Mitte in Aßling

1,1 Promille: Betrunkener Landwirt verletzt Schwangere

  • schließen

Aßling - Ein betrunkener Landwirt hat am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr in Aßling einen Unfall verursacht, bei dem eine Schwangere verletzt wurde. Sie kam in die Kreisklinik Ebersberg. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Der alkoholisierte Bauer, der mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine unterwegs war,  übersah nach Angaben der Ebersberger Polizei den vor ihm wartenden Opel, bremste und versuchte noch auf den Gehweg auszuweichen. Jedoch stieß er erst mit dem Pkw zusammen und fuhr anschließend gegen die Hausmauer einer Gaststätte am Kirchplatz.

Dabei wurde die schwangere Beifahrerin im Pkw leicht verletzt und kam vorsorglich ins Kreisklinikum Ebersberg. Das Gebäude wurde so sehr beschädigt, dass die Feuerwehr zur Sicherheit die Mauer mit Bauträgern abstützte.

Ein Atemalkoholtest beim Landwirt ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige wegen Gefährdung im Straßenverkehr und fahrlässiger Körperverletzung zu. Den Führerschein musste der Landwirt noch vor Ort abgeben.

Der Gesamtschaden wird vorläufig auf 12.000 Euro geschätzt.

Die Frewillige Feuerwehr Aßling war zur Absperrung der Unfallstelle sowie der Absicherung des beschädigten Anwesens vor Ort.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mehr Kies: Erweiterung der Abbaufläche auf den Weg gebracht
Der Gemeinderat Kirchseeon bringt eine erweiterte Abbaugenehmigung auf den Weg. Ausgebeutet werden soll bis zu zwölf Meter tief.  
Mehr Kies: Erweiterung der Abbaufläche auf den Weg gebracht
Mehrheit für kommunale Blitzer
Die Verkehrssicherheit soll in Poing erhöht werden. Dazu soll der Verkehr auch von der Kommune aus überwacht werden.
Mehrheit für kommunale Blitzer
SPD will Bücherei in Baldham
Die Debatte um die Zukunft der Bücherei Vaterstetten gewinnt an Fahrt. Jetzt hat sich die SPD zu Wort gemeldet. Die Genossen bringen als Standort das Baldhamer Zentrum …
SPD will Bücherei in Baldham
Zu wenige Kinder: Tagesstätte fehlt Geld
Glonn zahlt die Misere der Betreuungsstätte „Guter Hirte“ in Zinneberg: knapp 60 000 Euro. Eltern haben 40 Kinder angemeldet, es kamen aber nur 20.   
Zu wenige Kinder: Tagesstätte fehlt Geld

Kommentare