Zu 34 technische Hilfeleistungen, darunter einige Verkehrsunfälle wie dieser im Februar, wurden die Aßlinger Feuerwehr und First Responder 2015 alarmiert. Foto: Feuerwehr

Jahresbericht

Aßlinger Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun

Aßling - Die Mitgliederversammlung der Floriansjünger bestätigt Vorstand im Amt und zeigt sich erfreut darüber, dass die Jugendgruppe mit Eifer dabei ist.

Zu insgesamt 230 Einsätzen mussten die Aßlinger Floriansjünger im Jahr 2015 ausrücken. Das berichtete Kommandant Johann Vogt bei der Jahreshauptversammlung, zu der er die Mitglieder der Aßlinger Wehr, Bürgermeister Hans Fent, Kreisbrandinspektor Mathias Holzbauer und die Kommandanten der Gemeindefeuerwehren begrüßen konnte. Auch der ehemalige, für Aßling über jahrzehntelang zuständige Kreisbrandinspektor Sepp Bauer war unter den Gästen.

Alleine die First Responder seien 177 mal alarmiert worden, um kranken und verunglückten Menschen Erste Hilfe zu leisten, berichtete Rettungsassistentin Kristina Peetz. Es sei erfreulich, dass dieser Dienst rund um die Uhr funktioniere und zwei neue „First’ies“ im Februar mit der Ausbildung beginnen.

53 Feuerwehreinsätze standen zu Buche, neun Brände, 34 technische Hilfeleistungen und zehn sonstige Einsätze riefen die Feuerwehrfrauen- und -männer auf den Plan. Leider seien auch wieder schwere Verkehrsunfälle zu verzeichnen gewesen.

Viele Schulungen und Übungen

Um die vielseitigen Einsätze sicher und professionell bewältigen zu können, wurden von der Mannschaft nicht weniger als 39 Schulungen und Übungen absolviert, so der 2. Kommandant Franz Fiedler jun.. Er ging in seinem Bericht auf die Besonderheiten in den geleisteten Einsätzen ein, die immer wieder gut eingeübt werden müssten. Auch mit Nachwuchs, also der Jugendfeuerwehr, sind die Aßlinger gut aufgestellt, erläuterte Jugendwart Stefan Peetz. Die derzeit 13 Mädchen und Buben absolvierten 33 reine Jugendübungen, zusätzlich nehmen sie an den Übungen der Aktiven und an Schulungen teil. Der Jugendwart ist mehr als zufrieden mit dem Eifer seiner Truppe.

Voll des Lobes sind die Feuerwehrangehörigen auch über den Vorstand des Vereines. Bei den Wahlen wurden der Vorsitzende Franz Fiedler sen., sein Stellvertreter Sebastian Gilg, Kassiererin Alexandra Singer und Schriftführer Thorben Dingeldey ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt und nahmen die Wiederwahl an.

Vogt bedankt sich bei den Floriansjüngern für über 1121 Einsatz- und 1212 Übungsstunden im vergangenen Jahr mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“.

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