+
Sepp Gerg (li.) und seine Frau bei der Abschiedsfei er mit Kreisbrandrat Andreas Heiß.

Kreisbrandmeister Sepp Gerg verabschiedet

Dieser Mann ist die Zuverlässigkeit in Person

Kreisbrandmeister Sepp Gerg aus Baiern hat mit 63 Jahren seinen Ruhestand angetreten. Kreisbrandrat Andreas Heiß verabschiedete den Kameraden und dankte ihm bei einer kleinen Feierstunde für seinen herausragenden Einsatz.

Baiern – Gerg wird der Kreisbrandinspektion bei der Abnahme von Leistungsprüfungen weiterhin als Schiedsrichter zur Verfügung stehen.

Im Jahr 1973 wurde Sepp Gerg Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Baiern, bei der er in den Folgejahren als Gruppenführer und Atemschutzleiter tätig war. Den Verein unterstützte er zunächst als Schriftführer und später zehn Jahre lang als Vorsitzender. 1999 wurde er zum Kreisbrandmeister ernannt.

In dieser Funktion nahm er mehr als 100 Leistungsprüfungen im Landkreis Ebersberg ab. Um immer auf dem aktuellen Wissenstand zu bleiben, besuchte Gerg viele Lehrgänge oder Tagesseminare an den Staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg oder Würzburg besucht.

„Eine besondere Stärke von Gerg Sepp ist seine Zuverlässigkeit, wenn jemand den Sepp gebraucht hat war er da, bei allen Übungen und Einsätzen. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Belange seiner Kommandanten“, so Kreisbrandrat Andreas Heiß.

Herausragende Einsätze Gergs waren das Hochwasser in Glonn und Moosach. Er war als Kontingentführer des Hilfeleistungskontingent aus dem Landkreis Ebersberg beim Hochwasser in Dessau, sowie bei der Unterstützung mit Sandsäcken bei den Hochwassern in Garmisch Partenkirchen, Kolbermoor und Wasserburg eingesetzt.

Kreisbrandrat Heiß bedankte sich für die stetige Einsatzbereitschaft und wünschte dem Sepp uns seiner Ehefrau Regina alles Gute für die Zukunft.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Jungfernfahrt
Es war eine einmalige Sache, soll aber, wenn es nach der SPD geht, eine dauerhafte Alternative zur S-Bahn werden: mit dem Express-Bus von Poing zur U-Bahnstation …
Jungfernfahrt
Frischzellenkur für Zornedings Straßen
Es geht um die Beseitigung von maroden Fahrbahnen und Gehwegen, die Entschärfung von Gefahrenstellen, um barrierefreie Übergänge, weniger Asphaltwüsten und dafür um mehr …
Frischzellenkur für Zornedings Straßen
Mehr Zeit für Überquerung
Nach jahrelangem Vorlauf ist erstmalig und im Rahmen eines bayernweiten Modellprojekts die „Ampelschaltung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen“ in Ebersberg in …
Mehr Zeit für Überquerung
Glück gehabt
Glück gehabt: Der mächtige Ast eines alten Baumes, den der Herbststurm in Poing umgeknickt hat, traf kein Auto. Die Straße aber war blockiert.
Glück gehabt

Kommentare