Brilmayers Nachschlag

Ebersberg - Die verkehrspolitischen Gedanken des Ebersberger CSU-Ortsvorsitzenden Florian Brilmayer haben eine breite Diskussion über ein Gesamtverkehrskonzept für den Landkreis in Gang gebracht. Am Montag reagierte der Kreis- und Stadtrat auf die unterschiedliche Resonanz auf seine Ideen.

Brilmayer betonte, dass es sich bei seinen Überlegungen ausdrücklich um ein Diskussionspapier ohne Anspruch auf Vollständigkeit handele. "Viele haben in der Vergangenheit immer ein überörtliches Konzept gefordert, keiner hat sich bisher aber getraut, einmal konkret in diese schwierige Materie einzusteigen. Trotzdem habe ich in den letzten Tagen eine ganze Menge positiver Anregungen und überlegenswerter Vorschläge erhalten, die alle in so ein Konzept noch eingearbeitet gehören", so Brilmayer.

Von anderer Seite werde das Papier grundsätzlich abgelehnt, verworfen oder miesgemacht. Brilmayer: "Entweder wurde es von diesen Leuten nicht ganz gelesen, zu Wahlkampfzwecken missbraucht oder es wurde ganz einfach meine Kernaussage, meine Intention nicht verstanden: In vielen Gemeinden rund um den Forst und im gesamten Landkreis wird über Umgehungsstraßen nachgedacht und diskutiert. Könnten wir bei einem Blick über den Tellerrand hinaus nicht Lösungen finden, die allen dienen und am Ende zu deutlich weniger Flächenverbrauch führen als viele kleine Einzellösungen? Ökologisch, wirtschaftlich und zeitlich ist das doch viel sinnvoller wie wenn jeder Ort seine eigene Umgehungsstraße braucht."

Auch wenn der Versuch eines Gesamtkonzeptes schwierig und aufreibend sein werde, so werde er, Brilmayer, sich dennoch dafür im Kreistag einsetzen. Er setze dabei auf die konstruktive Mitarbeit aller Fraktionen und der betroffenen Gemeinden.

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