Bunt statt braun: Gesicht zeigen, Farbe bekennen

Landkreis - Ein in seiner Grundstruktur wiedererkennbares Plakat, dass jedoch immer wieder anders aussieht. Das ist das Grundkonzept der Plakat-Aktion des Bündnisses "Bunt statt braun".

Den "Rahmen", das Grund-Layout, hat ehrenamtlich Bernd Wolfram vom Kreisjugendring gestaltet, der auch die druckreife Erstellung der Einzelplakate übernimmt. Verschiedene Gruppen können sich nämlich jeweils mit einem Foto auf dem Plakat zeigen und damit ihre Ablehnung von Rechtsradikalismus, Intoleranz und Antisemitismus dokumentieren. "Ein Bekenntnis ablegen", nennt das der Kirchseeon Pfarrer Hartmut Thumser.

Mit dabei sind bereits eine ganze Reihe von landkreisweit tätigen Organisationen wie der Kinderschutzbund, die Volkshochschulen, die offene Behindertenarbeit, die katholische Jugendstelle, der DGB sowie alle Fraktionen des Kreistages, der Verein Ausländerhilfe oder die evangelische Kirche.

Start der Aktion ist am 2. Mai am Ebersberger Marienplatz mit einem Plakat des THW, das dann landkreisweit geklebt wird. Dazu kommen noch Einzelaktionen örtlicher Gruppen, die ihre Plakate lokal präsentieren.

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