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Der Umzug läuft: Gabriela Graf-Sponholtz (re.) und Tochter Agnes räumen den neuen Laden mit Postagentur ein.

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Anzings Postagentur zieht um

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Anzing - Die schlechte Nachricht: Anzings Postfiliale ist seit Kurzem geschlossen. Die gute: Sie eröffnet am Samstag neu. In die alten Räume soll ein Autohaus einziehen.

Vier Jahre nach der Eröffnung im Januar 2013 gibt es das „Anzinger Eck“ nicht mehr. Das Geschäft von Josef Huber an der Münchner Straße hat zugemacht. „Vier Jahre sind genug“, sagt er. Auf 400 Quadratmetern waren darin eine Postagentur, ein Getränkemarkt sowie Schreibwaren und Geschenkartikel untergebracht. Huber, seit über 30 Jahren selbstständiger Getränkelieferant, will lediglich den Heimservice fortführen, sagt er. In das Gebäude, so der Plan, werde ein Autohaus einziehen.

Über den Jahreswechsel haben die Anzinger auf die Postfiliale verzichten müssen, ab Samstag, 7. Januar, gibt es den Service wieder: an der Högerstraße 19 (direkt neben Tobi’s Backstube). Dort eröffnet Gabriela Graf-Sponholtz ihren neuen Laden: mit Postagentur (inklusive Dienstleistungen der Postbank wie Geldein- und -auszahlung), Lotto, Schreibwaren und Schulbedarf, Schuhreparatur-Annahme, FairHandel-Produkte, regionale Lebensmittel und vielem mehr. „Es war schon lange mein Wunsch, in Anzing ein Geschäft zu eröffnen“, sagt die 56-Jährige, die aus Poing stammt und in Pastetten lebt. Dort betreibt sie seit acht Jahren einen Dorfladen mit Postagentur, seit vier Jahren zusätzlich ein ähnliches Geschäft in Forstinning. Mit Anzing kommt die dritte Filiale hinzu.

Die Eröffnung am Samstag findet von 9 bis 14 Uhr statt. Es gibt einen Sektempfang und ein Glücksrad. Um 11 Uhr wird Diakon Hans Dimke die 70 Quadratmeter großen Räumlichkeiten segnen.

Die werden derzeit mit Material und Waren bestückt. Zusätzlich zieht Gabriela Graf-Sponholtz mit ihrem Team die alte Postagentur aus dem ehemaligen „Anzinger Eck“ um in die Högerstraße. Für die neue Filiale hat die Geschäftsfrau drei Mitarbeiterinnen eingestellt.

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