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Im Austausch: v. l. die SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher, Andreas Vratny, Geschäftsleiter und Geschäftsführender Gesellschafter von Hofmann & Vratny und Enrica Pöttinger, Mitarbeiterin bei Hofmann & Vratny. 

Bei der Aßlinger Firma Hofmann & Vratny können sich Arbeitgeber im Landkreis Ebersberg Anregungen holen

Individuelle Regelungen für jeden einzelnen Mitarbeiter

Zwei Auszeichnungen gab es für das Aßlinger Unternehmen Hofmann&Vratny für ihre Familienfreundlichkeit bereits – und in dieser Woche gab es auch einen Besuch von der Ebersberger Landtagsabgeordneten Doris Rauscher.

Aßling Rauscher wollte es ganz genau wissen: „Wie genau gelingt es hier, den Angestellten den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erleichtern? Und warum klappt hier, was in anderen Firmen noch ferne Zukunftsmusik ist?“ Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern wünschen sich heutzutage gleichermaßen Beruf und ein Familienleben mit ihren Kindern – doch leider klappt es bei den wenigsten, diese Vereinbarkeit wirklich gut hinzubekommen. „Umso mehr freut es mich, dass wir in unserem Landkreis ein Leuchtturm-Unternehmen in diesem Bereich haben“, sagte Rauscher.

Im Austausch mit den beiden Geschäftsführern Andreas Vratny und Marius Heinemann-Grüder wurde deutlich, wie wichtig den beiden Unternehmern das Wohl ihrer Angestellten ist: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Gold unserer Firma. Wenn sie Spaß an der Arbeit haben und sich nicht zwischen Job und Familie aufreiben müssen, bekommt das Unternehmen das vielfach zurück. Jede Maßnahme für mehr Familienfreundlichkeit rechnet sich doppelt und dreifach!“ Wichtig für das Gelingen im Alltag sei eine gemeinsame Wertebasis – gegenseitiger Respekt, Vertrauen ineinander und der gemeinsame Wille, das Unternehmen und seine Produkte nach vorne zu bringen. „Wer das verinnerlicht hat, kann als Unternehmen nur gewinnen!“, ist sich Andreas Vratny sicher. Das Erfolgsrezept: Flexible Arbeitszeitgestaltung mit individuellen Modellen für jeden einzelnen Mitarbeiter, ein verständnisvoller Umgang mit familiären Notsituationen, ein Blick auf die Gesundheit der Angestellten, ein starker Zusammenhalt im Team und vor allem ein offenes Betriebsklima.

„Das Werteverständnis und die Firmenphilosophie haben mich unglaublich beeindruckt, ebenso wie die Möglichkeiten, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier geboten werden!“, fasst die Familien- und Sozialpolitikerin Doris Rauscher zusammen.

„Dafür, dass solche Rahmenbedingungen in Bayern auch für viele andere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr als ein frommer Wunsch bleiben, braucht es aber nicht nur engagierte und visionäre Unternehmer, sondern auch Unterstützung durch den Freistaat. Da waren sich die Unternehmer und Rauscher einig. Zum Beispiel durch bezahlbaren Wohnraum in der Nähe der Arbeitsstelle, damit mehr Zeit für die Familie bleibt und nicht für die Fahrt von und zur Arbeit verloren geht. Oder durch finanzielle Anreize an die Unternehmen, in Familienfreundlichkeit zu investieren – durch Zuschüsse oder Steuererleichterungen. Dass eine familienfreundliche Arbeitswelt möglich ist, zeigen Hofmann&Vratny auf besondere Weise“, so Rauscher.  ez

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