Bürgermeister Winter tritt zum 1. März 2011 zurück

Markt Schwaben - Bernhard Winter tritt zum 1. März 2011 zurück. Er wird sich in Markt Schwaben einer neuen Aufgabe im Altenbereich bei der Arbeiterwohlfahrt widmen, gab er in einer Erklärung bekannt.

Die Meldung kam überraschend. Im kommenden Frühjahr wird Bernhard Winter, seit 2002 Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Markt Schwaben, sein Amt als Rathauschef in der Marktgemeinde niederlegen. Beim Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt wird Winter zum 1. März eine neue Aufgabe annehmen und sich gezielt um die Belange alter Menschen kümmern. Der Arbeitsplatz wird weiterhin vorwiegend Markt Schwaben bleiben.

Im Mittelpunkt des neuen Schaffens soll eine Kontaktstelle stehen, die alten Menschen hilft, weiter am Ortsleben teilzunehmen, soziale Beziehungen zu knüpfen und aufrechtzuerhalten und die Hilfen zu finden, die gebraucht werden“, schreibt der SPD-Mann.

Wörtlich heißt es weiter: „Gleichzeitig will ich mich über Markt Schwaben hinaus an verschiedenen anderen Orten in Oberbayern im Zusammenhalt und Integration kümmern. Aufbauend auf den Erfahrungen in Markt Schwaben sollen weitere Gruppen wie das Bündnis JA ins Leben gerufen werden. Hier steht im Mittelpunkt, dauerhafte Kontakte zu knüpfen, die unter anderem Alt und Jung, Einheimische und Menschen aus anderen Ländern, behinderte und nicht behinderte Menschen zusammenbringen.“

Die Entscheidung sei ihm schwer gefallen, schreibt Winter in der am Mittag verteilten Erklärung. „Ich habe mein Bürgermeisteramt mit großer Freude ausgeübt, weil es möglich war, aus diesem Amt heraus Verbesserungen mit meinen Heimatort Markt Schwaben und seine Menschen zu erreichen.“

Dennoch verweist Winter darauf, in letzter Zeit zunehmend gespürt zu haben, eine neue Herausforderung wieder in einem sozialen Kontext anpacken zu wollen. „Ich glaube, dass mir dieser Schritt hilft, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben und mich auf andere Weise weiter mit Kraft für Menschen einzusetzen, die mich brauchen“.

Der Ältestenrat, ein Gremium aus ausgewählten Marktgemeinderatsmitgliedern aller Fraktionen, wurde bereits von Winters Schritt in Kenntnis gesetzt.

von Jörg Domke

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