Die Bairer Musi begrüßt das neue Jahr. Redaktion und Anzeigenabteilung der Ebersberger Zeitung wünschen allen Lesern und Kunden einen guten Rutsch und ein frohes und gesundes 2012. Foto: Stefan Rossmann

Die besten Sprüche des Jahres 2011

Landkreis Ebersberg - Zahlreiche Zeitgenossen haben es im Jahr 2011 mit mehr oder wenigen geistreichen Sprüchen ins "Zitat des Tages" der Ebersberger Zeitung geschafft. Hier ein "Best of":

„Wir haben den alten Traktor verkauft, der eigentlich nur noch Schrottwert gehabt hat - für 4500 Euro.“

Bürgermeister Ernst Eberherr bei der Egmatinger Bürgerversammlung zur Finanzsituation seiner Kommune.

„Der Henne daheim geht es schlecht, wir werden ihr wohl den Kopf abhauen müssen.“

Eine Hohenlindener Grundschülerin, die über „schlechte Gefühle“ sprechen sollte.

„So viel Glück hat man nur einmal im Leben.“

Ein Feuerwehrmann an der Unglücksstelle auf der Ebersberger Südumfahrung, wo das Auto einer 28-jährigen Frau von einem Lkw zerfetzt wurde. Die Frau kam mit leichten Verletzungen davon.

„Finanziell geht es uns noch recht gut. Leider kosten uns aber viele Beerdigungen viel Geld.“

Michael Helmich, Kassier des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Poing-Angelbrechting.

„Zu diesem Zeitpunkt war ich nachweislich im Urlaub auf Kuba.“

Vaterstettens Rathauschef Robert Niedergesäß zur Nachfrage der EZ, eine Bauanfrage aus dem Jahr 2004 betreffend.

„Das ist, wenn der Schweini den Ball auf Müller spielt und der dann ein Tor schießt.“

Ein Schüler der Klasse 5a der Poinger Realschule, der den Begriff Kooperation erklären sollte.

„Ich habe nie gesoffen, nie geraucht und nur eine Frau geliebt.“

Johann Waris aus Pöring, der mit seiner Frau Maria 70-jähriges Ehejubiläum feierte.

„Die Anreisekosten eines Bewerbers zahlt derjenige, der die Stelle ausgeschrieben hat.“

Warnung von Brigitte Keller, Finanzchefin des Landratsamts, an ihren Kollegen Norbert Neugebauer, der mit einem Bewerber aus dem 6400 km (Luftlinie) entfernten Mumbai zu tun hatte.

„Ich konnte mir zuerst gar nicht vorstellen, was das werden soll.“

Jochen Carl, beim Bund Naturschutz für Amphibien zuständig, über den Froschzaun an der Ebersberger Südumgehung.

„Ich habe nicht die Lebenserwartung einer Galapagos-Schildkröte.“

Angeklagter vor dem Amtsgericht Ebersberg, der um eine kurze Bewährungsstrafe bat.

„Da standen noch die Namen unserer Eltern drin.“

Schülerkommentar zu den alten Büchern, die der letzte G 9-Jahrgang am Humboldt-Gymnasium in Vaterstetten benutzen musste.

„Die Verschuldung konnte seit 2009 um rund 11 Euro reduziert werden.“

Aus einem Flyer des Landratsamtes, der bei der EGA in Grafing verteilt wurde.

„Die Umstellung auf das G 8 ist gerechtfertigt, damit die Gärungszeit der Turnsäckchen um ein Jahr verkürzt wird.“

Hans Klaffl, Lehrer und Kabarettist, im Ebersberger alten kino.

„Wir sind ohne jegliches Konzept.“

Martin Pregler, Aßlinger Gemeinderat, beim Thema Straßenbau.

„Vermutlich landen die Beschwerdemails im extra dafür eingerichteten Spam-Ordner.“

Christine Breimaier-Heilmann, Pendlerin aus Grafing, zu unbeantworteten Beschwerde-Mails an den MVV.

„Ich habe noch keine Biogasanlage, das könnte man sich noch überlegen.“

Hans-Jürgen Hoffmann (89), Windrad-Pionier aus Steinhöring.

„Am besten verlassen Sie jetzt getrennt voneinander den Gerichtssaal.“

Ebersbergs Amtsrichter Peter Hayler zu zwei Frauen (70 und 73 Jahre alt, aus Poing und Kirchseeon), die sich während einer Gerichtsverhandlung angekeift hatten.

„Ich nehme hier keinerlei Informationen mit nach Hause.“

Enttäuschter Besucher der Informationsveranstaltung über die erste Ganztagesklasse an der Grafinger Grundschule.

„Es stimmt alles, was die Kirche sagt.“

Rudolf Auer (38), Katholik aus Grafing, der zum Diakon geweiht wurde.

„Ich würde nie einen Trachtenanzug tragen.“

Hubert Will aus Markt Schwaben an seinem 90. Geburtstag. Er wurde in Danzig geboren.

„Das wird die dritte Wahl, die ich nicht gewinnen werde.“

Philipp Goldner, Bürgermeisterkandidat der Ebersberger Grünen, über die Wahl im nächsten März. Eigenen Angaben zufolge verlor der 27-Jährige die Klassensprecher-Wahlen in der zweiten und in der fünften Klasse.

„Er kann seine Situation nur teilweise erkennen.“

So erklärte ein Gutachter vor dem Amtsgericht, dass ein 82-jähriger Fahrerflüchtiger nicht verurteilt werden kann, aber weiter ans Steuer darf.

„Die Bedingungen werden immer schlechter. Wir sind die Verwaltungsdeppen der Kassen, es findet eine regelrechte Versklavung statt.“

Bernhard Lutz, Allgemeinmediziner in Poing, über seine Arbeitsbedingungen.

„Wir wurschteln uns halt so durch.“

Gerhard Dittmann, Direktor des Franz-Marc-Gymnasiums Markt Schwaben, über den Sportunterricht nach der Sperrung der Turnhalle.

Zusammengetragen: Tanja Beetz

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