Supermarkt-Kasse
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An einer Supermarkt-Kasse in Anzing ist die Situation zwischen zwei Kunden eskaliert. 

Körperverletzungen in Anzing und Parsdorf

Corona-Zoff in Supermarkt: Nerven liegen blank - Jetzt fliegen die Fäuste

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Corona und die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen greifen offenbar zunehmend das Nervenkostüm der Menschen an. in Anzing und Parsdorf kam es zu Handgreiflichkeiten.

Anzing/Parsdorf - Dreh- und Angelpunkt der ersten Körperverletzung war am Montag (28. Dezember) gegen 13.45 Uhr ein Supermarkt in Anzing. Wie die Poinger Polizei am Dienstag, 29. Dezember, mitteilte, gerieten dort ein Mann und eine Frau in einen heftigen Streit. Der Mann, ein 37-jähriger Münchner, hatte seine Waren auf das Kassenband gelegt, aber keinen Warentrenner benutzt. Eine hinter ihm stehende 39-jährige Frau aus Anzing beugte sich vor, in Richtung des Mannes, um an den Warentrenner zu gelangen.

Corona-Zoff in Supermarkt: Mann fühlt sich wegen fehlendem Abstand gestört

Der Münchener fühlte sich dadurch gestört, da der Corona-Mindestabstand unterschritten wurde. Es kam zum Streit zwischen den beiden. Auf dem Parkplatz ging das Streitgespräch weiter. Schließlich schubste der Mann die Anzingerin, sodass diese auf die Einkaufswagen für Kinder fiel und sich dabei leicht am Rücken verletzte. Die Polizei Poing hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Streit esklaliert: Fäuste fliegen bei Arbeiten in Parsdorfer Baumarkt

Ungefähr zur gleichen Zeit gerieten zwei Männer in einem Baumarkt in Parsdorf ebenfalls wegen einer Nichtigkeit in Streit. Die Übeltäter im Alter von 25 bzw. 27 Jahren schlugen sich nach Angaben der Poinger Polizei schließlich wechselseitig ins Gesicht. Die beiden Zornedinger waren über eine Fremdfirma mit Arbeiten in dem für Kunden derzeit geschlossenen Baumarkt beschäftigt. „Der Streit entbrannte sich, weil man sich uneinig darüber war, wer einen Karton tragen soll“, sagte ein Sprecher der Dienststelle.

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