Gemeindebücherei Anzing

Ausleihe ist komfortabel geworden

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Anzing - In der  Anzinger Gemeindebücherei können Kunden seit ein paar Wochen von daheim aus Medien sichten, reservieren oder verlängern.

Über 6000 Medien sind zurzeit über die Gemeindebücherei in Anzing ausleihbar. Die Nachfrage ist nach wie vor groß, auch wenn die Einrichtung, untergebracht im katholischen Pfarrheim in der Erdinger Straße 1, nur an zwei Tagen in der Woche (montags und donnerstags jeweils von 16 bis 18 Uhr) geöffnet ist – also gerade einmal an vier Wochenstunden. Die Ausleihe ist jedoch seit ein paar Wochen sehr viel komfortabler geworden. Dank der Einführung einer Technik, die andere Büchereien teils schon seit längerer Zeit gerne nutzen: Die Bücherei Anzing ist online gegangen.

Unter der Internet-Adresse „opac.winbiap.net/Anzing“ kommt man inzwischen schnell und direkt hinein in den Medienkatalog, kann dort den gesamten Bestand einsehen und durchsuchen. Und, so die Leiterin Gertrud Petzenhammer, schauen, ob ein Medium gerade verliehen oder doch verfügbar ist. Einblick gibt der Internetauftritt auch auf Neuanschaffungen oder auf die „Bestseller“, also die aktuellen Hits. Zu jedem Buch befinden sich beispielsweise auch kleine Beschreibungen.

Praktisch ist, dass man sich entliehene Bücher reservieren oder sich online die Ausleihzeit verlängern lassen kann, ohne dass man wie früher persönlich ins Korbinian-Lehrberger-Haus gehen müsste. Selbst eine Service-Mail kann man in Anspruch nehmen, so die Leiterin, mit der der Büchereikunde daran erinnert wird, seine entliehenen Medien bald wieder abgeben zu müssen. Ein Nachrichtenservice informiert ihn, wann ein bestelltes Medium wieder zur Verfügung steht. Auch eigene Bewertungen kann der Kunde abgeben. Dadurch, dass Gertrud Petzenhammer auch in der Bücherei Markt Schwaben arbeitet, gibt es sogar die Möglichkeit, Literatur schnell und direkt aus dem jeweiligen Bestand des Nachbarn zu entleihen.

Die Anmeldung ist eigentlich kinderleicht. Benötigt werden eine achtstellige Lesernummer und ein Passwort.

Wer aus Spaß einmal online durch die Seiten wandert, der entdeckt zurzeit nicht nur Rubriken wie Weihnachten, Kinderbücher oder Kochen/ Backen, sondern auch eine „Asylothek“: Medien, die besonders leicht zu verstehen seien. Den Begriff Asylothek als solchen mag Gertrud Petzenhammer nicht, gesteht sie. Sie sucht daher gerade eine passendere Bezeichnung.

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