Im Juni war schon einmal eine Baustelle bei Forstinning eingerichtet worden – und dann wieder abgebaut. Weil die Baufirma nicht rechtzeitig fertig werden kann, wird die Maßnahme aufs nächste Jahr verschoben.
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Im Juni war schon einmal eine Baustelle bei Forstinning eingerichtet worden – und dann allerdings wieder abgebaut.

Baubeginn nächstes Jahr

Flüsterbelag auf A 94 kommt doch noch: Lärmschutz von Hohenlinden bis zum Ostkreuz

  • Armin Rösl
    VonArmin Rösl
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Bewohner können aufatmen: Im nächsten Jahr bekommt die Autobahn A 94 von Hohenlinden bis zum Ostkreuz einen ganz speziellen Lärmschutz: den Flüsterbelag.

Anzing – Die ersten Schritte für die Einrichtung einer Baustelle auf der Autobahn A 94 zwischen Hohenlinden und Anzing waren bereits getan, doch kurzfristig musste alles wieder abgebaut und abgeblasen werden: Wie die Autobahn GmbH Südbayern mitteilt, war geplant gewesen, in den Sommerferien im Abschnitt zwischen Hohenlinden und Anzing in beide Fahrtrichtungen einen sogenannten „Flüsterasphalt“ aufzubringen.

Flüsterbelag auf der A 94: Bauarbeiten mussten verschoben werden

Aber: „In den Abstimmungen mit der beauftragten Baufirma stellte sich heraus, dass die Fertigstellung nicht mehr, wie vertraglich vereinbart, zum Ende der Sommerferien sichergestellt werden kann“, antwortet Josef Seebacher, Sprecher der Autobahndirektion Südbayern. Um größere verkehrliche Auswirkungen durch den nach den Ferien wieder ansteigenden Verkehr zu verhindern, sei die Baumaßnahme auf nächstes Jahr verschoben werden. Die bereits getätigten Vorarbeiten zur Baustellenverkehrsführung wurden wieder abgebaut.

Bereits im Juni wurde auf dem Teilstück zwischen Pastetten und Hohenlinden ein Flüsterasphalt aufgebracht. Dieser Abschnitt wird allerdings nicht vom Bund, sondern in einem Public-Private-Partnership (PPP)-Modell betrieben.

Auch der Abschnitt bis München soll eine Verbesserung bekommen

Von Hohenlinden bis München ist die Autobahn GmbH des Bundes zuständig. Wie berichtet, laufen derzeit die Vorplanungen für den sechsstreifigen Ausbau des Teilstücks zwischen Markt Schwaben und Autobahnkreuz München-Ost. Laut Seebacher werde im Zuge des Ausbaus auch in diesem Bereich „der Lärmschutz gemäß den rechtlichen Anforderungen zur Einhaltung der Lärmvorsorgegrenzwerte verbessert“. Insbesondere die Anrainergemeinden der A 94 beklagen zunehmenden Lärm durch den stetig steigenden Verkehr.

Für die auf nächstes Jahr verschobene Maßnahme zwischen Hohenlinden und Anzing kündigt der Sprecher der Autobahndirektion an: „Die vorhandene alte Betonfahrbahn wird durch eine neue ersetzt, die durch neue Oberflächenstrukturen eine lärmmindernde Wirkung hat.“ Gleiches sei für den weiteren Verlauf bzw. Ausbau zwischen Markt Schwaben und München-Ost vorgesehen, so Seebacher.

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