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Bauhof wird neben Gärtnerei gepflanzt

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Der neue Grafinger Bauhof soll auf diesem Gelände südlich der Gärtnerei Köstler entstehen. Foto: Jürgen Rossmann
Der neue Grafinger Bauhof soll auf diesem Gelände südlich der Gärtnerei Köstler entstehen. Foto: Jürgen Rossmann

Grafing - Lang hat die Stadt Grafing gesucht, um mit ihrem beengten Bauhof endlich umziehen zu können. Eine Auslagerung nach Straußdorf wurde im Stadtrat mehrheitlich verworfen. Jetzt ist man offensichtlich fündig geworden.

Auf einem freien Areal südlich der Gärtnerei Köstler an der Feldstraße soll der neue Bauhof entstehen und zugleich auch den städtischen Wertstoffhof beherbergen, der an der Jahnstraße viel zu klein wurde. Außerdem ist der bisherige Platz von der Zu- und Abfahrt her problematisch, obwohl die Verwaltung durch eine Einbahnregelung schon Erleichterung erreicht hat.

„Gegenüber der Gärtnerei wurden im letzten halben Jahr einige Tauschgeschichten abgewickelt“, bestätigte Bürgermeister Rudolf Heiler auf Anfrage der Ebersberger Zeitung den notwendigen Grundstückserwerb. „Damit haben wir eine Grundlage geschaffen.“ Jetzt müsse eine Objektstudie gemacht werden, „wie groß wir planen müssen“. Es sei aber zu früh, sich auf einen zeitlichen Rahmen festzulegen. Drei bis vier Jahre jedenfalls werde die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes bestimmt in Anspruch nehmen, so der Bürgermeister.

Zur Finanzierung des Neubaus werden die frei werdenden Areale zu einem nicht unerheblichen Teil mit beitragen. Der Bauhof der Bärenstadt residiert auf einem lukrativen Gelände. Schon vor zehn Jahren etwa, so Heiler, sei das Grundstück überplant worden mit Geschosswohnungsbau, der erst nach dem Abzug der Bauhofmitarbeiter samt ihrer Ausrüstung verwirklicht werden kann.

In unmittelbarer Nähe des neuen Bauhofstandortes befindet sich eine große Ausgleichsfläche. Das sei aber kein Problem, versichert der Bürgermeister. „Die wird von uns nicht tangiert“, sagt er und zerstreut Hoffnungen auf einen baldigen Umzug, vor allen Dingen auch wegen der finanziellen Situation der Stadt Grafing. „Das steht derzeit nicht ganz oben auf unserer Agenda“, meint Heiler.

Von Michael Seeholzer

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