern zu können, müsse die Feuerwehr künftig noch attraktiver werden. Es gäbe viele Möglichkeiten, die es zu prüfen gelte. „Aktive sollten für Arbeitgeber Vorteile haben und nicht zur Last werden“, meinte Peter Wierer.

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