Eine Laborantin mit einem Corona-Testabstrich
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Coronatests: Wegen vieler Neuansteckungen hat der Landkreis Ebersberg nun auch nach offizieller Zählung den Inzidenzwert von 200 überschritten.

Tagesaktueller Ticker aus der Region

Corona im Landkreis Ebersberg: RKI meldet Inzidenz von 215,8 - So müssen die Behörden vor Ort jetzt handeln

  • Josef Ametsbichler
    vonJosef Ametsbichler
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  • Michael Acker
    Michael Acker
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Die Corona-Krise hält auch den Landkreis Ebersberg fest im Griff. Täglich werden Dutzende Neuansteckungen gemeldet. Alle Neuigkeiten hier im Ticker.

  • Im Landkreis Ebersberg gibt es weiter viele Corona-Neuinfektionen.
  • Die 7-Tage-Inzidenz hat die kritische 200er-Marke überschritten.
  • Nun muss das Landratsamt schärfere Maßnahmen, unter anderem für die Schulen im Landkreis, prüfen.

RKI meldet Wert von 215,8: Landkreis muss Maßnahmen beschließen

Donnerstag, 3. Dezember, 9 Uhr: Der Landkreis Ebersberg hat die Schwelle von 200 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche nun auch nach offizieller Zählung des Robert-Koch-Instituts überschritten. Die Bundesoberbehörde meldet zum Donnerstagmorgen einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 215,8.

Damit muss der Landkreis neue Maßnahmen beschließen, um ein weiteres Steigen der Zahlen einzudämmen. Der Maßnahmenplan der Staatsregierung schreibt vor, dass Schüler in den Wechselunterricht geschickt werden - also teils vor Ort und teils zuhause beschult werden. Laut Staatsregierung gilt dies ab der achten Jahrgangsstufe mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschulen. Auch der Schülertransfer soll entzerrt werden, beispielsweise durch gestaffelten Unterrichtsbeginn.

Vorgesehen sind im Maßnahmenplan der Staatsregierung auch die Schließung von Wochenmärkten (mit Ausnahme von Lebensmittelverkauf), Fahrschulen und Musikschulen.

Bei noch mehr Infektionen: So könnte es weitergehen

Steigt der Wert weiter bis über die 300er-Marke, sieht der Maßnahmenplan die Möglichkeit von Ausgangsbeschränkungen, Besuchsverboten in Pflegeeinrichtungen sowie weitergehenden Versammlungsverboten, beispielsweise von Gottesdiensten, vor. Auch der Schulunterricht sowie der Einzelhandel in Branchen, die „nicht notwendige Verrichtungen des täglichen Lebens betreffen“ können dann weiter eingeschränkt werden.

Mittwoch, 2. Dezember, 18.02 Uhr: Zum Stand Mittwoch, 2. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 414 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2444 Infektionen aufgetreten. 2004 Erkrankte gelten als geheilt, 26 sind gestorben. 1170 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Gesundheitsamt meldet: Inzidenz bei 214,74

Das RKI gibt mit Stand heute 0 Uhr eine 7-Tage-Inzidenz von 193,5 für den Landkreis Ebersberg an. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Auswertung des Gesundheitsamtes mit Stand heute 16.30 zeigt eine Inzidenz von 214,74. Die Werte unterscheiden sich, weil sie verschiedene Zeitpunkte widerspiegeln, an denen jeweils neue Fälle hinzugekommen oder andere abgeschlossen worden sind. Der Wert, den das RKI veröffentlicht, ist ausschlaggebend für Maßnahmen, die nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft gesetzt werden müssen. Eine 7-Tage-Inzidenz über 200 auf dem RKI-Dashboard ist ein Schwellenwert, ab dem das Folgende gilt:

Märkte zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte werden untersagt.

An allen Schulen mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie der Abschlussklassen ist ab der Jahrgangsstufe acht durch geeignete Maßnahmen wie insbesondere durch Wechselunterricht sicherzustellen, dass auch im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend eingehalten werden kann.

Der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist untersagt.

Der Konsum von Alkohol ist auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, ganztägig untersagt.

19 Corona-Patienten in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 19 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 13 von ihnen sind im Landkreis Ebersberg zuhause. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik vier Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am Dienstag 444 Menschen untersucht worden.

170 Anrufer haben sich gestern an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 19 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Dienstag, 1. Dezember, 18:46 Uhr: Zum Stand Dienstag, 1. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 367 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2386 Infektionen aufgetreten. 1993 Erkrankte gelten als geheilt, 26 sind gestorben. 1138 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Das gab das Landratsamt am Abend bekannt

Weitere ältere Menschen sterben mit Corona

Wieder sind neue Todesfälle zu verzeichnen. Es handelt sich abermals um ältere Landkreisbürger, die mit einem positiven Corona-Test verstorben sind.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt laut Landratsamt aktuell bei 191.11. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er hat sich heute im Laufe des Tages erfreulicherweise etwas entspannt. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt den Wert mit 207,45 an.

Grundlage für die auf der Homepage des Landratsamtes dargestellte Inzidenz wird künftig der Wert sein, den das RKI jeweils aktuell auf seiner Seite veröffentlicht. Dieser Wert ist auch die Basis für Maßnahmen nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Der Inzidenz-Wert, der in der täglichen Pressemitteilung veröffentlicht wird, ist etwas aktueller, so dass über ihn eine Tendenz des dynamischen Infektionsgeschehens ablesbar ist. Das Gesundheitsamt meldet täglich die zu einem bestimmten Stichzeitpunkt vorliegende Anzahl von positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten an das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Von dort gehen die Angaben weiter an das RKI. Das RKI vermeldet heute für den Landkreis den Wert von 199.8.

16 Covid-Patienten in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 16 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 12 aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei von ihnen werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle. Die Klinik hat unterdessen begonnen eine weitere Station zu schließen, um Kapazitäten zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu schaffen.

Montag 30. November: 17.14 Uhr: Zum Stand Sonntag, 29. November 2020, 16.30 Uhr ist bei 378 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2311 Infektionen aufgetreten. 1912 Erkrankte gelten als geheilt, 21 sind gestorben. Die beiden Todesfälle, die leider neu hinzugekommen sind, sind ältere Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Das teilte das Landratsamt mit

Sieben-Tage-Inzidenz kratzt an der 200er-Schwelle

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt mit 199.45 sehr knapp unter dem Wert von 200. Am Sonntag war dieser Wert kurzzeitig knapp zum 2. Mal überschritten worden, weil ein Fall mit eingerechnet wurde, bei dem sich im Nachhinein herausstellte, dass der Wohnort nicht im Landkreis ist. Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Sonntag, 29. November: Der Landkreis Ebersberg hat bei den nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus den kritischen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 200 überschritten. Ein Wert von 209,88 für den Freitag geht aus einer Statistik hervor, die das Amt am Samstag veröffentlicht hat. Brigitte Keller, Vertreterin des Landrats im Amt, bestätigte die Richtigkeit der Zahl am Sonntag auf EZ-Anfrage.

Verantwortlich seien 71 Neuansteckungen, die das Gesundheitsamt am Freitag registrierte. Am Samstag fiel die Inzidenz auf 199,45. Am Sonntag schließlich lag sie wegen 14 gemeldeter Neuansteckungen bei 200,15 und damit erneut über dem Grenzwert, bei dem neue Einschränkungen vorgesehen sind. „Die Zahlen gehen langsam, aber stetig nach oben“, so Keller.

200er-Schwelle gerissen: Nun drohen diese Einschränkungen

Schon für den Fall eines einmaligen Überschreitens der 200er-Schwelle sieht der Automatismus der Staatsregierung vor, dass beispielsweise Musikschulen, Fahrschulen und Wochenmärkte schließen müssen.

Besonders sind die Schulen im Landkreis betroffen: Die meisten Klassen müssen zur Verringerung der Ansteckungsgefahr auf einen Wechsel aus digitalem und Präsenzunterricht umstellen.

Schärferer Lockdown für den Landkreis Ebersberg: Entscheidung fällt wohl erst am Dienstag

Die Entscheidung über Verschärfungen, so Keller, treffe aber der Krisenstab des Landkreises, der erst am Dienstag tage – außer es gebe zuvor eine direkte Weisung von einer übergeordneten Behörde. Zu einem möglichen Hybridunterricht an den Schulen gebe es jedoch bereits am Montag Vorgespräche mit dem Schulamt. „Wir prüfen in Ruhe und geraten nicht in Panik“, so die Behördenleiterin.

Freitag, 27. November, 15.35 Uhr: In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 19 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 13 davon aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik drei Verdachtsfälle. Das teilte das Landratsamt mit.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht - jetzt bei 192

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt jetzt bei 192.50. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zum Stand Freitag, 27. November 2020 ist bei 402 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2209 Infektionen aufgetreten. 1788 Erkrankte gelten als geheilt, 19 sind leider verstorben. 1117 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Älterer Mann stirbt in Münchner Klinik

Bedauerlicherweise gibt es einen weiteren Todesfall. Ein älterer corona-positiver Landkreisbürger ist in einer Münchner Klinik verstorben.

Anteil der Betroffenen in höherem Alter steigt

Ein Vergleich der Zuordnung der Infizierungen mit SARS-CoV-2 auf Altersgruppen zeigt, dass bei der tagesaktuellen Statistik der Anteil der Betroffenen in höherem Lebensalter gestiegen ist im Vergleich zum Überblick im Gesamtzeitraum. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass auch in verschiedenen Senioreneinrichtungen im Landkreis Bewohner infiziert sind. So zum Beispiel aktuell im Caritas-Altenheim Marienheim in Glonn, im Caritas-Altenheim St. Korbinian Baldham, im Pflegestern Seniorenzentrum Poing und im CARECON Seniorenwohnpark Vaterstetten. Alle Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtungen wurden untersucht, ein zweiter Abstrich erfolgt im relevanten Zeitraum. Die betroffenen Bewohner werden entsprechend isoliert. 

Landrat schreibt Kirchengemeinden

In diesen Tagen erhalten die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden im Landkreis Post von Landrat Robert Niedergesäß. Das Schreiben enthält das Angebot, mit den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt einen Beratungstermin dazu zu vereinbaren, wie die Feier der Weihnachtsgottesdienste in Zeiten von Corona in einem sicheren und geeigneten Rahmen ermöglicht werden kann.

„Als Landrat ist es mir ein persönliches Anliegen, nicht etwa die Rolle einer „Verbotsbehörde“ einzunehmen, sondern Sie und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer konstruktiv wie partnerschaftlich zu beraten und gemeinsam Risiken zu erkennen, um einen geeigneten und sicheren Rahmen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, in dem sie an Weihnachten Gottesdienste besuchen können“, so Niedergesäß in dem Brief.

Donnerstag, 26. November, 16.35 Uhr: Einen Corona-Ausbruch hat es im Glonner Marienheim gegeben. Das bestätigte der Leiter der Caritas-Einrichtung, Hubert Radan. 15 Bewohner und fünf Pflegekräfte des Altenheims seien positiv getestet worden. Nur eine Bewohnerin zeige ernstere Symptome, den anderen älteren Menschen und Pflegern gehe es den Umständen entsprechend gut, sieben von ihnen seien gänzlich ohne Symptome. Niemand habe ins Krankenhaus verlegt werden müssen, sagte Radan, alle Angehörigen seien informiert worden. Im Marienheim leben 156 Menschen.

Sieben-Tage-Inzidenz fast bei 200

Unterdessen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis weiter gestiegen. Sie liegt nun bei 195,98. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

366 Menschen nachweislich infiziert

Aktuell ist bei 366 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2152 Infektionen aufgetreten.1768 Erkrankte gelten als geheilt, 18 sind gestorben. Für heute, Freitag, ist das nächste Treffen des Krisenstabs vereinbart. ac

Mittwoch, 25. November, 15.33 Uhr: Zum Stand Mittwoch, 25. November 2020, ist bei 364 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2111 Infektionen aufgetreten. 1729 Erkrankte gelten als geheilt, 18 sind leider verstorben.

7-Tage-Inzident jetzt bei fast 190

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt aktuell bei 189.72. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 24. November, 17.05 Uhr: Laut Landratsamt ist zum Stand Dienstag, 24. November 2020, bei 324 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2046 Infektionen aufgetreten. 1703 Erkrankte sind wieder gesund, 18 sind gestorben. 1022 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Es gibt zwei weitere coronabedingte Todesfälle im Landkreis. Ein Todesfall ereignete sich im Kreisklinikum Erding, der andere Todesfall ereignete sich im häuslichen Umfeld. Die Verstobenen waren Jahrgang 1928 und Jahrgang 1934.

7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 173

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 173,04. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 16 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, acht davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle.

18.25 Uhr: Zum Stand Montag, 23. November 2020 ist bei 327 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2026 Infektionen aufgetreten. 1699 Erkrankte sind wieder gesund, 16 sind leider verstorben. 1051 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 177,91. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

14 Covid-Patienten in der Kreisklinik

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 14 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sieben davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sieben Verdachtsfälle. Bei den seit Beginn der Pandemie sieben verstorbenen Landkreisbürgern in der Kreisklinik liegt das Durchschnittsalter bei 80,9 Jahren.

Montag, 23. November, 15.40 Uhr: Bis Mitte Dezember soll im ehemaligen Sparkassen-Gebäude in Ebersberg ein Corona-Impfzentrum entstehen. Bis zu 100 Personen sollen hier pro Tag geimpft werden.

Freitag, 20. November, 16.08 Uhr: Zum Stand Freitag, 20. November 2020 ist bei 328 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1935 Infektionen
aufgetreten. 1607 Erkrankte sind wieder gesund, 15 sind leider verstorben. 872 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

7-Tage-Inzidenz bei 174

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 173,74. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 13 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sechs davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Fünf Patienten sind auf der Intensivstation und wiederum vier davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sieben Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag 1.079 Menschen untersucht worden.

Donnerstag, 19. November, 17.21 Uhr: Der Landkreis Ebersberg hat den nächsten Todesfall zu beklagen, der in Zusammenhang mit Corona steht. Ein Mann, Jahrgang 1968, sei „im häuslichen Umfeld“ gestorben, hieß es am Donnerstagabend aus dem Landratsamt. Damit stieg die Anzahl der Corona-Toten auf 15.

Fast 300 Menschen aktuell infiziert

Aktuell ist bei 294 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1877 Infektionen aufgetreten. 1568 Erkrankte sind wieder gesund – jedenfalls der Statistik nach. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt aktuell bei 164. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Keine Fälle in Egmating, Baiern und Emmering

Nur in den Gemeinden Egmating, Baiern und Emmering sind derzeit keine Corona-Infektionen nachgewiesen. Von den absoluten Zahlen her den höchsten Wert hat die Gemeinde Vaterstetten mit 77 Fällen, gefolgt von Poing mit 51 Fällen und Markt Schwaben mit 25 Fällen.

Mittwoch, 18. November, 17.20 Uhr: Die Infektionszahlen im Landkreis Ebersberg liegen weiter auf hohem Niveau: Das Landratsamt meldet am Mittwoch einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 180,69. 280 Menschen gelten als akut infiziert, die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen steigt im Vergleich zum Vortag um 44 und liegt nun bei 1844. 1550 der positiv Getesteten gelten mittlerweile wieder als genesen.

Dienstag, 17. November, 17.29 Uhr: Die Kurve flacht nicht wirklich ab: Aktuell ist bei 283 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1800 Infektionen aufgetreten. 1503 Erkrankte sind wieder gesund, 14 sind gestorben. 671 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Das teilte das Landratsamt Ebersberg mit.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 179

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist wieder leicht gestiegen, sie liegt nun bei 178,60. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Klinik beklagt weiteren Corona-Toten

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment elf Patienten (acht davon aus dem Landkreis) mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, zwei von ihnen auf der Intensivstation und mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sechs Verdachtsfälle. Ein weiterer Landkreisbürger ist in der Klinik mit Corona gestorben. Neben dem positiven Corona-Befund lagen auch massive Vorerkrankungen vor, so das Landratsamt.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Freitag 559 Menschen untersucht worden.

291 Anrufer haben sich seit Freitag an das Bürgertelefon unter der Nummer (0 80 92) 823 680 gewandt. Insgesamt 17 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer unter der Nummer (0 80 92) 823 685.

Montag, 16. November; 17 Uhr: Aktuell ist bei 285 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1773 Infektionen aufgetreten. 1475 Erkrankte sind wieder gesund, 13 sind leider verstorben. 696 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 168,87. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Freitag, 13. November, 14.26 Uhr: Eine weitere Bewohnerin des Corona-gebeutelten Pflegeheims „Walterhof“ in Markt Schwaben ist gestorben. Auch in diesem Fall hätten allerdings massive Vorerkrankungen vorgelegen, so das Landratsamt am Freitag. Seit dem massiven Corona-Ausbruch in dem Heim von Ende Oktober handelt es sich hier um den fünften Todesfall in der Einrichtung.

7-Tage-Inzidenz liegt bei 163

Aktuell ist bei 336 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1685 Infektionen aufgetreten. 1336 Erkrankte sind wieder gesund, 13 sind gestorben. 951 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist wieder zurückgegangen und liegt nun bei 162,62. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zwei Patienten auf der Intensivstation

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment sechs Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt (davon vier Bürger aus dem Landkreis), zwei von ihnen auf der Intensivstation und mit Beatmung. Das sind drei Corona-Patienten weniger als am Donnerstag. „Zudem gibt es in der Klinik sechs Verdachtsfälle, auch diese Anzahl ist im Vergleich der letzten Wochen erfreulich niedrig“, so das Landratsamt.

Testergebnis direkt abrufen

Unter www.corona-befund.de ihr Testergebnis direkt abrufen können Landkreisbürger, die über das Diagnostikzentrum einen Corona-Test gemacht haben. Sie erhalten beim Test ein Merkblatt mit genaueren Informationen. Das findet man auch auf der Homepage www.lra-ebe.de.

Freitag, 13. November, 9 Uhr: Momentan kommt die Kreisklinik Ebersberg mit den steigenden Zahlen an Coronapatienten zurecht. Sollte sich das ändern, hat das Landratsamt einen Notfallplan für das Krankenhaus in der Schublade.

Erneuter Anstieg der Fallzahlen

Donnerstag, 12. November, 16 Uhr: Die Bundeswehr hat einen Amtshilfeantrag des Landkreises Ebersberg abgelehnt. Weil das Personal knapp ist, werden keine Soldaten im coronagebeutelten Pflegeheim Walterhof in Markt Schwaben aushelfen. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Die Einrichtung habe die Engpässe über Honorarkräfte abmildern können. 34 der 40 Bewohner sowie 18 Mitarbeiter hatten sich mit dem Virus infiziert. 

Nach etwas Entspannung ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg wegen 34 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag wieder gestiegen und liegt bei 170,26. 309 Menschen gelten als Akut mit dem Coronavirus infiziert. 1068 Landkreisbewohner sind laut Landratsamt als Kontaktpersonen in Quarantäne. In der Kreisklinik werden neun Corona-Patienten behandelt, sechs davon aus dem Landkreis. Dazu kommen vier Verdachtsfälle. Ein Patient wird auf der Intensivstation beatmet. In vier Asylunterkünften im Landkreis sind insgesamt 13 Bewohner positiv getestet. insgesamt sind im Landkreis Ebersberg damit 1641 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden, 1320 gelten als gesund, zwölf Patienten sind verstorben.

Mittwoch, 11. November, 16 Uhr: Zum Stand Mittwoch, 11. November 2020, ist bei 275 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1584 Infektionen aufgetreten. 1297 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind gestorben. 1051 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die rückläufige Tendenz bei der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg hält weiter an. Der Wert liegt aktuell bei 152,19. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 10. November, 16.45 Uhr: Aktuell ist bei 255 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1543 Infektionen aufgetreten. 1276 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind gestorben. 1081 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

7-Tage-Inzidenz bei 155

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg hat seit einigen Tagen eine rückläufige Tendenz. Der Wert liegt aktuell bei 154,97. Er gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zwei Patienten werden beatmet

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment neun Patienten, darunter sechs Landkreisbürger, mit einem positiven Corona-Test behandelt. Zwei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Es gibt dort acht Verdachtsfälle.

Erstmeldung von Montag, 9. November, 14.34 Uhr

Landkreis Ebersberg - Wie in ganz Deutschland ist auch im Landkreis Ebersberg die Corona-Pandemie wohl das vorherrschende Gesprächsthema. Dennoch gibt es, zumindest am heutigen Montag (9. November), so etwas wie gute Nachrichten zu verkünden. Die 7-Tage-Inzidenz, die anzeigt, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis gegeben hat, liegt nach Angaben des Landratsamts (Stand Sonntag, 8. November, 16 Uhr) bei 166,79. Damit liegt die Zahl nicht nur unter der Inzidenz des gesamten Freistaates, die am Montagmorgen vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 171,9 angegeben wurde, sondern ist auch seit dem Höchststand von 180,69 am vergangenen Donnerstag (5. November) um einiges gesunken.

Corona im Landkreis Ebersberg: Kreisklinik für Ansturm im Winter gewappnet

Ob sich dieser Trend fortsetzen wird, bleibt nun abzuwarten. Zu hoffen wäre es allerdings, denn eine Lockerung des Lockdown-ähnlichen Zustands, der von der Bundesregierung über Deutschland verhängt wurde, und der unter anderem auch die Gastronomie im Landkreis wieder hart trifft, ist ohne ein Sinken der Infektionszahlen nicht in Sicht. Und auch erste Kliniken stoßen bereits an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Das Personal der Kreisklinik Ebersberg versucht allerdings noch Ruhe zu bewahren. Erst kürzlich wurde die Corona-Station von 13 auf 20 Betten aufgestockt. Nun wartet man auf den großen Ansturm - und fühlt sich gut gewappnet. „Angst lähmt das Immunsystem“, so Prof. Thomas Bernatik, Chefarzt in der Inneren Medizin und Herr über die Coronastation

Corona-Ticker aus Ebersberg: Diskussionen um Schulunterricht, Quarantäne und Hygienemaßnahmen

Vor allem rund um den Schulunterricht, der aktuell trotz „Lockdown Light“ wieder als Präsenzunterricht stattfindet, ranken sich viele Diskussionen. Nachdem nun auch die Maskenpflicht für Grundschüler verbindlich von der Regierung angeordnet wurde und damit den Beschluss von Landrat Robert Niedergesäß rückgängig machte, fordern die Grünen derweil, dass die Quarantäne-Regeln für Lehrer gelockert werden sollten. Diese sorgten für einen ständigen Personal-Ausfall, der einen sinnvollen Lern-Ablauf nahezu unmöglich mache. Zudem herrscht auch Unmut über die aktuellen Hygieneregeln im Klassenraum. Vor allem das ständige Lüften bei eisigen Temperaturen sehen viele Eltern und Lehrkräfte als problematisch. Damit Kinder im Unterricht nicht frieren müssen, weil wegen Corona gelüftet werden müssen, hat der Förderverein einer Poinger Schule was Wärmendes besorg

Das mit der Corona-Pandemie nicht zu spaßen ist, wurde erst am Freitag (6. November) wieder auf traurige Weise bewusst. Im Pflegeheim „Walterhof“ in Markt Schwaben, in dem vor einer knappen Woche ein massiver Corona-Ausbruch zu verzeichnen war, starben zwei weitere Bewohner mit Corona.

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