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Von der Kaulquappe zum Frosch: Diesen Lebenszyklus können die Schüler der Aßlinger Grund- und Mittelschule auf dem eigenen Gelände hautnah beobachten.

Aßlinger Umweltschule bekommt gute Noten von Ministerium

Auszeichnung mit drei Sternen

Die Grund- und Mittelschule Aßling wurde zum neunten Mal als Umweltschule ausgezeichnet. Schüler, Lehrer und Schulleitung können stolz sein auf dieses Lob.

Aßling – Der Bayerische Umweltminister Marcel Huber zeichnete die Grund- und Mittelschule Aßling als „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ mit den maximal erreichbaren drei Sternen aus. Verdient haben sich die Aßlinger diese Anerkennung einerseits durch ihren sehr vielfältigen Schulgarten und andererseits durch Projekte mit dem Ziel der Umweltbildung.

Der Garten hat sich in den letzten zehn Jahren stetig weiterentwickelt und bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Schülerinnen und Schülern die Natur nahe zu bringen. So werden z. B. Kräuter aus dem Garten für das Kochen verwendet, der Lavendel wird für die Herstellung von Duftsäckchen genutzt, am Wildbienenhaus können die Kinder etwas über Insekten erfahren und am Teich die Entwicklung vom Laich bis zum Frosch miterleben.

„In den Projekten beobachteten die Grundschüler in Vivarien die Lebensweise von Regenwürmern und Ameisen und verfolgten die Entstehung eines Schmetterlings“, erklärt Schulleiter Michael Pollak ein Detail. Die jüngeren Kinder übernahmen es dabei auch, Zebramalven im Schulgelände einzupflanzen, die Vögel bei Frost zu füttern und die Igel mit Überwinterungshäuschen zu unterstützen.

In der Mittelschule setzten sich mehrere Klassen mit der Problematik des Plastikmülls auseinander. Dies führte unter anderem dazu, dass eine Klasse Seifenschalen töpferte, um die Seifenspender aus Plastik zu vermeiden.  ez

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