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Corona im Landkreis Ebersberg: Heime bald durchgeimpft - Vier Todesfälle - Sieben-Tage-Inzidenz steigt

  • Josef Ametsbichler
    vonJosef Ametsbichler
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  • Michael Acker
    Michael Acker
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Die Corona-Krise hält den Landkreis Ebersberg fest im Griff. Täglich werden Dutzende Neuansteckungen gemeldet. Alle Neuigkeiten hier im Ticker.

  • Im Landkreis Ebersberg gibt es weiter viele Corona-Neuinfektionen.
  • Die Impfungen gegen das Coronavirus haben am Sonntag, 27. Dezember, begonnen.
  • Das Landratsamt meldet fast täglich neue Todesfälle.

+++ Dieser Ticker ist beendet. Die neuesten Informationen zum Coronavirus im Kreis Ebersberg lesen Sie hier +++

Alten- und Pflegeheime im Landkreis Ebersberg sollen in rund einer Woche durchgeimpft sein

14.05 Uhr: Trotz derzeit wackligen Impfstoff-Nachschubs ist das Landratsamt zuversichtlich, dass bald die Alten- und Pflegeheime im Landkreis Ebersberg durchgeimpft sind - mit Ausnahme von zwei Einrichtungen, bei denen Impfungen aufgrund eines akuten Infektionsgeschehens nicht möglich seien. Spätestens am Sonntag, 17. Januar, sollen alle Bewohner, die damit einverstanden sind, die erste Dosis des Biontech/Pfizer-Vakzins erhalten haben. Das geht aus Informationen aus dem Landratsamt hervor. Demnach sei am Dienstag und am Freitag mit Impfstoff-Nachschub zu rechnen, jeweils in der bisherigen Größenordnung von rund 500 Dosen, was der für die kommenden Wochen erhofften Lieferung von 1000 Dosen pro Woche entspräche. Derzeit sind laut Landratsamt etwa die Hälfte der Heime mit der ersten Impfdosis versorgt - die zweite Dosis hält der Freistaat eigens bis zum jeweiligen Termin zurück, um Nachschubprobleme zu verhindern.

13.36 Uhr: Die am Dienstag von der bayerischen Staatsregierung beschlossene Verlängerung des Lockdowns nimmt das Kreisjugendamt Ebersberg zum Anlass auf der eigenen Homepage Ideen und Tipps für die Freizeitgestaltung „dahoam“ mit Kindern bereit zu stellen. Daneben starten drei Wettbewerbe und einige Aktionen zum Mitmachen für Kinder für zuhause, die auf der Homepage des Kreisjugendamtes, auf der Facebook-Seite und dem Instagram-Account des Landratsamtes angeboten werden. Bei den Wettbewerben gibt es Preise zu gewinnen, die das Kreisjugendamt zur Verfügung stellt.

Start des ersten Wettbewerbs, ein Bildwettbewerb, ist am heutigen Freitag, 8. Januar 2021. Bewerbungsende ist Sonntag, 17. Januar 2021. Teilnehmen können alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene des Landkreises. Unter dem Motto „mein Leben mit Corona“ können alle Teilnehmer mit Fotos oder selbst gemalten Bildern zeigen, wie ihr Leben im Lockdown abläuft. Informationen zu den Aktionen gibt es auf der Homepage des Kreisjugendamtes.

Vier weitere Todesfälle in Pflegeheimen

13 Uhr: Vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Ebersberg am Freitagmittag. Alle lebten in Alten- und Pflegeheimen. Dort spiele sich 57 Prozent des Covid-19-Geschehens im Landkreis ab.

Derzeit ist bei 395 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3814 Infektionen aufgetreten. 3343 Erkrankte sind wieder gesund, insgesamt 76 sind verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind derzeit 332 Landkreisbewohner in Quarantäne

Die Hotline des Impfzentrums wird laut Landratsamt rege genutzt. Dort wurden seit Montag 2733 Anfragen beantwortet. Für die kommenden Tage konnten jeweils 60 Impftermine pro Tag im Impfzentrum vergeben werden. Alle übrigen Impfdosen der aktuellen Lieferung werden in den Alten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen. Bisher erhielten rund die Hälfte aller Alten- und Pflegeheime im Landkreis den ersten Teil der Schutzimpfung.

Aktuell können mangels Impfstoff keine Termine vergeben werden, dies wird voraussichtlich ab 10./11. Januar wieder der Fall sein. Am Dienstag, 12. Januar wird der Kreisbehörde zufolge wieder Impfstoff erwartet, wie viel, sei derzeit unklar. Im Laufe des Januar 2021 werden 9430 Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre vom Landratsamt angeschrieben und über den Ablauf der Impfung gegen SARS-CoV-2 informiert.

In der Kreisklinik Ebersberg werden laut der Kreisbehörde derzeit 20 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 14 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 10 Verdachtsfälle.

Freitag, 8. Januar, 8.47 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 123,9.

Donnerstag, 7. Januar, 14.35 Uhr: Aktuell ist bei 378 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3725 Infektionen aufgetreten. 3308 Erkrankte sind wieder gesund, 72 sind gestorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind derzeit 372 Landkreisbewohner in Quarantäne.

Ein weiterer Todesfall ist in Zusammenhang mit dem Corona-Virus aufgetreten. Wieder handelt es sich um eine hochbetagte Landkreisbürgerin.

25 Covid-Kranke in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 25 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 17 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 7 Verdachtsfälle.

Vorsorgliche Reihentestungen in Heimen

Über das Diagnostikzentrum sind am Mittwoch 434 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden. Bei vorsorglichen Reihentestungen in Alten- und Pflegeheimen wurden weitere 319 Personen abgestrichen. Neben dem Diagnostikzentrum bieten auch die niedergelassenen Ärzte des ärztlichen Kreisverbandes Testungen auf das Corona-Virus an. So wurden am 5. Januar beispielsweise 232 weitere Tests im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der Kreisklinik Ebersberg vorgenommen.

Donnerstag, 7. Januar, 9.06: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg fällt überraschend unter die 100er-Warnschwelle. Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg am Donnerstag einen Wert von 94,7 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Das entspricht nur noch etwas mehr als der Hälfte des Werts vom Vortag (173,3).

Mittwoch, 6. Januar, 8.15 Uhr: Zu Heiligdreikönig meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 173,3 - verbunden weiter mit der Warnung vor möglicherweise feiertagsbedingt verzögerten Meldungen. Damit entfernt sich der Wert etwas von der 200er-Schwelle, ab der erneut verschärfte Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängt werden sollen.

15.22 Uhr: In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 20 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 17 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation und drei von ihnen werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 14 Verdachtsfälle. Das teilt das Landratsamt am Nachmittag mit. 71 Landkreisbürger sind mittlerweile an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Laut Auskunft der Regierung könne der Landkreis Ebersberg am Freitag, 8. Januar, mit einer neuen Lieferung von rund 500 Impfdosen rechnen, ab Samstag können dann Termine im Impfzentrum stattfinden, vorrangig werden die Impfdosen aber für die mobilen Teams in den Heimen eingesetzt. 

Christbaum-Sammlung nun doch möglich

Es war ein Hin und Her, das für viel Unklarheit sorgte, nun verkündet das Landratsamt offiziell: Christbaum-Sammelaktionen sind heuer doch erlaubt. „Die Wertstoffhöfe sind auch während des Lockdowns geöffnet, um Christbäume entgegenzunehmen. Um dort größere Ansammlungen zu vermeiden, ist nach Rücksprache mit der Regierung von Oberbayern nun doch eine Abholung der Christbäume vom Grundstück möglich, nach dem dies noch im Dezember ausgeschlossen wurde. Ein Abholteam darf aus max. 5 Personen (primär aus 2 Haushalten) bestehen. Soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Insoweit wird dringend das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen. Im Falle von Unklarheiten wird um Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landratsamts Ebersberg gebeten“, teilt die Kreisbehörde mit.

Dienstag, 5. Januar, 6 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 190,7 und weist weiter darauf hin, dass es derzeit noch zu feiertagsbedingten Verzögerungen und Nachmeldungen kommen kann. Deutschlandweit beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz momentan 134,7.

17.08 Uhr: Im Impfzentrum in Ebersberg sind seit der Auslieferung der ersten Impfdosen, die am 27. Dezember erfolgt war, 1136 Menschen geimpft worden, 962 waren 80 Jahre und älter. Die mobilen Impfteams haben in sechs Alten- und Pflegeheimen insgesamt 325 Personen geimpft. Das teilte das Landratsamt Ebersberg am Montag mit - macht in der Summe 1461 Impfungen.

In dieser Woche stehe „wegen einer Neuorganisation der Verteilung“ kein weiterer Impfstoff zur Verfügung, so ein Sprecher der Behörde. Bereits vereinbarte Impftermine seien davon jedoch nicht betroffen. Der Landkreis rechne mit einer weiteren Lieferung von Impfstoff am Wochenende.

Landkreisbürger, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, erhalten im Laufe des Januars ein Schreiben vom Landratsamt zur Impfung gegen SARS-CoV-2. Darin finden sich Informationen zum Ablauf, zur Terminvereinbarung und welche Informationen Impfwillige bereithalten sollten.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 24 mit dem Corona-Virus infizierte Patienten behandelt. 21 stammen aus dem Landkreis Ebersberg. Drei befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 13 Verdachtsfälle.

14.02 Uhr: Sieben Tage nach der ersten Corona-Impfung im Landkreis Ebersberg hat die Redaktion bei den ersten vier Impfkandidaten nachgefragt, wie es ihnen nach ihrem Impftermin ergangen ist. Den derzeitigen Sachstand zu Ablauf und Verfügbarkeit der Corona-Impfung im Landkreis Ebersberg lesen Sie in einem Überblicksartikel.

Montag, 4. Januar, 8.49 Uhr: Nach einigen Tagen des Rückgangs, wohl auch wegen verzögerter Meldungen und Nachmeldungen, steigt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis wieder. Sie liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 188,7.

Sonntag, 3. Januar, 10.08 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 141,3.

Samstag, 2. Januar, 9.07 Uhr: Am Tag nach Neujahr meldet das Robert-Koch-Institut für Landkreis Ebersberg eine 7-Tage-Inzidenz von 149. Offenbar wegen verzögerter Meldungen und Nachmeldungen schwankt die Inzidenz derzeit stark.

Freitag, 1. Januar, 8.50 Uhr: Binnen der letzten sieben Tage des Jahres 2020 haben sich im Landkreis Ebersberg laut Robert-Koch-Institut 282 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das resultiert zum Neujahrstag in einer Sieben-Tage-Inzidenz von 196,3. Damit sind für das Jahr 2020 insgesamt 3633 Ansteckungsfälle gemeldet. Das Berliner Institut warnt aber, dass wegen der feiertagsbedingten Schließungen weniger Menschen zum Arzt gehen und Fälle verzögert gemeldet werden, weshalb die Zahlen derzeit nur bedingt aussagekräftig seien.

Donnerstag, 31. Dezember, 6.48 Uhr: Zum letzten Tag des Jahres steigen die Corona-Infektionszahlen wieder deutlich an: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 195,6 (Vortag: 126). Wegen verzögerter Meldungen über die Feiertage sei der Wert derzeit nur begrenzt aussagekräftig.

Mittwoch, 30. Dezember, 14.05 Uhr: Ganz aktuell erreichte das Impfzentrum heute die Nachricht, dass der Landkreis Ebersberg - wie ganz Bayern - wegen einer Versorgungspanne in der kommenden Woche keine Impfstoff-Lieferung erhält. Bereits vereinbarte Impftermine sind davon nicht betroffen. Ab der zweiten Januarwoche sollen die Lieferungen dann wieder planmäßig eintreffen.  Das teilte das Landratsamt mit.

Die über 80-Jährigen werden angeschrieben

Die Zielgruppe mit der höchsten Priorität, die über 80-jährigen Landkreisbewohner, werden in diesen Tagen vom Landratsamt Post mit Informationen zu den Impfungen bekommen.

Impf-Hotline: 2430 Anrufe an einem Tag

An der Hotline des Impfzentrums haben am Dienstag 2430 Landkreisbürger angerufen. Sie ist täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichbar. Die Nummer: (08092) 86 31 40. Da gestern planmäßig 490 Impfdosen eingetroffen sind und weitere 500 Dosen am Silvestertag erwartet werden, konnten jetzt bis zum 3. Januar 2021 bisher 625 Impftermine im Impfzentrum vergeben werden. 

Zum Stand Mittwoch, 30. Dezember 2020, ist bei 274 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3444 Infektionen aufgetreten. 3100 Erkrankte gelten als geheilt, 70 sind gestorben. 463 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Insgesamt waren das seit Beginn der Pandemie über 14 000.

Mittwoch, 30. Dezember, 9.08 Uhr: Am Tag vor Silvester vermeldet das RKI für den Landkreis Ebersberg einen 7-Tage-Inzidenzwert von 126, der damit nahezu identisch zu dem am Vortag ist. Im selben Zug warnt das Institut, dass der Wert möglicherweise nicht akkurat die Infektionslage wiedergibt - wegen verzögerter Meldungen resultierend aus den Feiertagen um Weihnachten und Jahreswechsel.

Dienstag, 29. Dezember, 13.40 Uhr: Die Zahl der Menschen aus dem Landkreis Ebersberg, die im Zusammenhang mit Corona gestorben sind, ist auf 69 gestiegen. Von Montag auf Dienstag, 29. Dezemberm kamen drei weitere Opfer hinzu. Laut Landratsamt handelt sich bei den Toten um ältere Menschen aus Geburtsjahrgängen in den 1930er und 1940er Jahren.

150 Impfungen pro Tag im Impfzentrum in Ebersberg

Die nächsten 500 Impfdosen sollten noch am Dienstagnachmittag den Landkreis erreichen. Weitere 500 werden am Donnerstag, 31. Dezember, erwartet. Mindestens 150 Impfungen pro Tag sind laut Landratsamt aktuell im Ebersberger Impfzentrum geplant, hinzu kommen rund 50 Impfungen pro Tag über mobile Teams in den Seniorenheimen. Über die Hotline (0 80 92/86 31 40) werden Impftermine nach der Verfügbarkeit von Impfstoff und nach der Priorisierungs-Regelung vergeben. Wartelisten werden nicht aufgebaut.

Bürger-Hotline auch am Samstag erreichbar

Unter der Nummer der Bürger-Hotline (08092) 85 16 16 finden Menschen den richtigen Ansprechpartner, die wissen, dass sie Kontakt mit einem positiv auf das Corona-Virus getesteten Menschen hatten, aber selbst keine Symptome haben. Dort kann man von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr anrufen. Wegen des großen Interesses wurden die Zeiten wieder ausgeweitet, auch am Samstag können Bürger nun dort anrufen.

Dienstag, 29. Dezember: Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Ebersberg eine erneut leicht gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz von 124.6.

Montag, 28. Dezember, 14 Uhr: Im Seniorenheim der AWO in Kirchseeon sind 24 Bewohner und elf Mitarbeiter positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. In Absprache mit dem Gesundheitsamt hat die Einrichtung intern entsprechende Maßnahmen getroffen, berichtete das Landratsamt. Mitarbeiter wie Bewohner würden über das Diagnostikzentrum mit einem PCR-Test untersucht.

Hotline des Impfzentrums: (08092) 86 31 40

Die Hotline des Corona-Impfzentrums ist täglich von 6 Uhr bis 22 Uhr erreichbar. Darauf hat das Landratsamt am Montag hingwiesen. Die Nummer lautet: (08092) 86 31 40. Es würden dort keine Wartelisten aufgebaut. Termine für Impfungen würden nach der Verfügbarkeit von Impfstoff vergeben – allerdings derzeit nur an Personen und Gruppen, die der höchsten Priorität angehören, so eine Sprecherin der Behörde. Wer das ist, kann man zum Beispiel auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Impfzentrum“ nachlesen.

Bürger-Hotline hat neue Nummer

(08092) 85 16 16 ist die neue Telefonnummer der Bürger-Hotline des Landratsamtes. Dort kann man ab sofort von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr anrufen. Damit die Mitarbeiter aus dem Landratsamt, die über viele Monate an der Hotline tätig waren, wieder in ihren eigentlichen Arbeitsbereichen eingesetzt werden können, wurden zehn Mitarbeiter von Reisebüros aus dem Landkreis entsprechend geschult und können nun für die Bürger-Hotline arbeiten. Das Landratsamt sieht darin eine Win-win-Situation, da in den Unternehmen wegen der derzeitigen Reisebeschränkungen Kapazitäten frei seien.

Führerscheinstelle bleibt zu

Wegen mehrerer Corona-Fälle bleibt die Führerscheinstelle des Landratsamtes voraussichtlich bis Montag, 4. Januar, geschlossen. Davon nicht betroffen ist die Zulassungsstelle. Dort gelten die üblichen Öffnungszeiten.

In der Kreisklinik Ebersberg werden nach Angaben der Ebersberger Kreisbehörde aktuell 29 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Patienten behandelt. Drei von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Darüber hinaus gibt es derzeit elf Verdachtsfälle in der Klinik.

Montag, 28. Dezember: Zum Wochenstart meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Ebersberg eine erneut leicht gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz von 144.1. Allerdings beginnt am Montag nach einer Pause über die Weihnachtsfeiertage erst wieder der Testbetrieb im Diagnostikzentrum Ebersberg.

Sonntag, 27. Dezember: Die Impfungen gegen das Corona-Virus haben am Sonntag im Ebersberger Impfzentrum begonnen. Zwei Männer, beide über 80 Jahre alt, waren die ersten „Impflinge“. Unterdessen meldet das Robert-Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis von 150,4.

Freitag, 25. Dezember: Zum ersten Weihnachtsfeiertag meldet das Robert-Koch-Institut einen weiter deutlich gesunkenen Inzidenzwert von 155,2 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern über die vergangenen sieben Tage im Landkreis Ebersberg.

Das Berliner Institut warnt aber vor einer eingeschränkten Aussagekraft des Werts: „Während der Feiertage und zum Jahreswechsel ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

Donnerstag, 24. Dezember: Zu Heiligabend meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Ebersberg einen7-Tage-Inzidenzwert von 189,4. Er fällt damit erstmals seit zwei Wochen unter die 200er-Marke. Da über die Feiertage Tests und Meldungen verzögert stattfinden können, ist die Aussagekraft des Vergleichswerts über das tatsächliche Infektionsgeschehen schwer einzuschätzen.

In der Kreisklinik Ebersberg ringen die Covid-19-Patienten auch über Weihnachten mit den Syptomen, die das Virus bei schweren Verläufen auslöst.

Wegen Corona-Fällen: Führerscheinstelle geschlossen

14.48 Uhr: Wegen mehrerer Corona-Fälle bleibt die Führerscheinstelle des Landratsamtes voraussichtlich bis Montag, 4. Januar 2021 geschlossen. Dies teilte das Landratsamt mit. Nicht betroffen sei die Zulassungsstelle. Dort gelten die üblichen Öffnungszeiten. 

250 Bürger nutzen Impfzentrum-Hotline

14.44 Uhr: Seit die Hotline zum Impfzentrum aktiviert wurde, haben sich rund 250 Landkreisbürger dort informiert, teilte das Landratsamt mit. Die meisten Anrufer hätten sich nach einem Impftermin erkundigt. Andere hätten generelle Fragen zur Impfung und dem Ablauf vor Ort gehabt. Andere wollten wissen, wann welche Gruppe an der Reihe sei. Ganz praktische Fragen wurden gestellt: etwa ob am Impfzentrum Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Hotline ist täglich von 6 Uhr bis 22 Uhr erreichbar. Die Nummer: (08092) 86 31 40. Die technischen Möglichkeiten zur Terminkoordination sind vorbereitet. „Tatsächlich wartet man aber derzeit mit Terminvergaben noch, bis bekannt ist, wann, wie viel Impfstoff zur Verfügung steht“, so die Kreisbehörde. 

Landkreis bekommt erste Impfdosen am 26. Dezember

14.27 Uhr: Der Landkreis Ebersberg bekommt am 26. Dezember 100 Impfdosen zugestellt. Das teilte die Kreisverwaltung mit. Starttag der Impfungen wird dann Sonntag, der 27. Dezember, sein. Um 8.30 Uhr sollen die ersten drei Landkreisbürger geimpft werden. Sie sind über 80 Jahre alt und gehören „deshalb zu einer der Gruppen mit höchster Priorität“, so das Landratsamt.

Die anderen Impfdosen werden am selben Tag über ein mobiles Team in Altenheimen geimpft. In den folgenden Tagen sollen dann größere Mengen des Impfstoffes in die Bundesländer verteilt werden. In Bayern rechne man mit 97 500 für diesen Tag und über 100 000 für den nächsten, teilte das Landratsamt mit. Sie würden nach Bevölkerungszahlen an die Kreisverwaltungen weitergegeben. 

Ein weiterer Todesfall

14.35 Uhr: Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das berichtete die Kreisverwaltung. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 65.

Landratsamt meldet 26 weitere Infektionen

14.25 Uhr: Zum aktuellen Stand sind 426 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte das Landratsamt in Ebersberg mit. Das sind 26 Neu-Infektionen mehr als am Vortag. 1231 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne. 

Aktuell sind 426 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Mittwoch, 23. Dezember, 7.30 Uhr: Die vom RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg geht am Tag vor Heiligabend wieder zurück auf nun 212,3 nachgewiesene Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern in der zurückliegenden Woche. Da über die Feiertage Tests und Meldungen verzögert stattfinden können, ist die Aussagekraft des Vergleichswerts über das tatsächliche Infektionsgeschehen schwer einzuschätzen.

19 Uhr: Die Zahl der Impfdosen gegen Covid-19, die dem Landkreis Ebersberg in der ersten Liefer-Runde zur Verfügung stehen werden, ist nun bekannt. Klar ist: Von den vielen Risikopatienten im Landkreis werden nur sehr wenige schnell von dem Vakzin profitieren.

Probelauf im Impfzentrum

16.55 Uhr: Am vergangenen Samstag hat es im Impfzentrum einen ersten Probelauf mit Statisten des BRK gegeben. „Grundsätzlich ist er erfolgreich verlaufen“, teilte das Landratsamt mit. Die gewonnenen Erfahrungen würden nun zur Feinjustierung genutzt.

Die ersten Impfdosen, die am Sonntag, 27. Dezember im Landkreis erwartet werden, würden zunächst von mobilen Teams bei der „am stärksten priorisierten Gruppe der alten Menschen“ in Senioreneinrichtungen eingesetzt. Die erste Impfung eines Landkreisbürgers ist am selben Tag im Impfzentrum geplant, so die Kreisverwaltung. 

Während Weihnachten: Kontaktpersonen dürfen früher aus Quarantäne

16.28 Uhr: Kontaktpersonen der Kategorie 1, die derzeit in Quarantäne sind, dürfen schon früher aus ihrer Wohnung. Das teilte das Landratsamt mit. Bedingung: Betroffene müssen während der Feiertage den 10. Tag ihrer Quarantäne-Zeit erreicht haben.

Sie erhalten in den kommenden Tagen eine E-Mail des Gesundheitsamts. Die Nachricht enthält das Angebot und einen Termin für einen Schnelltest. Bei einem negativen Testergebnis kann diese Personengruppe ihre Quarantäne vorzeitig beenden, so die Kreisverwaltung. Ohne diese Regelung dauert eine Quarantäne 14 Tage.

Zahl der Corona-Todesfälle steigt auf 64

16.21 Uhr: Ein weiterer „älterer“ Landkreisbürger ist im Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung verstorben, teilte das Landratsamt mit. Die Zahl der bekannten Todesfälle steigt somit auf 64. 

In der Kreisklinik werden derzeit 22 mit dem Corona-Patienten behandelt. 18 stammen aus dem Landkreis. Drei befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet, so die Kreisverwaltung. Zudem gibt es in der Klinik dreizehn Verdachtsfälle. 

27 weitere Infektionen

16.10 Uhr: Aktuell sind 438 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das meldete das Landratsamt. Damit haben sich innerhalb 24 Stunden 27 weitere Bürger mit dem Virus angesteckt. 1231 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne. 

438 Bürger sind nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Laut Robert-Koch-Institut liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg bei 253,4. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Coronvirus infiziert haben

RKI meldet erneuten Anstieg: Landkreis wieder bei dunkelroter Warnstufe

Dienstag, 22. Dezember, 9 Uhr: Nach mehreren Tagen leichter Entspannung meldet das Robert-Koch-Institut zum Dienstag einen erneuten Anstieg der gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt nun bei 253,4 und damit erstmals seit vergangenen Freitag wieder über der dunkelroten Warnschwelle von 250. Der Bundesdurchschnitt liebt bei 197,6.

Für Aufsehen sorgt derweil ein zum Gottesdienst umdeklariertes Konzert, das am Montag in Vaterstetten stattfand.

Während der Weihnachtsfeiertage: Schnelltests für Kontaktpersonen

18.32 Uhr: Der Betreiber des Impfzentrums in Ebersberg bietet an den Weihnachtsfeiertagen Schnelltests für Kontaktpersonen der Kategorie 1 an. Das teilte das Landratsamt mit. Betroffene müssen Kontaktpersonen sein, die während der Feiertage den 10. Tag ihrer Quarantäne erreicht haben. Diese können mit einem negativen Schnelltest vorzeitig ihre Quarantäne beenden, so die Kreisbehörde. Betroffene müssen also nicht die gesamten vierzehn Tage in Quarantäne bleiben.

„Ausreichend“ Schnelltests im Landkreis

18.31 Uhr: Am 27. Dezember sollen nach derzeitigen Kenntnisstand Impfungen beginnen. Heute gab es deshalb ein Gespräch des Krisenstabs mit den Behinderten- und Senioreneinrichtungen. Zusammen mit der Firma Tresec, dem Betreiber des Impfzentrums, wurden die mobilen Impfungen besprochen. Wie viele Impfdosen geliefert werden, ist noch nicht bekannt, teilte das Landratsamt mit.

Alle Heime verfügen über „ausreichend“ Schnelltests, bei Engpässen gibt es „genügend“ Material im Lager des Landkreises, so die Kreisverwaltung.

Landratsamt: Keine Versorgungslücke wegen geschlossenem Diagnostikzentrum

18.27 Uhr: Während der Weihnachtsfeiertage sind keine Tests im Diagnostikzentrum möglich. „Aus dieser Einschränkung ergibt sich jedoch keine Versorgungslücke für die Landkreisbürger“, teilte das Landratsamt mit. „Sinnvollerweise“ lasse man sich nicht früher als fünf bis sieben Tage nach einem möglichen Corona-Kontakt testen. Erst dann sei ein PCR-Test aussagekräftig.

„Wer zum Beispiel über die Corona-Warn-App von einem solchen Kontakt erfährt, meldet sich beim Gesundheitsamt, das auch während der Feiertage erreichbar ist, geht in Quarantäne und erhält einen Termin für einen PCR-Test im entsprechenden Zeitraum“, so die Kreisverwaltung.  

Landkreisbürger, die unter Covid-Symptomen leiden, könnten ohnehin im Diagnostikzentrum nicht untersucht werden, so das Landratsamt. Sie müssten sich an ihren Hausarzt wenden beziehungsweise an den ärztlichen Notdienst mit der Nummer 116 117. 

Zahl der Covid-Toten steigt auf 63

18.22 Uhr: Drei weitere Landkreisbürger sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilte das Landratsamt mit. Weitere Informationen über die Verstorbenen liegen der Behörde nicht vor.

93 neue Infektionen

18.10 Uhr: Aktuell sind 461 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Über das Wochenende sind 93 gemeldete, neue Infektionen hinzugekommen. 1301 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Laut Robert-Koch-Institut liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei 214,4. Der Wert zeigt sich heute leicht rückläufig, so die Kreisverwaltung.

461 Menschen im Landkreis Ebersberg sind nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Montag, 21. Dezember, 10.15 Uhr: Erneut ist die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg leicht gesunken. Laut Robert-Koch-Institut liegt sie zum Montag bei 214,4 und unternimmt damit eine Gegenbewegung zum bundesweiten Schnitt, der auf 197,1 gestiegen ist.

Nun könnte der Wert auch noch aus einem anderen Grund sinken, weil weniger getestet wird: Die Coronavirus-Testzentren im Landkreis Ebersberg sind über Weihnachten mehrere Tage lang geschlossen. Wer sich testen lassen will, braucht also Geduld. Problematisch ist das für Menschen, die einen Besuch im Pflegeheim planen.

Sonntag, 20. Dezember, 9.30 Uhr: Nach dem Rekord-Inzidenzwert vom vergangenen Donnerstag (273,6) ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen über das Wochenende erneut leicht zurückgegangen. Bereits am Freitag hatte das RKI milde Entspannung gemeldet, der Vergleichswert war mit 244,3 knapp unter die dunkelrote Warnschwelle gefallen. Am Sonntag meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Ebersberg einen Inzidenzwert von 225,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über die vergangenen sieben Tage. Damit liegt der Landkreis aber immer noch über dem bundesweiten Durchschnitt von aktuell 192,2.

Heim-Besucher bekommen kostenlose FFP2-Masken

17.12 Uhr: In den Wintermonaten erhält je ein Besucher eines Bewohners eines vollstationären Pflegeheimes oder eines Behindertenwohnheimes je eine FFP2- oder vergleichbare Maske pro Woche für die anstehenden fünfzehn Winterwochen. Das teilte das Landratsamt mit. Dafür stellt der Freistaat über zwei Millionen Masken aus dem Pandemie-Zentrallager zur Verfügung.

Die Maskenpakete sollen Anfang nächster Woche durch das THW an die Kreisverwaltungsbehörden und kreisfreien Städte ausgeliefert und dort von den Einrichtungen abgeholt werden. Für den Landkreis Ebersberg sind zunächst 23.800 Masken vorgesehen, so die Kreisverwaltung. 

Diagnostikzentrum an Weihnachten geschlossen

16.55 Uhr: Bürger können sich während der Weihnachtsfeiertage nicht im Ebersberger Diagnostikzentrum auf das Coronavirus testen lassen. Eine Lösung aus dem Landratsamt gibt es bisher nicht. Das Diagnostikzentrum hat von 24. bis 27. Dezember geschlossen. Ab Montag, 28. Dezember, steht das Zentrum wieder für PCR-Tests bereit, teilte das Landratsamt mit. Als Grund dafür gibt die Behörde das Labor an, mit dem der Landkreis zusammenarbeitet. Es arbeitet während der Feiertag nicht. „Der Krisenstab arbeitet an Lösungen für Schnelltests während der Feiertage“, so die Kreisverwaltung.

Während der kommenden Weihnachtsfeiertage gilt eine Sonderregelung für die Gültigkeit von PCR- und Schnelltests. Negative PCR-Testergebnisse sind dann vier Tage lang gültig, Schnelltests drei Tage. Ein negatives Testergebniss kann etwa vor einem Besuch in einem Altenheim vorgelegt werden.

Wer einschlägige Symptome hat, Fieber und trockenen Husten etwa, wendet sich an seinen Hausarzt beziehungsweise an den ärztlichen Notdienst unter der Nummer 116 117.

Zahl der Todesfälle steigt auf 60

16.48 Uhr: Eine weitere ältere Landkreisbürgerin ist in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das meldete das Landratsamt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 60.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 21 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation, zwei müssen beatmet werden. Sechzehn der Covid-Patienten stammen aus dem Landkreis Ebersberg, so die Kreisverwaltung. In der Klinik gibt es zudem zehn Verdachtsfälle.

50 Neu-Infektionen innerhalb 24 Stunden gemeldet

16.39 Uhr: Aktuell sind 504 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Das sind 50 Neu-Infektionen innerhalb 24 Stunden. 1075 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg liegt laut Robert-Koch-Institut bei 244,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Aktuell sind 504 Menschen im Landkreis Ebersberg nachweislich mit dem Virus infiziert.

7-Tages-Inzidenz steigt auf 244,3

12.00 Uhr: Die 7-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 244,3. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach gibt es aktuell 351 Infizierte im Landkreis Ebersberg.

Covid-Tote im Schnitt 80 Jahre alt

18. Dezember 2020, 11.52 Uhr: Blick auf die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Der jüngste Landkreisbürger mit Covid-19 verstarb im Alter von 44 Jahren. Hier geht es zur ganzen Recherche.

Blick in die Coronastation der Kreisklinik Ebersberg: Eine Krankenschwester bereitet auf dem Flur vor einem Patientenzimmer Medikamente vor.

Freitag, 18. Dezember, 9.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag ein leichtes Absinken der Sieben-Zage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg im Vergleich zum Vortag. Der offizielle Wert liegt nun bei 244,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen, also wieder knapp unter der dunkelroten Warnschwelle von 250.


Donnerstag, 17. Dezember, 18 Uhr: Zehn weitere Coronatote meldete das Landratsamt am Donnerstag. Es handle sich um Landkreis-Bürger der Jahrgänge zwischen 1926 und 1948. Damit steigt die Zahl der Toten auf 59. Derweil gelten 494 Menschen im Landkreis als akut infiziert, das Robert-Koch-Institut melden einen Rekord-Inzidenzwert von 273,6. Laut Gesundheitsamt ist die Tendenz weiterhin steigend.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 23 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation mit Beatmung. Außerdem gibt es dort acht Verdachtsfälle. Die Klinik rechnet laut Landratsamt damit, eine weitere Station schließen zu müssen, um Kapazitäten für die Versorgung der Coronavirus-Patienten zu schaffen.

Hilferuf aus der Kreisklinik Ebersberg: Dringend Personal gesucht

Händeringend sucht das Krankenhaus zudem nach Personal: Wer eine Ausbildung im medizinischen Bereich habe oder vor einem Abschluss seines Medizinstudiums stehe, solle sich unter Tel. (08092) 82 26 01 an Pflegedirektor Peter Huber wenden; oder eine E-Mail an peter.huber@klinik-ebe.de schreiben. „Wir brauchen Menschen, die schnell eingesetzt werden können ohne eine lange Anlernphase, denn das bindet viel Energie und Zeit“, heißt es aus der Klinik.

Für Aufregung sorgen aktuell eingeschränkte Öffnungszeiten am Ebersberger Diagnostizentrum über die Feiertage, wie sie auf der Homepage des Landratsamtes im Internet zu sehen sind. Begründung wird das vom Landratsamt damit, dass auch das beauftragte Labor nicht arbeite. Der Krisenstab des Landkreises werde sich jedoch am heutigen Freitag mit dem Thema beschäftigen.

Erreichbar ist nun die Service-Hotline des Impfzentrums täglich von 6–22 Uhr unter (08092) 86 31 40.


Donnerstag, 17. Dezember, 8.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstagmorgen für den Landkreis Ebersberg insgesamt 53 Coronatote - vier mehr als das Landratsamt tags zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach der offiziellen Statistik der Bundesbehörde bei 273,6 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern über die zurückliegende Woche - und damit rund 100 über dem Bundesdurchschnitt.


Mittwoch, 16. Dezember: Zwei weitere Corona-Tote meldet das Landratsamt Ebersberg am Mittwochnachmittag. Das RKI weist derweil eine nochmals deutlich gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz von nun 257,6 aus - damit liegt der Landkreis nun in der Warnkategorie Dunkelrot.

Derzeit ist laut der Kreisbehörde bei 471 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2992 Infektionen aufgetreten. 2472 Erkrankte gelten als geheilt, 49 sind verstorben. 1310 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

Kreisklinik: 22 Menschen mit Coronavirus in Behandlung


Dienstag, 18.05 Uhr: In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 22 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 18 von ihnen leben im Landkreis Ebersberg. Das teilte das Landratsamt mit. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation, drei müssen dort beatmet werden. Zudem gibt es in der Klinik acht Verdachtsfälle. 

Kreisklinik: 22 Menschen mit Coronavirus in Behandlung

18.05 Uhr: In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 22 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 18 von ihnen leben im Landkreis Ebersberg. Das teilte das Landratsamt mit. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation, drei müssen dort beatmet werden. Zudem gibt es in der Klinik acht Verdachtsfälle. 

Drei weitere Todesfälle

18.00 Uhr: Drei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Todesfälle betreffen ältere Menschen. Das teilte das Landratsamt mit. Die Altersspanne der in den letzten Tagen verstorbenen reicht von Geburtsjahr 1924 bis Geburtsjahr 1950, so die Kreisverwaltung.

7-Tages-Inzidenz bei 207.5

17.56 Uhr: Aktuell ist bei 442 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Coronavirus nachgewiesen. 1275 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne. 

Laut Robert-Koch-Institut liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 207.5. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamts ergibt sich eine Inzidenz von 218.21.

Aktuell gibt es 442 nachweislich mit dem Virus infizierte Bürger.

Dienstag, 15. Dezember, 9 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg überschreitet weiterhin die kritische 200er-Marke: Laut RKI liegt sie zum Dienstag bei 207,5.

Montag, 15.45 Uhr: Das Impfzentrum im Ebersberger Sparkassengebäude ist so gut wie einsatzbereit. Hier lesen Sie, wie es funktioniert und die Impfkampagne gegen das Coronavirus im Landkreis Ebersberg abläuft.

Zum Wochenbeginn: Drei weitere Coronatote, vier Beatmungspatienten in der Klinik

Montag, 14. Dezember, 15.10 Uhr: Derzeit ist laut Landratsamt bei 443 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2886 Infektionen aufgetreten. 2399 Erkrankte gelten als geheilt, 44 sind verstorben. Übers Wochenende steigt die Zahl der Coronatoten damit um drei. Zu den weiteren Todesfällen liegen dem Gesundheitsamt noch keine genaueren Informationen vor. Jedoch handelt es sich wohl wiederum um ältere beziehungsweise hochbetagte Landkreisbürger.  1203 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 14. Dezember, 0 Uhr 224,2. Weiterhin am Infektionsgeschehen beteiligt sind laut Landratsamt Senioreneinrichtungen, aber auch in Schulen und Kindertagesstätten treten Fälle auf und müssen in der Folge Klassen oder Gruppen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne. 

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 21 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation, drei müssen dort beatmet werden. Zudem gibt es in der Klinik 11 Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum haben sich am vergangenen Freitag 396 Menschen untersuchen lassen.

Plötzlich steiler Anstieg: Ausgangssperre im Landkreis Ebersberg schon ab Mitternacht

Freitag, 11. Dezember, 14.40 Uhr: Als „negative Überraschung“ bewertet das Landratsamt Ebersberg den neuerlichen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis über den kritischen Wert von 200 auf 220. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Landratsamt kann keinen Hotspot ausmachen

Die Gründe für den starken Anstieg seien derzeit nicht eindeutig einem Hotspot oder Ereignis zuzuordnen, so das Landratsamt. Die Bearbeitung der neuen Fälle und die entsprechenden Nachforschungen liefen noch. Die Infektionen zeigten sich breit gestreut. Alten- und Pflegeeinrichtungen (rund ein Drittel), aber auch Asylbewerber seien zwar im Geschehen mit dabei, erklärten aber alleine nicht die steigende Gesamtzahl der neuen Fälle von 43 und 41 in den Vortagen auf am Donnerstag 109, was der bisherige Tageshöchstwert ist. Aus dem Ebersberger Diagnostikzentrum stammten davon nur rund 25 Fälle.

Zwei Menschen werden auf der Intensivstation beatmet

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 23 Patienten mit einer Covid-Erkrankung behandelt, 16 von ihnen leben im Landkreis Ebersberg. Zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik elf Verdachtsfälle.

Weil der Landkreis bei der 7-Tages-Inzidenz erneut den Wert von 200 überschritten hat, tritt eine Ausgangssperre in Kraft. Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt. An allen Schulen findet ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe und der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung kein Unterricht in Präsenzform statt. Der Distanzunterricht beginnt ab kommendem Montag, 14. Dezember. Musikschul- und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist verboten. Ergänzend gilt ein Alkoholkonsumverbot auf allen öffentlichen Plätzen.

Freitag, 11. Dezember: Nach einem deutlichen Absinken der Fallzahlen schnellt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg am Freitag steil nach oben: Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 220 (Vortag: 173,3). Damit reißt der Landkreis die kritische 200er-Marke. Grund sind laut Auskunft aus dem Landratsamt vom Mittag mehr als 100 überraschend am Donnerstagabend neu gemeldete Infektionsfälle. Eindeutige Hotspots hätten sich dabei aber nicht abgezeichnet, es handelt sich also offenbar um ein flächiges Auftreten von Neuansteckungen.

Ein Mitarbeiter mit einem Corona-Test. Im Landkreis Ebersberg ist die 7-Tages-Inzidenz derzeit unter 200. (Symbolbild)

Für die Bürger bedeutet das, dass sie sich nun doch auf eine erweiterte Ausgangssperre in den Nachtstunden von 21-5 Uhr einstellen müssen. Diese wird laut Auskunft aus dem Landratsamt vom Freitagmittag schon kommende Nacht ab 0 Uhr in Kraft treten. Damit sind es nur 24 Stunden, für die die verschärften Maßnahmen kurzzeitig gelockert wurden. Ein Lockdown-Auf-und-Ab.

Fahlzahlen im Landkreis Ebersberg gesunken

Donnerstag, 16.15 Uhr: Die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Ebersberg ist, kurz nach der Verkündung der Maßnahme durch die Staatsregierung, wieder aufgehoben – mit Stand Freitag, 0 Uhr. Denn dann ist der Landkreis seit 7 Tagen unter der kritischen Inzidenzschwelle von 200 Bis dahin gilt die Ausgangssperre noch, also ab Donnerstagabend, 21 Uhr - das teilte das Landratsamt auf explizite Rückfrage der EZ-Redaktion unter Berufung auf seine Hausjuristen mit. Auch dürfen ab Freitag Musikschulen und Fahrschulen wieder unterrichten.

Das liegt daran, dass die Sieben-Tage-Inzidenz nach einem Höchststand vom Freitag der vergangenen Woche von 215,8 nun seit 7 Tagen beständig unter der 200er-Marke liegt. Zum Donnerstag sank der für die Maßnahmen maßgebliche Wert, den das Robert-Koch-Institut für den Landkreis verzeichnet, sogar deutlich auf nun 173,3. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit.

Die Ausgangssperre ab 21 Uhr, von der niemand wusste: Polizei: „Wir kontrollieren sie heute nicht.“

Kurios: Verkündet wurde das Inkrafttreten einer Ausgangssperre im Landkreis Ebersberg bisher nicht. Nun endet sie, ohne von den Behörden vor Ort je ausgerufen worden zu sein. Überrascht reagiert auch die Polizei: Laut Poings Inspektionsleiter Helmut Hintereder sei man in seinem Haus nicht davon ausgegangen, dass die am Mittwoch in Kraft getretene 10. Bayerische Infektionsmaßnahmenschutzverordnung nicht rückwirkend auswirke. Auch Ebersbergs Polizeichef Milius ist dieser Auffassung und sagt über die verschärfte Ausgangssperre: „Wir kontrollieren sie heute nicht.“

Krisenstab lobt Disziplin der meisten Bürger

Der Krisenstab im Landratsamt habe positiv wahrgenommen, dass sich die große Mehrheit der Landkreisbewohner an die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus halte und macht daran auch die sinkenden Zahlen fest. „Wie sich das Infektionsgeschehen entwickle, hänge sehr stark davon ab, wie sich jeder Einzelne verhalte“, zitiert die Mitteilung aus dem Gremium.

In der Kreisklinik Ebersberg wurden am Donnerstag 18 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 14 aus dem Landkreis Ebersberg. Zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 15 Verdachtsfälle.

Donnerstag, 10. Dezember, 9 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg liegt am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut bei 173,3 und entfernt sich damit erstmals seit längerer Zeit wieder deutlicher vom kritischen Grenzwert von 200. Der Wert des RKI ist maßgeblich für die Verhängung weiterer Anti-Coronavirus-Maßnahmen, darunter eine generelle Ausgangssperre von 21-5 Uhr, falls er in einem Landkreis der 200er-Marke übersteigt.

Sieben weitere Corona-Todesfälle

17.08 Uhr: Im Landkreis Ebersberg sind bisher 40 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte das Landratsamt mit. In der Statistik der Todesfälle sind im Vergleich zu gestern sieben weitere Verstorbene aufgeführt. Ob diese Menschen innerhalb von 24 Stunden gestorben sind, ist dem Landratsamt derzeit nicht bekannt.

„Möglicherweise sind diese Menschen schon früher verstorben“, sagt eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage. Auch über das Alter der Verstorbenen liege im Gesundheitsamt derzeit keine Information vor. 

41 weitere Corona-Infektionen

9. Dezember 2020, 17.00 Uhr: Aktuell gibt es im Landkreis Ebersberg 401 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Bürger. Das teilte das Landratsamt mit. 41 weitere Menschen haben sich im Vergleich zum Vortag angesteckt. 1057 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 193,5.

401 Bürger sind derzeit nachweislich mit dem Virus infiziert.

Weihnachtsmessen in Sportanlagen nun doch möglich

17.44 Uhr: Kirchengemeinden sollen in bestimmten Fällen nun doch Weihnachtsgottesdienste in Sportanlagen abhalten können. Das teilte das Landratsamt mit. Sportanlagen sind zwar für den Sport geschlossen, aber mit einem „strengen Hygiene-Rahmenkonzept“ seien sie für die sichere Durchführung eines Gottesdienstes geeignet.

Kontaktpersonen: Gesundheitsamt appelliert an positiv Getestete

17.43 Uhr: Mitarbeiter der Contact Tracing Teams sind auf korrekte und vollständige Informationen zu den Kontaktpersonen von positiv Getesteten angewiesen. Das betonte das Landratsamt heute. Das Infektionsgeschehen im Landkreis verlaufe „weiterhin relativ diffus“. Mit Ausnahme eines Schwerpunkts bei Altenheimen gebe es keine wirklichen Hotspots, so die Kreisverwaltung. Deshalb sei die Unterstützung aller Betroffenen bei der Eindämmung der Pandemie wichtig.

Zwei weitere Todesfälle - „Klinik herausgefordert“

17.38 Uhr: Zwei weitere Menschen aus dem Landkreis sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung verstorben. Die Zahl der Covid-Todesfälle steigt somit auf 33. Das teilte das Landratsamt mit.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 20 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 16 aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet, teilte die Kreisverwaltung mit. Zudem gibt es in der Klinik 17 Verdachtsfälle.

Die Kreisklinik wird ab morgen planbare Operationen aufschieben. „Das Personal wird zur Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie gebraucht, die die Klinik zunehmend herausfordert“, schreibt das Landratsamt. Die Kreisklinik in Ebersberg hat zudem wegen der aktuellen Coronavirus-Situation ein allgemeines Besuchsverbot verhängt

7-Tages-Inzidenz bei 197,7

Dienstag, 8. Dezember, 17.30 Uhr: Zum Stand heute, 8. Dezember 2020, sind 423 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Somit ist die Zahl der Infizierten seit gestern um 26 weitere Fälle gestiegen. 1152 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 197,7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. „Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 195.28“, so die Kreisverwaltung.

Aktuell sind 423 Menschen mit dem Virus infiziert.

Sieben-Tages-Inzidenz bei 199,1

16.33 Uhr: Das Robert-Koch-Institut gibt für den Landkreis Ebersberg eine Sieben-Tages-Inzidenz von 199,1 an. Die aktuellen Zahlen des Landkreises ergeben eine Inzidenz von 198.06,. Für morgen ist die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs geplant.

Ein weiterer Todesfall

16.31 Uhr: Ein weiterer Mensch ist in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Auch in diesem Fall ist ein älterer Landkreisbürger betroffen. Die Zahl der Corona-Toten ist nun auf 31 gestiegen.

55 Neu-Infektionen seit Freitag

Montag, 7. Dezember, 16.18 Uhr: Aktuell sind 427 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Seit Freitag haben sich 55 weitere Landkreisbürger mit dem Virus angesteckt. Bisher sind insgesamt 2567 Infektionen aufgetreten. 1168 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aktuell gibt es 427 Corona-Infektionen im Landkreis.

Freitag, 4. Dezember, 17.39 Uhr: Zum Stand Freitag, 4. Dezember 2020, 16 Uhr ist bei 444 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2512 Infektionen aufgetreten. 2038 Erkrankte gelten als geheilt, 30 sind gestorben. 1231 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Zwei weitere Todesfälle

Die zwei weiteren Todesfälle sind laut Landratsamt erneut ältere beziehungsweise sehr alte Menschen, die einen positiven Corona-Test hatten und gestorben sind.

Gesundheitsamt meldet Inzidenz von 180,7

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 4. Dezember, 0 Uhr 199.8. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes von heute 16.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 180.69. Der Landkreis muss insgesamt sieben Tage unter der Inzidenz von 200 am Dashboard des RKI bleiben, bevor die heute in Kraft gesetzten Maßnahmen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wieder aufgehoben werden können.

Drei Patienten werden beatmet

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 15 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 11 aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, alle drei werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik elf Verdachtsfälle.

Am Freitag haben Landrat Robert Niedergesäß und Vertreter der Firma TRESEC GmbH aus Taufkirchen (Landkreis München) den Vertrag über den Betrieb des Impfzentrums unterschrieben. Die Firma hatte sich erfolgreich an der Ausschreibung des Landratsamts beteiligt und den Zuschlag erhalten. Die Umbaumaßnahmen im ehemaligen Schalterbereich der Kreissparkasse und den angrenzenden Büroräumen verlaufen nach Plan.

Fast 90 Heimbewohner sind infiziert

Derzeit gibt es in fünf Heimen ein Infektionsgeschehen, insgesamt sind dort 89 Bewohner infiziert, dazu 37 Mitarbeiter. Deshalb richtete der Krisenstab in der heutigen Sitzung den dringenden Appell an die Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis, für Besuche verpflichtende Regelungen zu treffen. Als Beispiele wurden angeführt: Eine maximale Besucherzahl pro Bewohner, Schnelltests für Besucher vor Ort und FFP2-Masken auch für Besucher.

Wenn sich ein Schüler, eine Schülerin einer Klasse oder einer Lerngruppe mit SARS-CoV-2 infiziert hat, geht die ganze Klasse oder Gruppe in Quarantäne. Für die so isolierten Schülerinnen und Schüler endet die Quarantäne mit dem Vorliegen des negativen Ergebnisses eines PCR-Tests oder Antigentests, der frühestens am fünften Tag nach dem Vorliegen des positiven Testergebnisses des sogenannten Indexfalles bei ihnen vorgenommen wurde. Ist das Ergebnis positiv, so gelten ab der Mitteilung des positiven Testergebnisses die Bestimmungen für positiv getestete Personen.

Donnerstag, 3. Dezember, 9 Uhr: Der Landkreis Ebersberg hat die Schwelle von 200 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche nun auch nach offizieller Zählung des Robert-Koch-Instituts überschritten. Die Bundesoberbehörde meldet zum Donnerstagmorgen einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 215,8.

Damit muss der Landkreis neue Maßnahmen beschließen, um ein weiteres Steigen der Zahlen einzudämmen. Der Maßnahmenplan der Staatsregierung schreibt vor, dass Schüler in den Wechselunterricht geschickt werden - also teils vor Ort und teils zuhause beschult werden. Laut Staatsregierung gilt dies ab der achten Jahrgangsstufe mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschulen. Auch der Schülertransfer soll entzerrt werden, beispielsweise durch gestaffelten Unterrichtsbeginn.

Vorgesehen sind im Maßnahmenplan der Staatsregierung auch die Schließung von Wochenmärkten (mit Ausnahme von Lebensmittelverkauf), Fahrschulen und Musikschulen.

Bei noch mehr Infektionen: So könnte es weitergehen

Steigt der Wert weiter bis über die 300er-Marke, sieht der Maßnahmenplan die Möglichkeit von Ausgangsbeschränkungen, Besuchsverboten in Pflegeeinrichtungen sowie weitergehenden Versammlungsverboten, beispielsweise von Gottesdiensten, vor. Auch der Schulunterricht sowie der Einzelhandel in Branchen, die „nicht notwendige Verrichtungen des täglichen Lebens betreffen“ können dann weiter eingeschränkt werden.

Mittwoch, 2. Dezember, 18.02 Uhr: Zum Stand Mittwoch, 2. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 414 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2444 Infektionen aufgetreten. 2004 Erkrankte gelten als geheilt, 26 sind gestorben. 1170 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Gesundheitsamt meldet: Inzidenz bei 214,74

Das RKI gibt mit Stand heute 0 Uhr eine 7-Tage-Inzidenz von 193,5 für den Landkreis Ebersberg an. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Auswertung des Gesundheitsamtes mit Stand heute 16.30 zeigt eine Inzidenz von 214,74. Die Werte unterscheiden sich, weil sie verschiedene Zeitpunkte widerspiegeln, an denen jeweils neue Fälle hinzugekommen oder andere abgeschlossen worden sind. Der Wert, den das RKI veröffentlicht, ist ausschlaggebend für Maßnahmen, die nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft gesetzt werden müssen. Eine 7-Tage-Inzidenz über 200 auf dem RKI-Dashboard ist ein Schwellenwert, ab dem das Folgende gilt:

Märkte zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte werden untersagt.

An allen Schulen mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie der Abschlussklassen ist ab der Jahrgangsstufe acht durch geeignete Maßnahmen wie insbesondere durch Wechselunterricht sicherzustellen, dass auch im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend eingehalten werden kann.

Der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist untersagt.

Der Konsum von Alkohol ist auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, ganztägig untersagt.

19 Corona-Patienten in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 19 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 13 von ihnen sind im Landkreis Ebersberg zuhause. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik vier Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am Dienstag 444 Menschen untersucht worden.

170 Anrufer haben sich gestern an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 19 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Dienstag, 1. Dezember, 18:46 Uhr: Zum Stand Dienstag, 1. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 367 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2386 Infektionen aufgetreten. 1993 Erkrankte gelten als geheilt, 26 sind gestorben. 1138 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Das gab das Landratsamt am Abend bekannt

Weitere ältere Menschen sterben mit Corona

Wieder sind neue Todesfälle zu verzeichnen. Es handelt sich abermals um ältere Landkreisbürger, die mit einem positiven Corona-Test verstorben sind.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt laut Landratsamt aktuell bei 191.11. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er hat sich heute im Laufe des Tages erfreulicherweise etwas entspannt. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt den Wert mit 207,45 an.

Grundlage für die auf der Homepage des Landratsamtes dargestellte Inzidenz wird künftig der Wert sein, den das RKI jeweils aktuell auf seiner Seite veröffentlicht. Dieser Wert ist auch die Basis für Maßnahmen nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Der Inzidenz-Wert, der in der täglichen Pressemitteilung veröffentlicht wird, ist etwas aktueller, so dass über ihn eine Tendenz des dynamischen Infektionsgeschehens ablesbar ist. Das Gesundheitsamt meldet täglich die zu einem bestimmten Stichzeitpunkt vorliegende Anzahl von positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten an das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Von dort gehen die Angaben weiter an das RKI. Das RKI vermeldet heute für den Landkreis den Wert von 199.8.

16 Covid-Patienten in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 16 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 12 aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei von ihnen werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle. Die Klinik hat unterdessen begonnen eine weitere Station zu schließen, um Kapazitäten zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu schaffen.

Montag 30. November: 17.14 Uhr: Zum Stand Sonntag, 29. November 2020, 16.30 Uhr ist bei 378 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2311 Infektionen aufgetreten. 1912 Erkrankte gelten als geheilt, 21 sind gestorben. Die beiden Todesfälle, die leider neu hinzugekommen sind, sind ältere Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Das teilte das Landratsamt mit

Sieben-Tage-Inzidenz kratzt an der 200er-Schwelle

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt mit 199.45 sehr knapp unter dem Wert von 200. Am Sonntag war dieser Wert kurzzeitig knapp zum 2. Mal überschritten worden, weil ein Fall mit eingerechnet wurde, bei dem sich im Nachhinein herausstellte, dass der Wohnort nicht im Landkreis ist. Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Sonntag, 29. November: Der Landkreis Ebersberg hat bei den nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus den kritischen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 200 überschritten. Ein Wert von 209,88 für den Freitag geht aus einer Statistik hervor, die das Amt am Samstag veröffentlicht hat. Brigitte Keller, Vertreterin des Landrats im Amt, bestätigte die Richtigkeit der Zahl am Sonntag auf EZ-Anfrage.

Verantwortlich seien 71 Neuansteckungen, die das Gesundheitsamt am Freitag registrierte. Am Samstag fiel die Inzidenz auf 199,45. Am Sonntag schließlich lag sie wegen 14 gemeldeter Neuansteckungen bei 200,15 und damit erneut über dem Grenzwert, bei dem neue Einschränkungen vorgesehen sind. „Die Zahlen gehen langsam, aber stetig nach oben“, so Keller.

200er-Schwelle gerissen: Nun drohen diese Einschränkungen

Schon für den Fall eines einmaligen Überschreitens der 200er-Schwelle sieht der Automatismus der Staatsregierung vor, dass beispielsweise Musikschulen, Fahrschulen und Wochenmärkte schließen müssen.

Besonders sind die Schulen im Landkreis betroffen: Die meisten Klassen müssen zur Verringerung der Ansteckungsgefahr auf einen Wechsel aus digitalem und Präsenzunterricht umstellen.

Schärferer Lockdown für den Landkreis Ebersberg: Entscheidung fällt wohl erst am Dienstag

Die Entscheidung über Verschärfungen, so Keller, treffe aber der Krisenstab des Landkreises, der erst am Dienstag tage – außer es gebe zuvor eine direkte Weisung von einer übergeordneten Behörde. Zu einem möglichen Hybridunterricht an den Schulen gebe es jedoch bereits am Montag Vorgespräche mit dem Schulamt. „Wir prüfen in Ruhe und geraten nicht in Panik“, so die Behördenleiterin.

Freitag, 27. November, 15.35 Uhr: In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 19 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 13 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik drei Verdachtsfälle. Das teilte das Landratsamt mit.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht - jetzt bei 192

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt jetzt bei 192.50. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zum Stand Freitag, 27. November 2020 ist bei 402 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2209 Infektionen aufgetreten. 1788 Erkrankte gelten als geheilt, 19 sind leider verstorben. 1117 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Älterer Mann stirbt in Münchner Klinik

Bedauerlicherweise gibt es einen weiteren Todesfall. Ein älterer corona-positiver Landkreisbürger ist in einer Münchner Klinik verstorben.

Anteil der Betroffenen in höherem Alter steigt

Ein Vergleich der Zuordnung der Infizierungen mit SARS-CoV-2 auf Altersgruppen zeigt, dass bei der tagesaktuellen Statistik der Anteil der Betroffenen in höherem Lebensalter gestiegen ist im Vergleich zum Überblick im Gesamtzeitraum. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass auch in verschiedenen Senioreneinrichtungen im Landkreis Bewohner infiziert sind. So zum Beispiel aktuell im Caritas-Altenheim Marienheim in Glonn, im Caritas-Altenheim St. Korbinian Baldham, im Pflegestern Seniorenzentrum Poing und im CARECON Seniorenwohnpark Vaterstetten. Alle Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtungen wurden untersucht, ein zweiter Abstrich erfolgt im relevanten Zeitraum. Die betroffenen Bewohner werden entsprechend isoliert. 

Landrat schreibt Kirchengemeinden

In diesen Tagen erhalten die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden im Landkreis Post von Landrat Robert Niedergesäß. Das Schreiben enthält das Angebot, mit den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt einen Beratungstermin dazu zu vereinbaren, wie die Feier der Weihnachtsgottesdienste in Zeiten von Corona in einem sicheren und geeigneten Rahmen ermöglicht werden kann.

„Als Landrat ist es mir ein persönliches Anliegen, nicht etwa die Rolle einer „Verbotsbehörde“ einzunehmen, sondern Sie und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer konstruktiv wie partnerschaftlich zu beraten und gemeinsam Risiken zu erkennen, um einen geeigneten und sicheren Rahmen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, in dem sie an Weihnachten Gottesdienste besuchen können“, so Niedergesäß in dem Brief.

Donnerstag, 26. November, 16.35 Uhr: Einen Corona-Ausbruch hat es im Glonner Marienheim gegeben. Das bestätigte der Leiter der Caritas-Einrichtung, Hubert Radan. 15 Bewohner und fünf Pflegekräfte des Altenheims seien positiv getestet worden. Nur eine Bewohnerin zeige ernstere Symptome, den anderen älteren Menschen und Pflegern gehe es den Umständen entsprechend gut, sieben von ihnen seien gänzlich ohne Symptome. Niemand habe ins Krankenhaus verlegt werden müssen, sagte Radan, alle Angehörigen seien informiert worden. Im Marienheim leben 156 Menschen.

Sieben-Tage-Inzidenz fast bei 200

Unterdessen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis weiter gestiegen. Sie liegt nun bei 195,98. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

366 Menschen nachweislich infiziert

Aktuell ist bei 366 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2152 Infektionen aufgetreten.1768 Erkrankte gelten als geheilt, 18 sind gestorben. Für heute, Freitag, ist das nächste Treffen des Krisenstabs vereinbart. ac

Mittwoch, 25. November, 15.33 Uhr: Zum Stand Mittwoch, 25. November 2020, ist bei 364 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2111 Infektionen aufgetreten. 1729 Erkrankte gelten als geheilt, 18 sind leider verstorben.

7-Tage-Inzident jetzt bei fast 190

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt aktuell bei 189.72. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 24. November, 17.05 Uhr: Laut Landratsamt ist zum Stand Dienstag, 24. November 2020, bei 324 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2046 Infektionen aufgetreten. 1703 Erkrankte sind wieder gesund, 18 sind gestorben. 1022 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Es gibt zwei weitere coronabedingte Todesfälle im Landkreis. Ein Todesfall ereignete sich im Kreisklinikum Erding, der andere Todesfall ereignete sich im häuslichen Umfeld. Die Verstobenen waren Jahrgang 1928 und Jahrgang 1934.

7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 173

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 173,04. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 16 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, acht davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle.

18.25 Uhr: Zum Stand Montag, 23. November 2020 ist bei 327 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2026 Infektionen aufgetreten. 1699 Erkrankte sind wieder gesund, 16 sind leider verstorben. 1051 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 177,91. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

14 Covid-Patienten in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 14 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sieben davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sieben Verdachtsfälle. Bei den seit Beginn der Pandemie sieben verstorbenen Landkreisbürgern in der Kreisklinik liegt das Durchschnittsalter bei 80,9 Jahren.

Montag, 23. November, 15.40 Uhr: Bis Mitte Dezember soll im ehemaligen Sparkassen-Gebäude in Ebersberg ein Corona-Impfzentrum entstehen. Bis zu 100 Personen sollen hier pro Tag geimpft werden.

Freitag, 20. November, 16.08 Uhr: Zum Stand Freitag, 20. November 2020 ist bei 328 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1935 Infektionen
aufgetreten. 1607 Erkrankte sind wieder gesund, 15 sind leider verstorben. 872 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

7-Tage-Inzidenz bei 174

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 173,74. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 13 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sechs davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Fünf Patienten sind auf der Intensivstation und wiederum vier davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sieben Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag 1.079 Menschen untersucht worden.

Donnerstag, 19. November, 17.21 Uhr: Der Landkreis Ebersberg hat den nächsten Todesfall zu beklagen, der in Zusammenhang mit Corona steht. Ein Mann, Jahrgang 1968, sei „im häuslichen Umfeld“ gestorben, hieß es am Donnerstagabend aus dem Landratsamt. Damit stieg die Anzahl der Corona-Toten auf 15.

Fast 300 Menschen aktuell infiziert

Aktuell ist bei 294 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1877 Infektionen aufgetreten. 1568 Erkrankte sind wieder gesund – jedenfalls der Statistik nach. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt aktuell bei 164. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Keine Fälle in Egmating, Baiern und Emmering

Nur in den Gemeinden Egmating, Baiern und Emmering sind derzeit keine Corona-Infektionen nachgewiesen. Von den absoluten Zahlen her den höchsten Wert hat die Gemeinde Vaterstetten mit 77 Fällen, gefolgt von Poing mit 51 Fällen und Markt Schwaben mit 25 Fällen.

Mittwoch, 18. November, 17.20 Uhr: Die Infektionszahlen im Landkreis Ebersberg liegen weiter auf hohem Niveau: Das Landratsamt meldet am Mittwoch einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 180,69. 280 Menschen gelten als akut infiziert, die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen steigt im Vergleich zum Vortag um 44 und liegt nun bei 1844. 1550 der positiv Getesteten gelten mittlerweile wieder als genesen.

Dienstag, 17. November, 17.29 Uhr: Die Kurve flacht nicht wirklich ab: Aktuell ist bei 283 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1800 Infektionen aufgetreten. 1503 Erkrankte sind wieder gesund, 14 sind gestorben. 671 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Das teilte das Landratsamt Ebersberg mit.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 179

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist wieder leicht gestiegen, sie liegt nun bei 178,60. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Klinik beklagt weiteren Corona-Toten

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment elf Patienten (acht davon aus dem Landkreis) mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, zwei von ihnen auf der Intensivstation und mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sechs Verdachtsfälle. Ein weiterer Landkreisbürger ist in der Klinik mit Corona gestorben. Neben dem positiven Corona-Befund lagen auch massive Vorerkrankungen vor, so das Landratsamt.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Freitag 559 Menschen untersucht worden.

291 Anrufer haben sich seit Freitag an das Bürgertelefon unter der Nummer (0 80 92) 823 680 gewandt. Insgesamt 17 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer unter der Nummer (0 80 92) 823 685.

Montag, 16. November; 17 Uhr: Aktuell ist bei 285 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1773 Infektionen aufgetreten. 1475 Erkrankte sind wieder gesund, 13 sind leider verstorben. 696 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 168,87. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Freitag, 13. November, 14.26 Uhr: Eine weitere Bewohnerin des Corona-gebeutelten Pflegeheims „Walterhof“ in Markt Schwaben ist gestorben. Auch in diesem Fall hätten allerdings massive Vorerkrankungen vorgelegen, so das Landratsamt am Freitag. Seit dem massiven Corona-Ausbruch in dem Heim von Ende Oktober handelt es sich hier um den fünften Todesfall in der Einrichtung.

7-Tage-Inzidenz liegt bei 163

Aktuell ist bei 336 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1685 Infektionen aufgetreten. 1336 Erkrankte sind wieder gesund, 13 sind gestorben. 951 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist wieder zurückgegangen und liegt nun bei 162,62. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zwei Patienten auf der Intensivstation

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment sechs Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt (davon vier Bürger aus dem Landkreis), zwei von ihnen auf der Intensivstation und mit Beatmung. Das sind drei Corona-Patienten weniger als am Donnerstag. „Zudem gibt es in der Klinik sechs Verdachtsfälle, auch diese Anzahl ist im Vergleich der letzten Wochen erfreulich niedrig“, so das Landratsamt.

Testergebnis direkt abrufen

Unter www.corona-befund.de ihr Testergebnis direkt abrufen können Landkreisbürger, die über das Diagnostikzentrum einen Corona-Test gemacht haben. Sie erhalten beim Test ein Merkblatt mit genaueren Informationen. Das findet man auch auf der Homepage www.lra-ebe.de.

Freitag, 13. November, 9 Uhr: Momentan kommt die Kreisklinik Ebersberg mit den steigenden Zahlen an Coronapatienten zurecht. Sollte sich das ändern, hat das Landratsamt einen Notfallplan für das Krankenhaus in der Schublade.

Erneuter Anstieg der Fallzahlen

Donnerstag, 12. November, 16 Uhr: Die Bundeswehr hat einen Amtshilfeantrag des Landkreises Ebersberg abgelehnt. Weil das Personal knapp ist, werden keine Soldaten im coronagebeutelten Pflegeheim Walterhof in Markt Schwaben aushelfen. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Die Einrichtung habe die Engpässe über Honorarkräfte abmildern können. 34 der 40 Bewohner sowie 18 Mitarbeiter hatten sich mit dem Virus infiziert. 

Nach etwas Entspannung ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg wegen 34 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag wieder gestiegen und liegt bei 170,26. 309 Menschen gelten als Akut mit dem Coronavirus infiziert. 1068 Landkreisbewohner sind laut Landratsamt als Kontaktpersonen in Quarantäne. In der Kreisklinik werden neun Corona-Patienten behandelt, sechs davon aus dem Landkreis. Dazu kommen vier Verdachtsfälle. Ein Patient wird auf der Intensivstation beatmet. In vier Asylunterkünften im Landkreis sind insgesamt 13 Bewohner positiv getestet. insgesamt sind im Landkreis Ebersberg damit 1641 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden, 1320 gelten als gesund, zwölf Patienten sind verstorben.

Mittwoch, 11. November, 16 Uhr: Zum Stand Mittwoch, 11. November 2020, ist bei 275 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1584 Infektionen aufgetreten. 1297 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind gestorben. 1051 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die rückläufige Tendenz bei der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg hält weiter an. Der Wert liegt aktuell bei 152,19. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 10. November, 16.45 Uhr: Aktuell ist bei 255 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1543 Infektionen aufgetreten. 1276 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind gestorben. 1081 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

7-Tage-Inzidenz bei 155

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg hat seit einigen Tagen eine rückläufige Tendenz. Der Wert liegt aktuell bei 154,97. Er gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zwei Patienten werden beatmet

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment neun Patienten, darunter sechs Landkreisbürger, mit einem positiven Corona-Test behandelt. Zwei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Es gibt dort acht Verdachtsfälle.

Erstmeldung von Montag, 9. November, 14.34 Uhr

Landkreis Ebersberg - Wie in ganz Deutschland ist auch im Landkreis Ebersberg die Corona-Pandemie wohl das vorherrschende Gesprächsthema. Dennoch gibt es, zumindest am heutigen Montag (9. November), so etwas wie gute Nachrichten zu verkünden. Die 7-Tage-Inzidenz, die anzeigt, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis gegeben hat, liegt nach Angaben des Landratsamts (Stand Sonntag, 8. November, 16 Uhr) bei 166,79. Damit liegt die Zahl nicht nur unter der Inzidenz des gesamten Freistaates, die am Montagmorgen vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 171,9 angegeben wurde, sondern ist auch seit dem Höchststand von 180,69 am vergangenen Donnerstag (5. November) um einiges gesunken.

Corona im Landkreis Ebersberg: Kreisklinik für Ansturm im Winter gewappnet

Ob sich dieser Trend fortsetzen wird, bleibt nun abzuwarten. Zu hoffen wäre es allerdings, denn eine Lockerung des Lockdown-ähnlichen Zustands, der von der Bundesregierung über Deutschland verhängt wurde, und der unter anderem auch die Gastronomie im Landkreis wieder hart trifft, ist ohne ein Sinken der Infektionszahlen nicht in Sicht. Und auch erste Kliniken stoßen bereits an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Das Personal der Kreisklinik Ebersberg versucht allerdings noch Ruhe zu bewahren. Erst kürzlich wurde die Corona-Station von 13 auf 20 Betten aufgestockt. Nun wartet man auf den großen Ansturm - und fühlt sich gut gewappnet. „Angst lähmt das Immunsystem“, so Prof. Thomas Bernatik, Chefarzt in der Inneren Medizin und Herr über die Coronastation

Corona-Ticker aus Ebersberg: Diskussionen um Schulunterricht, Quarantäne und Hygienemaßnahmen

Vor allem rund um den Schulunterricht, der aktuell trotz „Lockdown Light“ wieder als Präsenzunterricht stattfindet, ranken sich viele Diskussionen. Nachdem nun auch die Maskenpflicht für Grundschüler verbindlich von der Regierung angeordnet wurde und damit den Beschluss von Landrat Robert Niedergesäß rückgängig machte, fordern die Grünen derweil, dass die Quarantäne-Regeln für Lehrer gelockert werden sollten. Diese sorgten für einen ständigen Personal-Ausfall, der einen sinnvollen Lern-Ablauf nahezu unmöglich mache. Zudem herrscht auch Unmut über die aktuellen Hygieneregeln im Klassenraum. Vor allem das ständige Lüften bei eisigen Temperaturen sehen viele Eltern und Lehrkräfte als problematisch. Damit Kinder im Unterricht nicht frieren müssen, weil wegen Corona gelüftet werden müssen, hat der Förderverein einer Poinger Schule was Wärmendes besorg

Das mit der Corona-Pandemie nicht zu spaßen ist, wurde erst am Freitag (6. November) wieder auf traurige Weise bewusst. Im Pflegeheim „Walterhof“ in Markt Schwaben, in dem vor einer knappen Woche ein massiver Corona-Ausbruch zu verzeichnen war, starben zwei weitere Bewohner mit Corona.

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Rubriklistenbild: © Nicolas Armer

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