Vier Männer stehen am Badesee.
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Sie klärten Badegäste zum Thema Müll am Badesee auf (v.li.): Armin Rösl, Dominik Hohl, Michael Lanzl und Bürgermeister Thomas Stark.

Aktion

Aufklärungsspaziergang am Poinger Bergfeldsee mit Appell: Müll nicht mehr achtlos liegen lassen

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Auf Anregung der Poinger Privatinitiative "Weltstadtvorstadt mit Herz" gab es am Montagabend am Bergfeldsee eine Aktion zum Dauerthema Müll auf den Liegewiesen. Mit dabei waren Bürgermeister Thomas Stark und die Jugendbeauftragten des Gemeinderates.

  • Aktion am Poinger Bergfeldsee
  • Info- und Aufklärungsspaziergang zum Thema Müll
  • Gespräche mit Jugendlichen

Mülleimer gibt es, benutzt werden sie allerdings nicht immer – am Poinger Bergfeldsee ist der Anblick der Liegewiesen und des Rundweges insbesondere am Morgen nach einem Freitag oder Samstag oft nicht schön: Abfall aller Art liegt verstreut herum, manchmal auch Glasscherben von zertrümmerten Getränkeflaschen.

Gespräche insbesondere mit Jugendlichen

Auf Anregung von Armin Rösl von der Poinger Privatinitiative „Weltstadtvorstadt mit Herz“ (WSVSmH) hat die Gemeinde Poing vor gut drei Wochen am Badesee zwei Müllsackspender aufgestellt, damit Besucher ihren Abfall (sollte er zu viel für die Mülleimer werden) darin verstauen können. Am nächsten Tag werden die Säcke von Bauhofmitarbeitern, die sowieso regelmäßig täglich die Mülleimer leeren, mitgenommen.

Am Montagabend, dem ersten offiziellen Sommerferientag, gab es eine weitere Aktion auf Initiative von WSVSmH: Bürgermeister Thomas Stark, die beiden Jugendbeauftragten des Gemeinderates (Dominik Hohl, SPD, und Michael Lanzl, CSU) und Rösl spazierten einmal um den See und sprachen insbesondere jugendliche Besuche an, um sie für das Abfallthema zu sensibilisieren. Und auch, um für ein gutes Miteinander und für Rücksicht auf andere bzw. auf Anwohner zu appellieren, insbesondere in Sachen lauter Musik nach 22 Uhr. Wie berichtet, hatte es in der Nacht von Samstag auf Sonntag massive Ruhestörungen und einen größeren Polizeieinsatz gegeben.

So sah es vor circa zwei Wochen aus.

Bei allen Gesprächen bot sich das gleiche Bild: In den ersten Sekunden zeigten sich die Badegäste überrascht und verwundert, wer denn da etwas von ihnen wollte – nach einer kurzen Vorstellung aber entwickelten sich ernste und unaufgeregte Gespräche. In denen alle, die von dem Quartett angesprochen wurden, sagten, dass sie die Aktion gut fänden und dass sie Abfall und Müll nicht wild liegenlassen würden. Sondern entweder in die Abfalleimer oder in die Müllsäcke stecken oder gleich wieder mit nach Hause nehmen würden.

Nach dem Spaziergang sprach Thomas Stark von einer „guten Aktion“, die in diesem Jahr eventuell wiederholt werden soll. Am Ende eines Gesprächs schenkte er jedem Badegast eine Drei-Euro-Wertmarke für den Badesee-Kiosk. Gültig für Essen und Getränke, Alkohol allerdings ausgenommen.

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