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Brilmayer: Otter-Pläne zerstören Stadtbild

Ebersberg - Ebersbergs Bürgermeister Walter Brilmayer ist strikt gegen die aktuellen Pläne der Otter&Wamsler GmbH & Co KG. Sie will eine viergeschossige "City-Galerie" im Zentrum der Kreisstadt.

Die Erbengemeinschaft will ihr zentrales Gelände verkaufen. Investieren will in das Projekt die Aschheimer Prebag Gewerbebau AG. Aber nur dann, wenn die Vorstellungen der Planer umgesetzt werden können. Vorgesehen sind Flächen für Lebensmittelvollsortimenter, Discounter, Fachmärkte, kleinere Geschäfte, Verkaufsfläche auf zwei Etagen jeweils über 3300 Quadratmeter. Dazu zwei Parkdecks mit zusammem 268 Stellplätzen.

Für Brilmayer ist das Vorhaben "zu hoch, zu groß" und erzeuge Verkehrsprobleme. "Auf jeden Fall bauen wir uns dort nicht ein Scheusal hin." Und er betont, dass alle Fraktionen im Ebersberger Stadtrat das genauso sehen. Beraten wurde bisher aber nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Für Martin Otter, Geschäftsführer der Otter&Wamsler GmbH & Co KG, hat ein Einkaufszentrum nur dann Sinn, wenn es eine bestimmte Größe aufweist. "Wenn jemand 15 oder 20 Millionen Euro investiert, dann muss man sicher sein." Ansatz der Planung sei die Frage gewesen: Welche Flächen sind für was notwendig, um ein funktionierendes Einkaufszentrum zu erhalten. Planungen, beispielsweise zur Fassadengestaltung, kämen erst in einem weiteren Schritt. Wenn das Konzept nicht umgesetzt werden könne, dann sei der Investor eben weg, so Otter. "Dann geht er woanders hin. Ebersberg ist nicht der Nabel der Welt."

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