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So schaut es derzeit aus im Saal der Alten Post in Anzing in der Hirnerstraße. Hier könnten Hotelzimmer entstehen.

Alte Post in Anzing soll zur neuen Post werden

Hotelbau kann im Frühjahr starten

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Das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Eine renovierte Alte Post in Anzing mit einem Anbau. Der Bauausschuss in Anzing ist dafür. 

Anzing – Das Vorhaben, die historische „Alte Post“ in Anzing zu sanieren und umzunutzen sowie im hinteren Bereich einen Anbau (zuletzt eine Abstellhalle) abzureißen und durch ein Neubaugebäude zu ersetzen, könnte schon im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden. Entsprechend positive Signale sandte der Bauausschuss in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag aus. Im Fachausschuss wurden überarbeitete Pläne vorgestellt, die zuvor so modifiziert worden waren, dass die Gemeinde nun ihr Einvernehmen in Aussicht stellen will. So lautete jedenfalls die einstimmige Beschlussempfehlung an den Gemeinderat, der gleich nach Neujahr das Thema ebenfalls angehen wird.

Der Bauausschuss sprach seine Zustimmung lediglich mit zwei kleineren Einschränkungen aus: „Die Abstandsflächen-Problematik ist noch abschließend zu klären. Und: Beeinträchtigungen der Nachbargrundstücke sind auszuschließen.“

Bürgermeister Franz Finauer betonte, dass der jetzt im Ausschuss behandelte Vorgang ausschließlich den Teil betrifft, der nichts mit dem historischen Wirtshaus zu tun hat. Was das denkmalgeschützte Gebäude angeht, stünden noch Entscheidungen aus. Insbesondere geht es dann um einen Eingabeplan und Nutzungsänderungen, denen noch zugestimmt werden müsste. „Es wäre wirklich schade, wenn sich dort nichts täte“, drückte der Rathauschef gestern gegenüber der Ebersberger Zeitung seinen Optimismus aus, nun endlich entscheidend voranzukommen. Die APA Alte Post Anzing Projekt GmbH & Co. KG plant die Errichtung eines Viersternehotels in der Hirnerstraße.

Mit der gesamten Angelegenheit befasste sich der Gemeinderat heuer zuletzt am 1. August. Dabei wurde das gemeindliche Einvernehmen für das Neubau-Vorhaben bereits erteilt. Der Gemeinderat war jedoch der Auffassung, dass ein früherer Entwurf, der im Vorbescheidsverfahren vorgelegt wurde, gestalterisch ansprechender sei. Aufgrund gestalterischer Bedenken wurde eine neue Planfassung bei einem Amtstag mit dem Landesamt für Denkmalpflege u.a. mit dem planenden Architekten besprochen. Mitte November nun übersandte das Landratsamt dem Architekten Eisele die Zusammenfassung des vorangegangenen Gesprächs mit den umzusetzenden Änderungen. Diese sind nun in der aktuell vorgelegten Planfassung mit zwei Ausnahmen berücksichtigt: Es sollen keine Dachfenster/-gauben in zweiter Reihe (übereinander) errichtet werden. Stattdessen ist der Einbau sogenannter Atelierfenster denkbar. Für alle drei Gebäudeseiten ist jeweils ein Antrag auf Abweichung von den Abstandsflächenvorschriften zu stellen.

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