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Ab 2019 wird die Hundesteuer in Anzing teurer: Statt 40 Euro müssen Zamperlbesitzer künftig 50 Euro im Jahr berappen.

 50 Euro pro Jahr ab 2019

Anzing erhöht Hundesteuer

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Hundehalter müssen in Zukunft in Anzing tiefer in den Geldbeutel greifen. Die Hundesteuer wird um 10 Euro teurer.

Anzing – Hundehalter müssen in Zukunft in Anzing tiefer in den Geldbeutel greifen. Die Gemeinde hat entschieden, mit Beginn des neuen Jahres die Hundesteuer zu erhöhen. Für einen „normalen“ Hund werden dann 50 Euro (bislang 40 Euro) fällig, für einen Kampfhund sogar 400 Euro. Ein Betrag, der sich im Durchschnitt aller Gemeinde n im Landkreis Ebersberg bewege, wie es hieß.

Was genau ein Kampfhund ist, das geht aus der kommunalen Verordnung über das Halten von Hunden hervor, die der Gemeinderat ebenfalls überarbeiten ließ. Die alte Vorlage stammte aus dem Jahr 1999. Insbesondere wurden redaktionelle Änderungen vorgenommen. Mit ihren fast 20 Jahren wäre die Geltungsdauer im kommenden Jahr ohnehin abgelaufen.

Die neue Fassung tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft und entspricht dann der neuesten Rechtslage, wie Sachbearbeiter Daniel Zygalakis im Gemeinderat vortrug. Die Gemeinde Anzing verfolge, wie nahezu alle Kommunen, mit der höheren Besteuerung neben den fiskalischen Interessen auch einen Lenkungszweck, hieß es im Sitzungsverlauf.

Dieser bestehe darin, als potenziell gefährlich eingestufte Hunde möglichst aus dem Gemeindegebiet zu verdrängen. Konflikte unter Nachbarn hatte es diesbezüglich in Anzing immer mal wieder gegeben.

Verwaltungsfachwirt Daniel Zygalakis betonte, dass auch mit der beschlossenen Erhöhung der Hundesteuer dieser Geschäftsbereich für die Gemeinde ein Zusatzgeschäft bedeute. Durch die Hundesteuer nehme man rund 8500 Euro ein. Zähle man dagegen den Verwaltungsaufwand für die Eintreibung der kommunalen Steuer sowie die Entsorgung und Bereitstellung von Hunde-WC zusammen, so entstünden so alleine gut 16 000 Euro.

Zurzeit gibt es (aktueller Stand) in der Gemeinde Anzing 213 gemeldete Hunde, als steuerlich normale Hunde werden davon 204 geführt. Kampfhunde im Sinne der Verordnung gibt es fünf. Bei vier Hunden nimmt die Gemeinde eine Art Züchtertarif.   

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