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Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Aßling kommt voran. es gibt ein neues Angebot.

Interessantes Angebot für die Aßlinger

„Highspeed“ auch im Kernort

Es sieht so aus, als würden nicht nur die Ortsteile, sondern auch der Kernort Aßling selbst das maximal schnelle Internet via Glasfaser bekommen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung jedenfalls war Regionalmanager Martin Herkommer von der Deutschen Glasfaser zu Gast – und seine Offerte stieß auf Interesse.

Aßling – Wie in vielen anderen Gemeinden ist auch in Aßling der Breitbandausbau auf zwei Spuren unterwegs. Im Kernort Aßling sowie in Lorenzenberg, Loitersdorf und Steinkirchen ist die Deutsche Telekom kurz davor, die Installation ihrer sogenannten Vectorentechnik (FTTC), die Übertragungsraten bis zu 50 Mbit/s im Download verspricht, auf eigene Kosten abzuschließen. Der zweite Anbieter, Kabel Deutschland, liefert im Hauptort bereits Übertragungskapazitäten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Alles, was weiter draußen liegt, bekommt innerhalb des Förderprogramms des Freistaats zum Breitbandausbau nach Beschluss des Gemeinderats vom Februar 2014 sogar die schnellstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit, nämlich via Glasfaser vor die Haustüre gelegt, wofür die Gemeinde 880 000 Euro Fördergeld bezieht und noch weitere 312 000 Euro aus der eigenen Kasse beisteuern muss und der eigentliche Hausanschluss den Eigentümer 599 Euro kostet. Die Arbeiten dazu haben erst kürzlich in Holzen begonnen. Damit wäre also künftig die Aßlinger Peripherie sogar noch besser versorgt als der Kernort selbst.

Genau in diese Lücke stößt jetzt die Deutsche Glasfaser. Im Landkreis verlegt die Deutsche Glasfaser in Teilen von Zorneding und Glonn bereits ihr High-Speed-Netz in den Straßen. Dass das auch in Aßling selbst so kommt und um auch gleich die Vermarktung zu optimieren, will die Deutsche Glasfaser auch mit der Gemeinde Aßling einen Kooperationsvertrag schließen. Laut Bürgermeister Hans Fent (parteilos) liegt das Papier schon zur Unterschrift im Rathaus bereit. Möglichst bald soll der Gemeinderat endgültig darüber beschließen. In der jüngsten Sitzung ging es erst aber erst einmal Information: Laut Regionalmanager Herkommer soll schon recht bald unter den Hausbesitzern die Nachfrage eruiert werden. Limit sei, dass mindestens 40 Prozent der erreichbaren Haushalte mitmachten. Wenn das so kommt, soll im Juni und Juli geplant und schon im Sommer mit der Bauphase begonnen werden. Herkommer rechnet damit, dass dann im vierten Quartal 2018 die Anschlüsse aktiviert werden und Anfang 2019 der Netzbetrieb startet. Während der sogenannten Nachfragebündelung, die vielleicht jetzt noch im Januar, aber auf alle Fälle im Februar laufen und die von Präsenz der Deutschen Glasfaser und von Werbeveranstaltungen geprägt sein soll, wird der Hausanschluss laut Herkommer kostenlos sein, während, wer später erst aufspringen will, dann mindestens 750 Euro zahlen muss, wobei manche Gemeinderäte aber auch schon von Baukosten für den Hausanschluss von mehr als 3000 Euro wissen wollten. Buchen kann dann der Kunde unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten. 100 Mbit/s kosten in den ersten zwölf Monaten 24,99 Euro Grundgebühr und dann 44,99 Euro, 200 Mbit/s nach 24,99 Euro dann 45,99 Euro und 500 Mbit/s nach den anfangs obligatorischen 24,99 Euro ab dem 13. Monat 79,99 Euro. Und wer sogar 1000 Mbit/s will, zahlt anfangs 104,99 Euro und nach dem ersten Jahr dann monatlich 159,99 Euro Grundgebühr. Für einmalige 39,99 Euro kann man einen Router der Deutschen Glasfaser bekommen oder aber den eigenen Router – kostenfrei – anschließen.

Von Eberhard Rienth

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