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Erfolgreiches Patenbitten: Bairer Trachtler sagen „Ja“

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Vorplatteln musste Hansi Gschwendtner von den Grafinger Trachtlern.
Vorplatteln musste Hansi Gschwendtner von den Grafinger Trachtlern. © Stefan Rossmann

Die Bairer haben „Ja“ gesagt. Hoch her ging es am Freitag, 8. April, als rund 70 Grafinger Trachtler beim Wirt in Netterndorf den Bairer Winklern ihre Aufwartung machten.

Baiern - Das Anliegen war groß. Ende Juni gibt es in Grafing wieder ein richtiges Trachtenfest. Die Atteltaler feiern dann ihre Fahnenweihe. Und genau für diese Fahne brauchen sie einen Paten. Die Grafinger haben sich für die Bairer Trachtler entschieden. Viele Freundschaften, besonders bei der Jugend, gaben den Anstoß.

Plattler zeigen ihr Können

Mit dem Bus angekommen, wurden die Gäste von der Bairer Musi in den Saal der Gaststätte hinauf gespielt. Nach der Begrüßung der Ehrengäste, Bürgermeister Martin Riedl, Bürgermeister Christian Bauer und Landtagsabgeordneter Thomas Huber, präsentierten sich die Plattlergruppen beider Vereine mit ihrem Können, das in den vergangenen zwei Jahren immer wieder aufgefrischt wurde. Von der Bairer Musi und den Ziachspielern begleitet, zeigten sie unter anderem den Bairer Plattler, den Auerhahn, die Olympia Sternpolka, den Gamsprung oder das Birkastoana Glöckerl. Auch eine imposante Darstellung über den „Schoaß“ fand großen Applaus. Durch das Programm führte mit vielen Geschichten und Gedichten aus dem „wirklichen Leben“ der Hochzeitslader Bernhard Sedlmaier.

Schmunzelnd beobachtet die Jugend das Geschehen.
Schmunzelnd beobachtet die Jugend das Geschehen. © Stefan Rossmann

Sechs-Gänge-Menü rückwärts

Gegen 21.30 Uhr wurde die Bühne umgebaut, die Grafinger Vorstandschaft rüstete sich zum Patenbitten. Auf extra vorbereiteten „Holz-Scheidl“ kniend gab es nun für fünf Grafinger ein Sechs-Gänge-Menü rückwärts aufgetischt. Zuerst Eis, dann Kalbsbrust mit Schupfnudeln. Danach folgten ein Salat und die Suppe. Anschließend servierten die Bairer Weißwürste mit Ketchup und Majo und als Abschluss den Aperitif.

Schmerzhaft kann das Knien auf die Dauer werden.
Schmerzhaft kann das Knien auf die Dauer werden. © Stefan Rossmann

Untermalt wurde das Essen von der Stefanie-Musi. Wer das Knien unterbrach oder das Essen nicht schaffte, hatte am „Patenrad“ zu drehen und die „Strafe“ einzulösen. So bekam das Publikum im vollen Saal noch Gstanzl, Witze, Liedereinlagen und Plattler als Soloeinlagen zu hören und zu sehen.

Tradition mit der Frage: „Dads es uns zur Fahnenweihe den Paten macha?“
Tradition mit der Frage: „Dads es uns zur Fahnenweihe den Paten macha?“ © Stefan Rossmann

Entscheidende Frage am Schluss

Der kurzweilige Abend endete mit der alles entscheidenden Frage von den Grafinger Vorständen Alois Stockinger und Hermann Holzmann: „Dads es uns zur Fahnenweihe den Paten macha?“ Die Bairer Trachtler im Saal fällten dazu einen einstimmigen positiven Beschluss. Nun steht dem Trachtenfest mit Fahnenweihe in Grafing nichts mehr im Weg.   ez

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Schmackhaft war das Dessert für Vorstand Holzmann.
Schmackhaft war das Dessert für Vorstand Holzmann. © Stefan Rossmann

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