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In Aßling müssen allen Stimmzettel noch einmal ausgezählt werden.

Bürgermeister Fent: Da passte etwas nicht

Fehler entdeckt: Aßling muss Kommunalwahl noch einmal auszählen

In Aßling werden die Stimmen der Kommunalwahl komplett nachgezählt. Bei einer Stichprobe in einem Wahlbezirk waren verschiedene Fehler entdeckt worden.

Aßling – „Bei einigen Wahlzetteln hatte etwas nicht gepasst“, informierte Bürgermeister Hans Fent am Donnerstag, 26. März. Zunächst war nach dem Wahlergebnis festgestanden: die eine Stimme, die die CSU mehr hatte, kostet die Unabhängigen (UNL) einen Sitz im Gemeinderat.

Überprüfung angeordnet

Aufgrund des knappen Ergebnisses zwischen der CSU und der Unabhängigen Liste (UNL) war laut Aßlinger Verwaltung bereits am Wahlabend die Frage aufgekommen, ob eine Nachzählung erfolgen sollte. Laut Fent ordnete der Leiter der Aßlinger Verwaltung, Willi Graupe, als Wahlleiter eine stichprobenartige Überprüfung von 50 Wahlscheinen an, die Fehler ergab. „Manipulationen sind ausgeschlossen“, versicherte Bürgermeister Fent.

Losentscheid bei Stimmengleichheit

Wahlleiter Graupe informierte die Rechtsaufsichtsbehörde im Ebersberger Landratsamt, in enger Absprache mit der Aufsichtsbehörde wurde entschieden, eine komplette Nachzählung zu veranlassen. „Die Nachzählung läuft bereits, es wurden Teams aus Mitarbeitern des Rathauses in Aßling gebildet, auf den Schutzabstand zwischen den Mitarbeitern ist geachtet“, versicherte Fent. Er erwartet das Ergebnis der Nachzählung für Freitag, 27. März – um die Mittagszeit, erst dann steht fest, wie viele Gemeinderäte CSU und UNL ins Aßlinger Gremium schicken können. Sollte sich herausstellen, dass CSU und UNL gleich viele Stimmen erhielten, würde das Los entscheiden. 

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