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Ein Fahrzeug landete auf der Seite.  

Schneeunfälle

Verhängnisvolle Verwehungen

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Anzing – Offenbar unterschätzt haben zwei Markt Schwabener am Mittwoch die Gefahr durch Schneeverwehungen auf Straßen. Glücklicherweise blieben beide hierbei unverletzt, teilt die Polizei Poing mit.

Zunächst fuhr gegen 19 Uhr eine 35-jährige Markt Schwabenerin mit ihrem Citroen von Anzing nach Hause. Auf Höhe von Staudach wurde der Schnee von dem kräftigen Ostwind auf die Straße getragen. In Kombination mit dem starken Verkehrsaufkommen bildeten sich Schneeverwehungen und Schneematsch. beides wurde der jungen Frau zum Verhängnis. Bei dem Versuch, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, kam sie ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden Feld überschlug sich der Pkw. Die Frau konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und wurde durch einen, zufällig des Weges kommenden, Rettungswagen versorgt. Zum Glück konnte sie diesen wieder unverletzt verlassen. Um den Blechschaden in Höhe von geschätzten 8000 Euro wird sich die Versicherung kümmern.

Durch die Bergungsarbeiten, bei welchen zwei Fahrzeuge eines örtlichen Abschleppunternehmens benötigt wurden, kam es zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Verkehrs. Die einseitige Sperrung der Staatsstraße konnte aber nach etwa 45 Minuten wieder aufgehoben werden.

Etwas weniger Glück hatte ein 28-jähriger Markt Schwabener. Dieser war um kurz nach 22 Uhr in gleicher Richtung unterwegs. Vermutlich aufgrund der weiterhin bestehenden Schneeverwehungen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Dacia des Mannes schleuderte über die Gegenspur gegen einen Busch und eine Böschung hinauf. Der Wagen kam etwa 20 Meter von der Fahrbahn entfernt auf der linken Seite zum Liegen.

Noch im Fahrzeug eingeklemmt verständigte er den polizeilichen Notruf, woraufhin ein kleines Großaufgebot an Rettungskräften anrückte. Noch bevor die ersten alarmierten Kräfte vor Ort eintrafen – gerade einmal sechs Minuten nach der Verständigung – halfen andere Verkehrsteilnehmer dem Verunglückten aus dem Fahrzeug. Bis zur Bergung wurde die Staatsstraße einseitig für etwa 45 Minuten gesperrt. Die Verkehrsregelung wurde von den Feuerwehren Markt Schwaben und Anzing übernommen. Außerdem waren ein Münchner Notarzt, zwei Rettungswagen und die Kreisbrandinspektion Ebersberg vor Ort. Der Fahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Sachschaden laut Polizei: etwa 7500 Euro.

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