Mit einem Festgottesdienst wurde Benjamin Koch gestern von der Freien evangelischen Gemeinde in Markt Schwaben feierlich verabschiedet. Foto: dul

Aufbruch zu neuen Zielen

Markt Schwaben - Pastor Benjamin Koch verabschiedete sich in Markt Schwaben von seiner Freien evangelischen Gemeinde.

Gott geht gerne spazieren. In der Bibel gibt es unzählige Beispiele, wo Jesus die Menschen oder auch nur seine Jünger auffordert, ihm zu folgen. Jesus geht einmal sogar auf dem Wasser und fordert Petrus auf, ihm entgegen zu kommen.

Gehen bedeute, sich eine Veränderung zuzutrauen, ohne zu wissen, ob sie Erfolg bringt. Auch Benjamin Koch geht ab sofort einen neuen, anderen Weg. Der Pastor der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Markt Schwaben wechselt zur „City Church“ nach München.

Nun verabschiedete er sich von seiner Gemeinde und freute sich über die vielen guten Wünsche. Markt Schwabens evangelischer Pfarrer Karl-Heinz Fuchs bedankte sich in einem Grußwort für die vielen Begegnungen. „Der Glaube an den Gekreuzigten verbindet uns“, sagte er. „Leuchttürme und Licht zeigen nicht den Weg, um irgendwo anzukommen, sondern um aufzubrechen“, meinte Susanne Jantschik. „Sie tun das jetzt, in der Zeit des Aufbruchs selber“, meinte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der katholischen Pfarrei St. Margaret. Am Nachmittag kam auch noch Erster Bürgermeister Georg Hohmann vorbei, um dem scheidenden Pastor gute Wünsche mit auf den Weg in die neue Arbeit zu geben.

„Mit deinem Wechsel zu uns gehst du ein großes Wagnis ein“, hatte zuvor Stefan Suessmuth von der Münchner City Church gesagt. Und seine Kollegin Katharina Krokoff gab ihrer Freude über den neuen Pastor mit den Worten „das ist echt cool“ einen ganz besonderen, neusprachlich gefärbten Ausdruck.

Für seinen Abschiedsgottesdienst und den Inhalt der Predigt hatte Koch jene Geschichte aus der Bibel gewählt, in der Jesus über das Wasser geht. „Wenn du auf dem Wasser gehen willst, musst du aus dem Boot steigen“, sagte er. „Und: folge mir heißt auch lerne von mir!“ Gott zu folgen könne auch ungemütlich sein. Es gäbe immer gute Gründe, sich anders zu entscheiden und nicht zu gehen. Es gibt immer Veränderungen, egal wie die Entscheidung ausfällt. „Ich habe mich jetzt so entschieden“, erklärte Koch, und fügte im Unterton der Überzeugung an: „Ich weiß, dass mir Gott dabei helfen wird!“

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