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Neuer Nachbar: Neben der Anlage des SCBV sollen die neuen Plätze der Baldhamer Baseballer entstehen.

Am neuen Standort der Baldhamer Baseballer wird es eng

Kein Durchkommen für die Feuerwehr

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Baldham - Die Baseballer "Baldham Boars" sollen am Gelände des Sportclubs Baldham Vaterstetten neue Plätze bekommen. Doch der Sportclub warnt: Die Zufahrt ist zu eng, Parkplätze fehlen, die Feuerwehr kommt im Notfall nicht durch und auch in Duschen und Umkleiden muss investiert werden. 

Dass die Baseballer der Baldham Boars ein neues Sportgelände bekommen, ist klar. Ihre jetzigen Plätze am Sportzentrum müssen die Boars aufgeben, wenn dort die neue Vaterstettener Schule gebaut wird. Ein neues Areal soll östlich von Baldham in Richtung Zorneding neben den Fußballplätzen des Sportclubs Baldham Vater-stetten (SCBV) entstehen. Doch vermutlich muss dazu einiges investiert werden.

 „Wir freuen uns, dass die Boars eine neue Heimat bekommen werden“, betonte Josef Schmid jetzt im Gemeinderat Vaterstetten. Schmid ist Vorsitzender des Sportclubs und CSU-Gemeinderat. „Es besteht aber erheblicher Handlungsbedarf bei der Infrastruktur“, gab er zu Bedenken. Die dortigen Zufahrten und Parkplätze seien vor allem am Wochenende überfüllt. Für die Feuerwehr geben es da kein Durchkommen. Und es bestünde auch keine Wendemöglichkeiten, wenn beispielsweise Gastmannschaften mit dem Bus anreisten. Die Baseballer brauchten eigene Duschen und Umkleiden, so Schmid. Vorhandene Einrichtungen seien zudem stark renovierungsbedürftig.

Grundsätzlich begrüßte Schmid die Erweiterung der Sportanlage und sicherte zu, der SCBV werde die Boars und die Gemeinde unterstützen. Die Baseballer haben bereits angekündigt, sehr viel Eigenleistung beim Bau ihres neuen Stadions einbringen zu wollen. 

Welche Kosten auf die Kommune zukommen, darüber gebe es derzeit noch keine genauere Aufstellung, so Bürgermeister Georg Reitsberger (Freie Wähler) auf Anfrage der EZ. Wenn die Zufahrt verbreitert werden soll, müssten Verhandlungen mit den jeweilige Grundstückseigentümern geführt werden, erklärte der Rathauschef. 

Weil im Vorfeld für einen neuen Baseball-Platz auch Grundstücke des Bürgermeisters im Gespräch waren, beispielsweise schräg gegenüber des Reitsbergerhofs, hatte Vizebürgermeister Martin Wagner (CSU) die Verhandlungen geführt. In der Gemeinderatssitzung sprach er von einem „ganz schwierigen Prozess“. Ursprüngliche Planungen, mit den Baseballern aus Haar, ein gemeinsames Gelände zu suchen, hatten sich ebenso zerschlagen wie Überlegungen, den Platz nach Parsdorf zu verlegen. Die jetzige Lösung sei nicht perfekt und man müsse auch noch einiges machen, so Wagner. Aber letztendlich seien es fruchtbare Verhandlung mit alle Beteiligten gewesen.

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