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Zwischen Anzing und Poing, südlich vom Eglsee (hinter der Baumreihe), soll der Aussiedlerhof gebaut werden.

Bauvorhaben

Grünes Licht für Aussiedlerhof

Anzing - Der Anzinger Gemeinderat hat sich einstimmig für den Bau eines Aussiedlerhofs südlich des Eglsees ausgesprochen.

Es ist ein stattliches Anwesen, das in absehbarer Zeit an der Straße nach Poing entstehen wird. Ein paar hundert Meter außerhalb dort, wo auch die neue Umgehungsstraße vorbeiführt, allerdings südlich von Eglsee und Hennigbach. „Der Fluss ist in diesem Bereich verrohrt, wir können nicht sagen wie weit flussaufwärts und wie weit genau“, räumte Franz Finauer ein. Wie der Anzinger Bürgermeister hinzufügte, ist der Eglsee als Biotop eingetragen, spiele aber im Bauvorhaben keine Rolle. Denn alle Maßnahmen, die den neuen Bauernhof betreffen, spielen sich weiter im Süden ab. Selbstverständlich sei das Landratsamt in die Vorplanungen eingebunden, auch das Wasserwirtschaftsamt. Es gäbe keine Bedenken. Die erforderliche Ausgleichsfläche werde im Anzinger Moos direkt an der Sempt ausgewiesen. Laut Bürgermeister Finauer handelt es sich um etwa 35 800 Quadratmeter Gesamtfläche, auf der unter anderem ein Bullenstall auf rund 1800 Quadratmeter, eine Bergehalle mit 1750 Quadratmeter, eine Maschinenhalle mit 800 Quadratmeter, sowie ein Wohnhaus mit Garage errichtet werden soll. Auch die Regierung von Oberbayern als höhere Planungsbehörde bewertet den Standort positiv, betonte der Bürgermeister. Die verkehrliche Erschließung des neuen Hofes kann über die unbefestigte Gemeindeverbindungsstraße von Anzing nach Ranharting erfolgen. Hier müsse allerdings ein städtebaulicher Nutzungsvertrag aufgestellt werden.

Bereits der Bauausschuss hat sich in seiner Sitzung im November mit dem Vorbescheid befasst und einstimmig befürwortet. Dem folgte auch der Gemeinderat einstimmig mit 15:0.

dul

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