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„Ich bin bei euch“: Pfarrer Alois Hopf.

Alois Hopf, Anzing

Der lachende Pfarrer

Zehn Jahre lang, von 1998 bis 2008, war er Pfarrer in Anzing. Jetzt feierte Alois Hopf in St. Michael auch sein Goldenes Priesterjubiläum, zelebrierte mit seiner ehemaligen Gemeinde 50 Berufsjahre. Und er traf sich anschließend mit vielen Gläubigen beim Empfang im Pfarrheim.

Anzing –„Wir nennen ihn nur den lachenden Pfarrer“, berichtet ein älterer Mann aus Mettenheim in der Nähe von Mühldorf, wo Alois Hopf jetzt seinen Alterssitz hat. Er hat den beliebten Geistlichen zu seinem Fest nach Anzing begleitet, wo Hopf begeistert empfangen wurde.

Zusammen mit Pfarrer Bernhard Waldherr feierte er erst einen Gottesdienst, ganz unter seinem persönlichen Motto „Ich bin bei euch bis ans Ende der Welt“. Dann aber machte sich der rüstige Priester, der in diesen Tagen seinen 77. Geburtstag feiert, auf den Weg zum Pfarrheim, wo schon viele „Ehemalige“ auf ihn warteten.

Nach einigen launigen Versen im Stil von Wilhelm Busch zum Thema Stehempfänge gratulierte Pfarrer Waldherr noch einmal seinem Amtsbruder und -vorgänger zu dessen Jubiläum. Und er überreichte ihm zusammen mit Anita Thiel, einer der beiden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, einen gemeinsamen Geschenkkorb des Pfarrverbands: „Aus Anzing eine Marienkerze und ein eigens gebackenes Brot, sowie Honig und etwas Geräuchertes aus Forstinning.“

Schließlich führte der ehemalige Oberministrant Christian Mader einen Filmzusammenschnitt aus dem Rohmaterial von Martin Loher vor. Sehr zur Freude der zahlreichen Besucher waren nun Bilder von der einstigen Schlüsselübergabe an Pfarrer Hopf zu sehen, bei seiner ersten Vorstellung in Forstinning und bei seinem 60. Geburtstag. Schon damals freute er sich über die gute Aufnahme in Anzing, die er auch jetzt erneut lobte: „Ich habe hier viele gute und stabile Geländer gefunden.“

Offensichtlich auch viele neue Freunde, die ihm jetzt, bei Häppchen und Sekt, zu seinem Jubiläum gratulierten, ihm weiterhin gute Gesundheit wünschten und ihn nach seinen aktuellen Aktivitäten befragten. Alois Hopf konnte ihnen einen positiven Bericht geben: „Einen wirklichen Ruhestand habe ich in meiner neuen Heimat nicht, denn ich helfe noch öfters bei Gottesdiensten aus.“

Friedbert Holz

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