Hier könnte der Radweg gebaut werden, sagen die Bürgermeister Kathrin Alte und Rupert Ostermair. Entlang der alten B 12, zwischen Anzing und Schwaberwegen.
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Hier könnte der Radweg gebaut werden, sagen die Bürgermeister Kathrin Alte und Rupert Ostermair. Entlang der alten B 12, zwischen Anzing und Schwaberwegen.

Viel zu gefährlich

Lückenschluss jetzt! Bürgermeister fordern dringend Radweg zwischen Anzing und Schwaberwegen

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Radfahren auf der alten B12 zwischen Anzing und Schwaberwegen? Viel zu gefährlich! Deshalb fordern die Bürgermeister der beiden Gemeinden, jetzt endlich einen Radweg zu bauen.

Anzing/Forstinning – Mit dem Fahrrad auf der alten B 12 zwischen Schwaberwegen und Anzing zu fahren, ist alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Es ist: gefährlich. In beiden Richtungen der heutigen Kreisstraße EBE 5 ist lediglich ein schmaler Streifen am Rand Platz, der bietet Radfahrern und Fußgängern, die dort unterwegs sind, kein großes Gefühl der Sicherheit.

Wenn Autos oder Lastwagen an einem vorbeirauschen, mitunter ziemlich nahe, weil auf der anderen Seite Gegenverkehr kommt, kann es Radlern und Fußgängern angst und bange werden.

Erste Forderungen gab es bereits 2016

Die Gemeinden Anzing und Forstinning haben bereits 2016 den Landkreis gebeten, den Radweg zwischen Anzing und Schwaberwegen, entlang der EBE 5, zu errichten. Passiert ist bislang: nichts. Jetzt haben sich die Bürgermeister erneut an den Landkreis, konkret: an Landrat Robert Niedergesäß gewandt. Darin schreiben Kathrin Alte (Anzing) und Rupert Ostermair (Forstinning): „Wir bitten, den Neubau rasch zu realisieren.“ Nach ihren Worten „sprechen zwei zentrale Gründe für eine Priorisierung des Projekts“: Die Grundstücke entlang der alten B 12 seien zu einem hohen Prozentanteil bereits im Besitz des Landkreises. Zweitens: Für den überregionalen Radschnellweg zwischen Haag (Kreis Mühldorf) und München fehle nur noch ein Teilstück – eben jenes zwischen Anzing und Forstinning. „Wenn es jetzt möglich wäre, den Radweg zeitnah zu errichten, könnten wir hier den Lückenschluss nicht nur im Norden des Landkreises vollziehen, sondern auch den überregionalen Radweg in seiner Gänze fertigstellen.“

Lückenschluss als zentraler Beitrag pro Rad

Alte und Ostermair bringen das Thema nicht nur deshalb erneut aufs Tapet, weil mit dem Frühling die Fahrradsaison beginnt, sondern weil im März der Lenkungsausschuss „Fahrradfreundlicher Landkreis“ tagt. Um tatsächlich ein fahrradfreundlicher Landkreis zu sein, müsse der Lückenschluss endlich erfolgen, betonten die beiden Bürgermeister. „Unserer Auffassung ist dieser Lückenschluss ein zentraler Beitrag, der aktiv den Umstieg vom Auto aufs Rad fördern möchte“, schreiben Kathrin Alte und Rupert Ostermair. „Das Teilstück zwischen Anzing und Schwaberwegen ist kein Freizeitweg, sondern auch für die steigende Zahl von Berufspendlern, die mit dem E-Bike nach Parsdorf, zur Messestadt oder nach München fahren, notwendig.“

Am Ende des Briefs an den Landrat merken Alte und Ostermair an, dass die Gemeinde Anzing prüfen lassen werde, wie der Radweg durch Anzing fortgeführt werden könnte. Zwischen Anzing und Parsdorf besteht bereits ein Rad- und Fußweg.

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