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Vertragsunterzeichnung in Sachen Breitbandversorgung mit Benjamin Ogles (Projektleiter Deutsche Glasfaser) und Anzings Bürgermeister Franz Finauer.

Breitbandversorgung

Gemeinde Anzing setzt auf Glasfaser

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Anzing: Wer Glasfaseranschlüsse für seinen Telefon- und Internetanschluss will, muss sich beeilen.

Anzing - Seit dem 17. März haben die Haushalte in Anzing die Möglichkeit, sich für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden und damit beizutragen, die benötigten 40 Prozent Anschlussquote zu erreichen, die als Grundbedingung für den Betreiber, die Deutsche Glasfaser, gilt. Viele haben sich bereits für einen Vertrag bei Deutsche Glasfaser entschlossen, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung des Unternehmens, doch noch ist das Ziel nicht erreicht. Jetzt heiße es, noch einmal richtig Gas zu geben.

„Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Bürger zum Ende der Nachfragebündelung einen sensationellen Endspurt hinlegen“, sagt Projektleiter Benjamin Ogles. Bis zum kommenden Montag, 11. Juni, können noch Verträge abgeschlossen werden. Dies ist sowohl online unter www.deutsche-glasfaser.de als auch im Servicepunkt in der Münchener Straße 4 in Anzing möglich. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr. Am Stichtag, Montag, 11. Juni, hat der Servicepunkt noch von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Spätentschlossene haben hier die Möglichkeit, letzte Fragen zu klären und einen Vertrag abzuschließen.

Für alle Bürger veranstaltet Deutsche Glasfaser am Samstag, 9. Juni, den „Glasfasertag“. Von 10 bis 18 Uhr ist an diesem Tag bei der Gemeinde Spiel und Spaß für die ganze Familie angesagt.

Um ein klares Zeichen zu setzen für einen Glasfaseranschluss, hat die politische Gemeinde dieser Tage reagiert. In nicht öffentlicher Sitzung gab es am Dienstag den Beschluss, Kontakt mit der Deutschen Glasfaser aufzunehmen und zum nächstmöglichen Termin den Telefon- und Internetanbieter zu wechseln. Die einmaligen Kosten in Höhe von 159,80 Euro sowie die monatlichen Kosten in Höhe von 522,77 Euro werden genehmigt.

Dieser Beschluss ist an das Erreichen der 40-Prozent- Grenze gebunden. Sollten diese nicht erreicht werden, kommt auch kein Vertrag zwischen der Gemeinde Anzing und der Deutschen Glasfaser zustande und der Beschluss verliert seine Gültigkeit. Die Deutsche Glasfaser bietet im Rahmen der Markterkundungsphase 2018 auch Fiber to the Home (FTTH) mit Geschwindigkeiten ab 200Mbit bis zu 1 GBit für Kommunale und Betriebliche Einrichtungen an. In diesem Vertrag würde das Rathaus als Hauptanschlussnehmer (mit 600 Mbit) stehen, die Freiwillige Feuerwehr und die Schule sind dort dann als Unteranschluss (200Mbit) geführt, hieß es im Rathaus.

Bei Abschluss einer Laufzeit von 60 Monaten übernähme die Deutsche Glasfaser alle Erschließungs- und. Bereitstellungsgebühren (für alle drei Objekte, sonst ca. 20 000 Euro).

Allein für die Aktivierung der Freiwilligen Feuerwehr und der Schule fallen dem Vernehmen nach einmalig Kosten in Höhe von 159,80 Euro an. Bürgermeister Finauer zur Ebersberger Zeitung: „Es macht keinen Sinn, den Bürgern Glasfaser schmackhaft zu machen, wenn wir nicht selber von dem Produkt überzeugt wären.“ 

Kontakt

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

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