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Etliche Male standen Post-Kunden in Baldham bereits vor verschlossenen Türen. Das Unternehmen nennt Gründe für die Schließungen und hofft auf Besserung.

Kunden sind sauer über kurzfristige Schließungen – Unternehmen verspricht Besserung

Ab geht die Post, aber mit Ausfällen

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In der Post in Baldham heißt es derzeit öfter: „Geschlossen“. Und das mitten im Weihnachtgeschäft. Kunden sind deshalb sauer. Das Unternehmen verspricht Besserung.

Baldham – Im Adventskalender werden die Türchen geöffnet. Und das Kirchenlied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ erschallt. Aber in der Post in Baldham heißt es derzeit öfter: „Geschlossen“. Und das mitten im Weihnachtageschäft. Kunden sind deshalb sauer. Nicht nur in Baldham, sondern auch in Zorneding. Dort wurde die Postagentur im Birkenhof zu gemacht. Ein Ersatz ist noch nicht gefunden. Eine Alternative: Baldham. Dort ist die Postbank für die Einrichtung verantwortlich.

„Wir haben uns die Öffnungshistorie des vergangenen Monats angeschaut und festgestellt, dass unsere Filiale in Baldham aus unterschiedlichen Gründen leider vier Mal vorübergehend geschlossen war“, heißt es auf Anfrage der Ebersberger Zeitung von der zuständigen Pressestelle in Bonn. Dort ist man aber zuversichtlich. „Ab dieser Woche können wir nach derzeitigem Informationsstand unsere Kunden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten bedienen.“

Mit solchen Aushängen werden Kunden informiert.

Der Grund für die Schließungen seien unterschiedlich und nicht immer von der Postbank zu vertreten, wie eine ganztägige Betriebsversammlung und ein technischer bedingter Ausfall des Kassensystems, der bereits nach wenigen Minuten behoben war, heißt es als Erklärung. Wie andere Unternehmen auch, sei die Postbank gesetzlich verpflichtet, ihren Beschäftigten die Teilnahme an Betriebsversammlungen auch während der Arbeitszeit zu ermöglichen. Zeitpunkt und Dauer der Betriebsversammlung lege der Betriebsrat fest. „Die Postbank hat darauf keinen Einfluss“, so die Antwort auf dieEZ-Anfrage.

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„An zwei Tagen hatten wir bedauerlicherweise kurzfristige Personalausfälle“, wird jedoch eingeräumt. Personalausfälle könnten oft durch Maßnahmen in der Personalplanung aufgefangen werden. So zum Beispiel durch „Springer“ oder durch den Einsatz von Kollegen aus anderen Filialen. „Dies gelingt leider nicht immer.“ Die Postbank verweist noch auf einen anderen Punkt. Aus Sicherheitsgründen müsste für Kunden und Mitarbeiter jederzeit das Vier-Augen-Prinzip gewährleisten sein. Genannte werden Stichpunkte wie Kassenbereiche und Paketverwahrung.

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„Wir informieren unsere Kunden möglichst frühzeitig über Schließungen durch Aushänge in der Filiale, um ein Mindestmaß an Planbarkeit zu ermöglichen“, so die Pressestelle. Eine Information über das Internet sie leider nicht immer möglich, weil dafür ein zeitlicher Vorlauf von mehr als einem Tag erforderlich sei. Bei Betriebsversammlungen informiert würden Kunden und Medien vorab über Social-Media-Kanäle, Aushänge und eine Presseinformation.

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