Caritas-Sammler unterwegs

Ebersberg - Hunderte Sammlerinnen und Sammler aus den Pfarrgemeinden sind bis kommenden Sonntag, 5. Oktober, unterwegs.

"Sie tun es mit großem Herz und sehr viel Mut", berichtet Claudia Höwing, Sozialpädagogin der Gemeindecaritas. Sie weist darauf hin, dass jeder Euro, der zusammengetragen wird, Menschen in unmittelbarer Nähe zugute kommen wird, denn das Geld wird vor Ort eingesetzt. Es verbleibt zu 40 Prozent in den Pfarrgemeinden und geht zu 60 Prozent an das Caritas-Zentrum für den Landkreis Ebersberg. Dort wird das Geld dem Fachdienst "Soziale Dienste" zugeteilt und für die Bekämpfung von Armut- und Notsituation von Menschen eingesetzt.

"Diese Hilfeleistung ist nicht wegzudenken, auch im "reichem" Landkreis Ebersberg nicht, so Felicitas Thiele, Kreisgeschäftsführerin des Caritas-Zentrums. Sie weist auf die steigenden Zahlen von Familien und Einzelpersonen hin, die aufgrund von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder aufgrund eines Schicksalsschlages sich in schwierigen Situationen befinden. Eine schnelle, unbürokratische Beratung und Hilfeleistung sei häufig der erste Schritt für den Weg aus Verzweiflung und Mutlosigkeit.

Aber eine wirksame sozial-caritative Arbeit würde nicht nur den aktuellen Ist-Zustand abfedern wollen, sondern auch stets Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Hierfür gäbe es im Caritas-Zentrum in den verschiedenen Fachdiensten geschultes Fachpersonal, wie Sozialpädagogen, Pädagogen und Psychologen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2650 Menschen in den vier Fachdiensten des Caritas-Zentrums beraten, begleitet, behandelt, betreut und gepflegt.

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