Beteiligte am Großprojekt Pixibuch Baiern/Antholing: v.l. Pangraz Perfler (2. Gauvorstand), Regina Häußler (Text Pixibuch), Bürgermeister Martin Riedl, Vroni Weinhart (Illustration), Landrat Robert Niedergesäß, Markus Kronberger (Gaukassier), Barbara Sigl (Gaujugendleiterin), Maria Voglsinger (2. Gaujugendleiterin), Rosi Spiel (Gauschriftführerin), Georg Schinnagl (Gauvorstand), Andreas Wachs und Magdalena Probst (Bayerische Trachtenjugend), Steffi Perfler (Storyboard und Koordination), Armin Schmid (Vorstand Bayerische Trachtenjugend).	Fotos: Niedermaier
+
Beteiligte am Großprojekt Pixibuch: v.l. Pangraz Perfler (2. Gauvorstand), Regina Häußler (Text Pixibuch), Bürgermeister Martin Riedl, Vroni Weinhart (Illustration), Landrat Robert Niedergesäß, Markus Kronberger (Gaukassier), Barbara Sigl (Gaujugendleiterin), Maria Voglsinger (2. Gaujugendleiterin), Rosi Spiel (Gauschriftführerin), Georg Schinnagl (Gauvorstand), Andreas Wachs und Magdalena Probst (Bayerische Trachtenjugend), Steffi Perfler (Storyboard und Koordination), Armin Schmid (Vorstand Bayerische Trachtenjugend).

Brauchtum

Griaß eich: Trachtler werben mit Pixibuch um Nachwuchs

Griaß eich bei de Trachtler! So freundlich begrüßen die Vereine des Bayerischen Inngau Trachtenverbands Kinder und Jugendliche. In Antholing haben sie jetzt eine brandneue, kindgerechte Broschüre vorgestellt.

Baiern – Wie bringt man Kindern früh schon nahe, was Bayerisches Brauchtum ist? Am besten mit bunten Bildern und lustigen Texten. „Griaß eich, bei de Trachtler!“ – lautet der Titel eines kleinen, bunten Pixibuches, das die Vereinsjugendleiter des Bayerischen Inngau Trachtenverbandes für den eigenen Nachwuchs, einheimische Quereinsteiger und interessierte „Zuagroaste“ herausgaben.

Das informative Büchlein stellten die Herausgeber bei einer kleinen Feier im Garten des Bairer Trachtenheimes vor. Zur Feier kam der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß, Baierns Bürgermeister Martin Riedl, Trachtlerprominenz, wie Georg Schinnagl (Vorstand des Bayerischen Inngautrachtenverbandes), Armin Schmid (Vorstand der Bayerischen Trachtenjugend) und viele Jugendleiter von Trachtenvereinen aus verschiedenen Regionen.

Barbara Sigl, Mitglied bei den Trachtlern des Bairer Winkels und erste Gaujugendleiterin des Verbandes eröffnete die Veranstaltung. „Griaß Eich, mia gfrein uns, dass ihr zu uns kumma seids, in unser schönes Vereinsheim nach Baiern.“

„Es gibt ja wenig Veranstaltungen derzeit wegen Corona, so ist dieser Termin ein Hochgenuss für mich“, freute sich Niedergesäß und berichtete schmunzelnd, dass alle Einladungsschreiben auf Bayrisch – seines aber extra in Hochdeutsch verfasst worden war. Der Landrat zeigte sich begeistert von der Idee, Kindern mit einem Büchlein Freude und Spaß am Brauchtum zu vermitteln. „Ich habe es gelesen, auf der Herfahrt, es ist sehr gut gelungen.“

Anschließend danke der Landkreischef den Herausgebern und auch der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, die dieses Projekt mit 3000 Euro Sponsoring ermöglichte. Amüsiert stellte der Landkreischef fest: „Die Bairer erhalten die Mitgliedschaft im Trachtenverein quasi mit der Geburtsurkunde.“ Niedergesäß war in Lederhose angereist, mit gesticktem Landkreiswappen auf dem Schild des Hosenträgers. „Die hab‘ ich mir extra für Euer Jubiläumfest im letzten Jahr gekauft, zu dem auch Ministerpräsident Söder kam.“

Auch Bürgermeister Riedl, vor Antritt seines Amtes als Gemeindeoberhaupt selbst zwölf Jahre Vorstand der Trachtler des Bairer Winkels, begrüßte die Gäste.

Ums leibliche Wohl kümmerte sich die Jugend des Bairer Winkels und des Schönauer Trachtenvereins aus der Nachbargemeinde Tuntenhausen. Die „Nosnbär Blos‘“ sorgte mit Volksmusikweisen für zünftige Stimmung.

Die Idee zum Pixibuch entstand bei einem Treffen der Jugendleiter des Gauverbandes. „Griaß eich bei de Trachlern“ erzählt die Geschichte von Peter und Susanne, die neu in ein bayerisches Dorf ziehen. Mit Hilfe der Kinder des örtlichen Trachtenvereins finden die beiden schnell Freunde, werden zur Plattlerprob‘, zum Danz’n und zu Ausflügen auf die Almhütte eingeladen, bekommen schließlich ihr echtes Trachtengwand und dürfen am Gaufest teilnehmen. Das Pixibuch gibt es bei den regionalen Trachtenvereinen.

Susann Niedermaier

Auch interessant

Kommentare