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Solar- und Windstrom soll auch weiterhin in Aßlings Liegenschaften genutzt werden.

Beschluss im Gemeinderat

Aßling bleibt beim Öko-Strom

Aßling - Weiterhin den Strombezug per Bündelausschreibung und weiterhin natürlich Ökostrom. Das ist die Marschrichtung des Aßlinger Gemeinderats seit Ende 2012. Jetzt wurde die neue Marge abgesegnet.

Von Beginn nächsten Jahres an bis Ende 2018 wird die Gemeinde beim Strom für ihre Liegenschaften wie Rathaus, Schule oder Kläranlage von der Energievertrieb Deutschland EVD GmbH beliefert. Die Hamburger Gesellschaft war nämlich der wirtschaftlichste Anbieter, der für alle Stromgruppierungen den gleichen Preis in Höhe von 0,25 Cent pro Kilowattstunde und einem Aufschlag von 0,07 Cent für die Ökostromqualität abgab.

Optional kann der jetzt vom Gemeinderat einstimmig gebilligte Vertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Für Aßling sowie andere Gemeinden hatte ein vom Gemeindetag empfohlenes Ingenieurbüro aus Gifhorn Angebote eingeholt. Vier wurden abgegeben, wobei die jetzt in Anspruch genommene Offerte selbstredend die günstigste war.

Dennoch kam es in der jüngsten Sitzung zu einer kurzen Diskussion. Ausgelöst hatte sie Max Singer. Der CSU-Senior wollte wissen, wie viel Geld der Öko-Zuschlag die Gemeinde jährlich koste, denn man spare ja auch so an möglichst jeder Stelle. Bürgermeister Hans Fent (parteilos) bremste aber die hinter Singers Frage vermutete Intention ab. „Wir haben längst beschlossen, dass wir Ökostrom nehmen. Eine neuerliche Grundsatzdiskussion erübrigt sich damit“, klopfte der Rathauschef fest.

Dennoch wurde Singers Wunsch erfüllt. Nach einer überschlägigen Rechnung sind es um die 6000 Euro, die das Öko-Siegel die Gemeinde jedes Jahr kostet. Vielleicht nur einen schwachen Trost hatte Konrad Eibl (Grüne) für Singer: „Der Aufschlag für den Ökostrom hat sich durch den günstigeren Strompreis längst gerechnet.“

In Aßling sind es so um die 600 000 Kilowattstunden, die die Gemeinde pro Jahr verbraucht. Bei der letzten Strombezugsvergabe war die Rede von 42 Prozent der bisherigen Kosten, die die Bündelausschreibung gebracht hat.

Eberhard Rienth

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