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Anzings Ortskern aufhübschen und erhalten: Gemeinde zahlt mit - Ab sofort sind Förderanträge möglich

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Von: Armin Rösl

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Ortsdurchfahrt Anzing
Wer im Anzinger Ortskern saniert, kann bei der Gemeinde einen Zuschussantrag stellen. © Johannes Dziemballa

Die Gemeinde Anzing startet mit der Förderung zum Erhalt des Ortskernbildes. Wer saniert und/oder neugestaltet, kann ab sofort einen Zuschussantrag stellen.

Anzing – Wer im Bereich des Anzinger Ortskerns wohnt, kann ab sofort bei der Gemeinde einen Förderantrag stellen für Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen – mit dem Ziel, das Ortsbild zu erhalten. Zuschüsse seien möglich für Fassadengestaltung/Ladenlokale und Gartengestaltung, teilte Bürgermeisterin Kathrin Alte (CSU) am gestrigen Donnerstag mit. Im vom Gemeinderat beschlossenen und von der Regierung von Oberbayern unterstützten kommunalen Förderprogramm stehen laut Alte aktuell 30.000 Euro zur Verfügung. Der Geltungsbereich umfasst im Wesentlichen die Högerstraße, Erdinger Straße, Hirnerstraße und den Amselweg.

Anzing: Förderung in Höhe von bis zu 15.000 Euro möglich

In der Pressemitteilung zählt die Bürgermeisterin auf, welche Maßnahmen gefördert werden (Zusatz: „soweit Haushaltsmittel zur Verfügung stehen“):
• Baumaßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung der vorhandenen Gebäude, soweit sie von Bedeutung für das Ortsbild bzw. die Ortsgeschichte sind. Dazu gehören die Fassadengestaltung, die Verbesserung der Barrierefreiheit, Dächer und Dachaufbauten, Einfriedungen und Außentreppen mit ortsbildprägendem Charakter.
• Anlage oder Neugestaltung von Vorgärten und Hofräumen mit öffentlicher Wirkung zur Erhaltung und Gestaltung des Ortsbildes, zum Beispiel durch ortstypische Begrünung und Entsiegelung und insbesondere auch Maßnahmen zur Klimaanpassung.
• Umbaumaßnahmen zur Beseitigung baulicher Missstände bestehender Geschäfts-, Dienstleistungs- und Gastronomieflächen.


Kathrin Alte weist darauf hin, dass über die Höhe der jeweiligen Förderung der Gemeinderat entscheidet. „Maximal werden 15.000 Euro bewilligt.“ Alle Informationen zum kommunalen Förderprogramm stehen auf www.anzing.de.

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In ihrer Pressemitteilung dankt Anzings Bürgermeisterin „besonders dem Arbeitskreis Ortsgestaltung um Architektin Cornelia Probstmeier und dem 3. Bürgermeister Tobias Finauer, die in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Plankreis einen Gestaltungsfaden erarbeitet haben“. Dieser sei in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit erstellt worden und soll den Bürgerinnen und Bürgern als Richtschnur dienen, wie die Gestaltung und Bepflanzung im Ortskern aussehen soll. Die Einhaltung der Anforderungen des Leitfadens seien Voraussetzung für eine finanzielle Förderung.

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