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Opfer des ersten eines Einbruchs wurde die Raiffeisenbank in Grafing. Haben die Täter jetzt wieder zugeschlagen?

Automatenknacker von Grafing haben wohl wieder zugeschlagen

Drei Bankeinbrüche - eine Methode

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Grafing - Haben die Bankeinbrecher, die im April kurz hintereinander die Raiffeisenbanken in Grafing am Marktplatz und in Zorneding in der Birkenstraße um hohe Geldbeträge erleichtert haben, jetzt in Isen zugeschlagen? Die Polizei schließt einen Zusammenhang nicht aus.

Auch im Isener Geldinstitut wurde am Wochenende vor einer Woche ein Geldautomat mit schwerem Aufbruchgerät geknackt – wie in den beiden anderen Fällen auch. Wie sich jetzt weiter herausstellte, gleichen sich noch andere Einzelheiten der drei Taten auf eine verblüffende Weise.

Immer gelangten die Einbrecher über ein Fenster in das jeweilige Bankgebäude. Die Einbrüche ereigneten sich alle an einem Wochenende. „Jeweils zwei Täter, dieselbe Vorgehensweise, räumliche Nähe“ seien Fakten, die die Prüfung eines Zusammenhangs nahelegen würden, bestätigt deshalb Peter Grießer vom Polizeipräsidium Oberbayern auf Anfrage der Ebersberger Zeitung. Das sei allerdings Routine und nichts Besonderes.

Dass es zwei Einbrecher waren, dafür gibt es im Falle des aktuellen Geschehens in Isen sogar eine Augenzeugin. Denn die beiden Täter lösten im Gebäude einen Alarm aus. Eine Bankangestellte erhielt daraufhin eine entsprechende Nachricht einer Sicherheitsfirma und eilte in Begleitung ihres Freundes zum Tatort, wo die beiden die Täter noch beim Verlassen des Gebäudes beobachten konnten.

Die zwei Zeugen lieferten eine Täterbeschreibung: Demnach handelt es sich um zwei Männer im Alter von 25 bis 30 Jahren, schlank, etwa 1,80 Meter groß, dunkel gekleidet und mit einer Sturmhaube maskiert. Einer der Einbrecher hatte eine Glatze, was von der Zeugin erkannt wurde, als der Täter die Haube auf der Flucht abnahm.

In allen drei Fällen hatten es die Einbrecher offensichtlich nicht eilig, die sich jeweils mehrere Stunden in dem Gebäude aufhielten. Die Täter drangen in Isen zum Beispiel gegen 23 Uhr in die Bank ein, die sie erst gegen 1.30 Uhr früh wieder verließen. In allen drei Fällen wurden Filialen von Raiffeisenbanken Opfer der Ganoven.

Grießer bestätigte, dass es bei den drei Taten augefällige Gemeinsamkeiten gäbe. „In diese Richtung wird auch ermittelt. Einen sicheren und gerichtsfesten Beweis zu erbringen ist aber ungleich schwieriger“, sagte der Polizeisprecher. Wie auch in den zwei Fällen im Landkreis Ebersberg war in Isen die ausgelöste Nahbereichsfahndung nicht von Erfolg gekrönt. Nicht ausgeschlossen werden kann, so die Polizei, dass die Täter gestört wurden, die noch einen zweiten Geldautomaten knacken wollten, dann aber lieber verschwanden.

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