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Aßlinger Bürgermeister: Einer für alle

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Sind mit ihrem Bürgermeisterkandidaten hoch zufrieden: Die Vertreter der Aßlinger Parteien mit Hans Fent und seiner Frau Heidi.
Sind mit ihrem Bürgermeisterkandidaten hoch zufrieden: Die Vertreter der Aßlinger Parteien mit Hans Fent und seiner Frau Heidi. © Niedermaier

Eine echte Überraschung ist dieses Ergebnis nicht: Aßlings Bürgermeister Hans Fent erhielt während der gemeinsamen Aufstellungsversammlung von Freien Wählern, Grünen und SPD 100 Prozent der Stimmen.

Aßling – Damit ist Fent der einzige Kandidat ums Bürgermeisteramt. Denn: Sowohl UNL als auch die Aßlinger CSU stellen keinen eigenen Kandidaten auf.

Lediglich 36 wahlberechtigte Aßlinger nahmen an Versammlung und Abstimmung im Ratszimmer teil, das ist eher spärlich, bezogen auf die Einwohnerzahl (rund 4520). Doch die wenigen Besucher spendeten viel Applaus in Fents langem Vortrag vor der Wahl.

Fent präsentiert die Leistungen

Er zählte vieles auf, das er als Gemeindeoberhaupt gemeinsam mit Verwaltung und Gemeinderat in seiner bisherigen Amtszeit erreichte: einheitliche Verträge für die Träger aller drei Aßlinger Kindergärten und einheitliche Elternbeiträge. Das AWO Kinderhaus bekam zwei Gruppen mehr und einen Außenspielplatz, das Haus für Kinder St. Georg wurde erweitert. 

Die Grund- und Mittelschule wird eben energetisch saniert, barrierefrei gestaltet und Brandschutz saniert, da ließ sich der Zeitplan nicht ganz einhalten. Die Birkenstraße ist verkehrsberuhigt, die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Pörsdorf und Ast saniert. Die Aßlinger freuen sich über die neue Fuß- und Radwegverbindung vom Niclasreuther Weg zur Querung im Gewerbegebiet an der Rosenheimer Straße. „Hierzu mussten wir Flächen erwerben“, so Fent. Noch ein neuer Geh- und Radweg: der führt von der Aiblinger Straße durch den alten Wirtsgarten nach Lorenzenberg (auch hierzu Flächenkauf notwendig). „Mit der Einbahnstraßenregelung in der Bahnhofstraße waren anfangs nicht alles glücklich“, gestand Fent, versicherte aber, dass die Regelung jetzt positiv bewertet wird.

Verkehrsüberwachung startet

Die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs startet in Kürze, und: zwischen Anger und Rathaus ist eine Querungs-Insel geplant. Der Ortsteil Dorfen ist an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden, die Aßlinger starteten am Bahnhof eine Unterschriftensammlung, die in Form einer Petition an Bundestag und Landtag gereicht wurde – Ziel: der barrierefreie Ausbau des Aßlinger Bahnhofs. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht, doch Fent zeigte sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter optimistisch: „Wir geben die Hoffnung nicht auf.“

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Über das gesamte Gemeindegebiet wurde bereits 2014 ein neuer Flächennutzungsplan gelegt, die Ortsteile Niclasreuth, Pörsdorf West, Lorenzenberg Nord, Ast Nordwest, Loitersdorf, Lorenzbenberg und Obstädt sind durch spezielle Satzungen oder Bebauungspläne in die Ortsentwicklung eingebunden. Die Gemeinde hat ein besonders waches Auge auf die Siedlungsentwicklung: „Wir schützen unsere Ortsteile“, so Fent.

Susann Niedermaier

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