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Die Feuerwehr musste „nur“ noch nachlöschen, damit das Feuern nicht wieder auflodern konnte. 

Junge Männer verhindert Katastrophe in Pienzenau

Nachbarn schneller als Feuerwehr

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Die Nachbarschaft war schneller als die Feuerwehr: Dem beherzten Eingreifen zweier junger Männer und eines Anwohners mit einem Feuerlöscher ist es zu verdanken, dass es am Montag in Pienzenau nicht zu einer Brandkatastrophe kam.

Pienzenau –  In der dicht bebauten Siedlung in Pienzenau brannte am Montagvormittag eine Gartenhütte, die strohtrockenen Bäume in der unmittelbaren Umgebung hatten ebenfalls schon Feuer gefangen.

„Was ist denn das?“, wurde am Vormittag ein Arbeiter auf eine Rauchsäule in unmittelbarer Nähe aufmerksam. Der Mann war gerade dabei, eine Bank zu streichen. Immer wieder landeten Rußflocken auf seinen frisch gestrichenen Flächen. Das Glück: Auf dem Nachbargrundstück war gerade ein Monteur damit beschäftigt, einen Zaun zu errichten. „Jeder hat hier einen Gartenschlauch, aber keiner ist lang genug“, berichtete er. Also her mit der Gießkanne und ran an den Brand. Dem Mann half schnell ein zweiter und auch ein unmittelbarer Anwohner versuchte, mit einem Feuerlöscher den Brandherd unter Kontrolle zu halten. Gemeinsam waren sie erfolgreich. Als die Grafinger Feuerwehr eintraf, musste sie nur mehr Nachlöscharbeiten leisten. Immerhin wurden noch 2000 Liter Wasser in den rauchenden Holzhaufen gespritzt, damit das Feuer nicht wieder auflodern konnte.

Der Besitzer des Anwesens war nicht zuhause, wie die Polizei vor Ort bestätigte. „Wir haben ihn verständigt.“ Über die genaue Brandursache konnten die Beamten noch nichts mitteilen. Fest steht: Wenn die Helfer nicht so schnell eingegriffen hätten, wären die Flammen auf die unmittelbar angrenzenden Nachbargrundstücke übergesprungen.

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