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Voller Einsatz: Max Singer (l.) und Markus Lehmann vom Burschenverein Eichhofen beim Wettsägen.

Organisatoren sind hochzufrieden

Aßlinger Dorf-Olympiade: Rekorde und ganz viel Spaß

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Am Schluss gab es nur Sieger beim Gemeindesportfest: Der TSV Aßling sicherte sich den ersten Platz. Sieger der Herzen waren Landjugend und Kulturverein, die für beste Stimmung sorgten und es bis weit nach oben in der Tabelle schafften.

Aßling – Noch mehr Zuschauer als in den vergangenen Jahren hatten ihre Freude an den Wettbewerben bei der Dorf-Olympiade. „Wir konnten nicht genau zählen, wie viele es waren, aber die Kulisse war schon beeindruckend“, so Organisationsleiter Sepp Riesch gegenüber der Ebersberger Zeitung.

Vor dem abschließenden Wettkampftag mit den ausstehenden sechs Disziplinen war die Titelvergabe bei der 39. Aßlinger Dorf-Olympiade noch völlig offen. Vier Mannschaften durften sich Hoffnungen machen, am Samstagabend im Rahmen des Bürgerfestes als Sieger geehrt zu werden. Doch dann kam es ganz anders. Dass sich der TSV den Sieg nicht mehr nehmen ließ, hatte sich am letzten Wettbewerbstag schon früh abgezeichnet.

Aber auf den Rängen dahinter wurde es richtig spannend. So hatten beispielsweise beim Sägewettbewerb der Damen gleich drei Teams ihren Joker gesetzt, um die Punktzahl zu verdoppeln. „Das hatten wir noch nie“, so Sepp Riesch. Die Mannschaften setzten erfolgreich auf „Frauenpower“. Für die Georgsritter, die Trachtler und den TSV zahlte sich das aus.

Bei der Sägedisziplin der Männer war deutlich, wie wichtig Erfahrung und Technik sind. Ernst Sporer-Fischbacher und Hans Eutermoser (Diana) waren nicht zu schlagen.

Ein kurzer Schauer unterbrach den Wettbewerb. Die Aßlinger hatten Glück. Es fielen nämlich nur ein paar Tropfen, während es die umliegenden Orte heftiger erwischte. Die Abkühlung wurde begrüßt. Die Veranstalter hatten nämlich schon die Befürchtung, für die Kinder könnte es beim Schwammlauf wegen der Hitze zu anstrengend werden. Aber alles ging gut. Wasser musste mit einem Schwamm von einem Eimer in einen anderen Behälter umgefüllt werden, mit einer Laufstrecke dazwischen. Am Schluss wurde die Wassermenge gemessen.

Bei der Kombination aus Schubkarrenrennen und Sackhüpfen hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Diskussionen um den Zieleinlauf gegeben. Eng war es auch diesmal. Mit Videoaufzeichnungen wurde alles einwandfrei dokumentiert.

Spannend war der Wettbewerb „Wundertüte“. Aus einem Dreierteam wurde eine menschliche Schleuder. Zwei hielten ein Gymnastikband, der Dritte nahm einen Ball, spannte das Band und schoss auf ein Ziel, ein sieben Meter entfernter Handwerkerbock. 25 Bälle wurden so innerhalb von zwei Minuten „abgefeuert“. Die Ergebnisse waren hier besonders eng. Es gab zwei erste und drei dritte Plätze. Die Siegerteams erzielten elf Treffer. „Das haben wir in der Vorbereitung nie geschafft“, so Organisationsleiter Riesch

Spannend war es auch beim Elfmeterschießen. Diana konnte elf Strafstöße verwandeln und ihr Torwart hielt sechs gegnerische Schüsse. Machte zusammengerechnet 17 Punkte. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so etwas schon einmal hatten“, freute sich Riesch. Mit diesem Ergebnis zog Diana noch am Burschenverein Eichhofen vorbei und sicherte sich den vierten Rang. Eine zusätzliche Aufgabe hat nun Bürgermeister Hans Fent . Weil der TSV den Pokal nach dem dritten Sieg behalten darf, muss der Rathauschef einen neuen Pokal spendieren.

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