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Ein Meridian wie dieser krachte am Mittwoch gegen einen Baum der bei Aßling über den Gleisen lag. 

Zugunfall kurz vor dem Bahnhof Aßling

Meridian kracht gegen Baum - 170 Fahrgäste betroffen - Scheiben splittern

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Auf der Strecke Aßling–Rosenheim ereignete sich am Mittwoch ein Zugunfall. Ein Triebwagen des Meridian krachte vor dem Bahnhof Aßling gegen einen über den Gleisen liegenden Baum.

Aßling – Glück gehabt: Wie durch ein Wunder wurden bei dem Aufprall weder der Zugführer noch die Fahrgäste verletzt. Das teilte die Pressestelle des Meridian nach dem Unglück mit.

Ein Sprecher des Unternehmens ging davon aus, dass der Baum witterungsbedingt auf den Gleisen gelandet war. Einen Anlass anzunehmen, dass hier jemand mutwillig gehandelt habe, gebe es derzeit nicht.

Im Zug waren 170 Fahrgäste

Im Zug saßen zum Zeitpunkt des Aufpralls etwa 170 Fahrgäste, wurde mitgeteilt. Alle seien wohlauf, nach dem Zusammenstoß hätten sich zwei Kundenbetreuer sofort um sie gekümmert. Die Fahrgäste hätten dann in Busse umsteigen und ihre Fahrt fortsetzen können. Es gab aber Verzögerungen und Ausfälle.

Auf der Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim kommt es immer wieder zu Zwischenfällen

Scheiben zersplittert - Front zerstört

Bei dem Meridian wurden Scheiben zerstört und auch die Frontscheibe des Triebwagens sei zu Bruch gegangen – wie überhaupt der Zug an der Front erheblich beschädigt worden sei. „Die genaue Schadenshöhe kann derzeit noch nicht ermittelt werden“, hieß es dazu am Mittwochnachmittag.

Fachleute untersuchen den Zug

Herbeigerufene Fachleute untersuchten den havarierten Zug, um dann entscheiden zu können, ob er nach Augsburg geschleppt werden müsse, oder noch aus eigener Kraft dorthin fahren könne. In Augsburg soll der Zug dann genau begutachtet und repariert werden.

Alle seien froh, dass niemand verletzt worden ist, sagte ein Unternehmenssprecher, der freilich einräumte, dass öfter Bäume auf den Gleisen landen würden – besonders nach Stürmen und obwohl dort ausgeschnitten werde.

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