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Aßlings früherer Pfarrer Konrad Ederer ist im Alter von 84 Jahren gestorben.

Trauer um Pfarrer Konrad Ederer

Ein väterlicherer Freund

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Aßling - Trauer in Aßling und Umgebung: Im Alter von 84 Jahren ist am Donnerstag Pfarrer Konrad Ederer gestorben. Der Geistliche, der von 1975 bis 2005 in Aßling und Emmering wirkte, lebte zuletzt im Marienheim Glonn.

Sein Nachfolger, Pfarrer Jakob Brandl, sprach von einem schweren Verlust. Ederer sei eine Vaterfigur gewesen, die Geborgenheit vermittelte und stets freundlich war.

Geboren am 8. September 1931, wuchs Ederer in München auf, wo er die Schule besuchte und studierte, bevor er 1958 in Freising die Prieserweihe empfing. Es folgten Stationen als Kaplan, die Jahre 1958 und 1959 verbrachte Ederer als solcher in Ebersberg. 1975 wurde er Pfarrer für Aßling und Emmering. Hier widmete er sich stark der Jugendarbeit und gründete den Aßlinger Mädchenzirkus, der bis heute existiert.

Nach seinem Wechsel in den Ruhestand im Jahr 2005 war Ederer weiterin im inzwischen gegründeten Pfarrverband Aßling aktiv. Selbst als seine Beine nicht mehr mitmachen wollten und er auf den Rollstuhl angewiesen war, zelebrierte er noch Messen und taufte Kinder. Zuletzt habe die Gesundheit nachgelassen, berichtet Pfarrer Brandl, der wie andere Aßlinger Ederer regelmäßig im Glonner Marienheim besuchte und ihn als „väterlichen Menschen“ bezeichnet.

Beerdigung: Messe am Donnerstag, 14. Juli, 10 Uhr in Aßling mit anschließender Beerdigung in Holzen.

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