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Am Bahnhof in Zorneding sind die Lichter aus. Der Zugzielanzeiger macht der Bahn zu schaffen. 

Die unendliche Geschichte

Dieser Zugzielanzeiger treibt Zornedinger und Bahn in den Wahnsinn

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Schon wieder! Zappenduster ist es am Bahnhof. Wann Züge kommen, bekommen die Fahrgäste in Zorneding nicht oft mit. Der Grund für die schier unendliche und Nerven strapazierende Geschichte. 

Zorneding – Zorneding sieht schwarz. Schon wieder geht der Zugzielanzeiger am Bahnhof nicht. Als Peter Pernsteiner, Zornedinger Gemeinderat und Bahnkritiker, das mitbekommt, kann er es nicht fassen. Erst vor Wochen hat er der Bahn böse Mails geschrieben, weil monatelang das Gerät kaputt war. Anfang April haben es Techniker gerichtet. Einige Tage funktionierte es. Bis Mittwoch. Am Morgen gab es die ersten Bilder des schwarzen Kastens auf Facebook. Nichts geht mehr, hieß es da.

Für die Deutsche Bahn entpuppt sich der eigentlich unbedeutende Zornedinger Anzeiger zur unendlichen Geschichte. Es ist wie verhext. Im letzten Jahr fiel das Gerät bereits aus. Der eckige, dunkle Kasten, auf dessen beiden Bildschirmen eigentlich stehen sollte, wann die S-Bahnen kommen und wann nicht, hängt über dem Treppenaufgang zum Bahnsteig – und damit eher ungünstig. Denn bei jeder Reparatur muss die Bahn ein Gerüst aufbauen (siehe Bild), um den Anzeiger zu reparieren. So geschehen 2017. Bis Januar dieses Jahres ging der Anzeiger, dann fiel er aus, wurde im April wieder repariert und nun erneut: zappenduster.

Ein Bahnsprecher teilt mit, dass am Donnerstag ein Techniker das Gerät anschauen werde und dass mehrere technische Teile im Innenleben ausgewechselt werden müssten. Den Anzeiger versetzen wolle die Bahn nicht, um sich den Aufwand mit dem Gerüst zu sparen. Weil? „Wir gehen eigentlich nicht davon aus, diesen öfters reparieren zu müssen“, so der Sprecher. Optimistisch!

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