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Blick ins Lidl-Großlager in Anzing: Der Discounter hat nun erhebliche Modernisierungsmaßnahmen beantragt.

Großlager bei Anzing

Lidl will wachsen

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Anzing - Das Lidl-Großlager im Anzinger Gewerbegebiet an der A 94 soll modernisiert und zugleich optimiert werden. Und ein wenig größer werden soll es auch.

Vieles von dem, mit dem sich der Anzinger Bauausschuss befasste, ist von außen nicht einmal erkennbar, so Bürgermeister Franz Finauer. Lidl hatte die Gemeinde über geplante Änderungen im Haustechnikbereich in Kenntnis gesetzt. Es geht ferner um Werkstätten, ein Archiv, Haustechnik-Büros, Besprechungsräume, um eine bessere Gefahrstofflagerung und zusätzliche Regalzeilen. Einiges betrifft aber auch die Außenbereiche. Dort geht es zumeist um eine Neuorganisation der ohnehin reichlich vorhandenen Stellplätze und deren Umgestaltung. Zusätzlich sollen beispielsweise außenliegende Fahrer-WC geschaffen werden. Die östliche Zufahrt (bei der Tankstelle) soll aufgeweitet werden. Es soll eine Fläche für Recycling-Material betoniert werden.

Auch am und im Verwaltungstrakt will Lidl Veränderungen vornehmen. Die Rede ist von erweiterten Aufenthaltsräumen, von einer teil-überdachten Außenterrasse, von moderneren Toilettenräume und einer neuen Teeküche sowie von einer Umgestaltung und Aufwertung des Innenhofes durch Wegpflasterungen, Grün- und Kiesflächen, von Sitzgelegenheiten für die Mitarbeiter und neuen Bepflanzungen.

Im Ausschuss sah man jedenfalls keinen Grund, den jetzt eingereichten Nachtrag eines Bauantrags aus dem Jahr 2015 zum Umbau und zur Erweiterung des Lagers sowie den Antrag zur Veränderung des Verwaltungsgebäudes abzulehnen. Der Ausschuss war diesmal sogar in beiden Fällen beschließend tätig. Der Rat muss daher nicht mehr gehört werden. Unklar blieb am Dienstag lediglich, warum Lidl statt der bisherigen 117 künftig 177 Stellplätze schaffen wolle.

Bereits im Juni 2015 hatte Lidl bauliche Veränderungen für sein Areal an der Autobahn beantragt. In diesem Zuge ist das Großlager im Osten bereits um 25,41 Meter profilgleich erweitert worden. Im Westen und Norden wurden zwei Containerrampen umgebaut. Das bestehende Fleischkühlhaus wurde erweitert und neue Technikräume geschaffen.

Nach Angaben der Antragstellerin erhöht sich künftig die Brutto-Geschossfläche von 44 710 auf 49 471 Quadratmeter. Die im Bebauungsplan vorgegebenen Grenzen für eine Bebauung seien damit noch lange nicht erreicht, so Franz Finauer im Bauausschuss. Betont wurde, dass sich durch die schon teils ausgeführten bzw. jetzt im Ausschuss genehmigten Veränderungen die Zahl der Lkw-Bewegungen im Zusammenhang mit dem Großlager des Discounters nicht verändern werde. Auch der Mitarbeiterbestand bleibe wie bislang bestehen, hieß es.

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