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Preisverleihung (v.l.): Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer, stellv. Landrätin Magdalena Föstl, Marius Heinemann-Grüder, Robert Wendl und Andreas Vratny (alle „Hofmann & Vratny), Arbeitsministerin Kerstin Schreyer, Landtagsabgeordneter Thomas Huber. 

Aßlinger Unternehmen unter den Top 20 in Bayern

In dieser Firma steht Familie ganz oben

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Beim Unternehmenswettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich“ ist mit der Aßlinger Firma Hofmann & Vratny auch ein Unternehmen aus dem Landkreis Ebersberg ausgezeichnet worden.

Aßling/München  Bei der Preisverleihung im Nymphenburger Schloss zeichneten Bayerns Arbeits- und Familienministerin Kerstin Schreyer und Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer die 20 familienfreundlichsten Unternehmen in Bayern aus. Die feierliche Übergabe der Auszeichnung fand im Beisein des Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber sowie der stellvertretenden Landrätin Magda Föstl statt.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Ministerien, der Wissenschaft, des Stiftungswesens und der bayerischen Wirtschaft, wählte die 20 Preisträger final aus. Huber dazu bei seiner Gratulation: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat gerade im Ballungsraum-Landkreis Ebersberg einen hohen Stellenwert. Das unternehmerische Engagement ist hier auf hohem Niveau. Es kommt nicht auf die Branche oder die Betriebsgröße an. Wichtig ist auch die Bereitschaft, Familien bei dieser Herausforderung zu unterstützen. Die Hofmann & Vratny OHG ist dafür ein herausragendes Beispiel.“

Das Aßlinger Unternehmen, ein Hersteller hochqualitativer Fräser aus Vollhartmetall, gehe individuell auf die unterschiedlichsten Lebenssituationen und Belastungen seiner Beschäftigten ein. Das sei das Kernstück seiner familienbewussten Unternehmenskultur. Den Mitarbeitern sei es möglich, Familie und Beruf sehr gut zu vereinbaren. Hätten Beschäftigte mit geistig oder körperlich behinderten Kindern dauerhaft Fehlzeiten durch die Betreuung ihrer Kinder, würden sie vom Unternehmen entlastet. Die Fehlzeiten würden aufgefangen oder bezahlt. Flexible Arbeitszeiten mit einem Zeitkonto, anpassungsfähige Pausen sowie unterschiedlichste Teilzeitmodelle gebe es sowohl in der Verwaltung als auch in der Schicht-Produktion. Auch Home Office sei möglich. In Notlagen würden die Mitarbeiter freigestellt, ohne dass sie dafür Urlaub nehmen müssten, hieß es in der Laudatio.

Und: Bei Bedarf können Kinder an den Arbeitsplatz mitgebracht werden, „Ersatz-Omas und -Opas“ im Unternehmen springen mit Freude in dieser Zeit ein. Auch fährt beispielsweise der Instandhaltungsleiter jeden Mittag für zwei Stunden nach Hause, um Zeit mit seiner Tochter zu verbringen.

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