In der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing hat das Gesundheitsamt eine Reihentestung angeboten. (Symbolbild)
+
In der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing hat das Gesundheitsamt eine Reihentestung angeboten. (Symbolbild)

Entwicklungen im News-Ticker

Coronavirus: Zwei weitere Bewohner des „Walterhofs“ gestorben - So alt sind die Covid-Infizierten

Alle Autoren
    schließen
  • Michael Acker
    Michael Acker
  • Josef Ametsbichler
    Josef Ametsbichler
  • Max Wochinger
    Max Wochinger

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Infizierte, Hintergrundberichte, Hinweise - hier gibt es die wichtigsten Entwicklungen zur Krise im Live-Ticker.

  • Die Zahlen der Infizierten mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg steigen.
  • Für Haushaltsangehörige von Corona-Infizierten gilt nun eine kürzere Quarantäne
  • Die Behörden raten dringend, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.
  • Alle News und Infos rund um Ebersberg finden Sie immer aktuell auf unserem Merkur-Ebersberg-Ressort*.

+++ Dieser Ticker ist beendet. Die neuesten Informationen zum Coronavirus im Kreis Ebersberg lesen Sie hier +++

6. November, 15:36 Uhr: Im Pflegeheim „Walterhof“ in Markt Schwaben, in dem vor einer knappen Woche ein massiver Corona-Ausbruch zu verzeichnen war, sind zwei weitere Bewohner mit Corona gestorben. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Beide hätten an schweren Vorerkrankungen gelitten keine Covid-19-Symptome gezeigt. In der Einrichtung hätten insgesamt 34 Bewohner einen positiven Corona-Test, bei einem sei die Diagnose unklar. Außerdem hätten sich 18 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. 

7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 181

Zum Stand Freitag, 6. November 2020 ist bei 314 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1451 Infektionen aufgetreten. 1127 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben. 1125 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist erneut deutlich gestiegen und liegt jetzt bei 180.69. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zwei Covid-Patienten auf der Intensivstation

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment acht Patienten mit einem positiven Corona-Test behandelt. Vier von ihnen leben nicht im Landkreis Ebersberg. Zwei befinden sich auf der Intensivstation, eine Person muss beatmet werden. Es gibt dort neun Verdachtsfälle.

Vermehrt Anfragen nach Ausnahmegenehmigungen

Beim Landratsamt gehen dessen Angaben zufolge derzeit häufiger Anfragen nach Ausnahmegenehmigungen zu Veranstaltungen besonders aus dem Freizeitbereich ein. „Hier muss sehr restriktiv verfahren werden um den Erfolg der Einschränkungen nicht zu gefährden, die derzeit gelten, ob im privaten Bereich oder beispielsweise in der Gastronomie und beim Vereinssport. Unsere große gemeinsame Aufgabe ist es, in dieser Phase der Pandemie die direkten Kontakte von Mensch zu Mensch so gering wie möglich zu halten. Wir müssen alle den Tatsachen realistisch ins Auge sehen und uns entsprechend verantwortungsvoll verhalten. Nur so brechen wir die zweite Welle der Pandemie“, so die Kreisbehörde.

5. November, 17.32 Uhr: Die 285 Landkreisbewohner, die aktuell eine nachgewiesene Infektion mit SARS-CoV-2 haben, teilen sich folgendermaßen in Altersgruppen auf: Null bis neun Jahre 13 oder 4,56 Prozent, zehn bis 19 Jahre 21 oder 7,37 Prozent, 20 bis 29 Jahre 38 oder 13,33 Prozent, 30 bis 39 61 oder 21,40 Prozent, 40 bis 49 29 oder 10,18 Prozent, 50 bis 59 48 oder 16,84 Prozent, 60 bis 69 27 oder 9,47 Prozent 70 bis 79 23 oder 8,07 Prozent, 80 bis 89 17 oder 5,96 Prozent, 90 bis 99 7 oder 2,46 Prozent, 100 und darüber eine Person bzw. 0,35 Prozent.

Bisher sind im Landkreis insgesamt 1396 Infektionen aufgetreten. 1101 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben. 931 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. 

5. November: 15.49 Uhr: In einer Videokonferenz der oberbayerischen Landräte und Oberbürgermeister zusammen mit Regierungspräsidentin Maria Els am Donnerstag, 5. November, wurde die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung kommuniziert, dass künftig keine allgemeinen Ausnahmegenehmigungen mehr erteilt werden, sprich die Maskenpflicht auch an den Grundschulen künftig einheitlich Pflicht ist. Ausnahmen werden nur in begründeten persönlichen Einzelfällen erteilt. so das Landratsamt. Landrat Robert Niedergesäß hatte verfügt, dass Grundschüler im Landkreis Ebersberg im Unterricht keine Maske tragen müssen.

Niedergesäß sowie die Landeshauptstadt München und weitere Landräte bedauern laut Landratsamt Ebersberg diese Entscheidung, „weil sie den eingeschlagenen differenzierten Weg aus guten Gründen im Interesse der Grundschüler gerne weitergegangen wären, so lange dies vor Ort fachlich vertretbar ist.“

4. November, 16.47 Uhr: Wegen einer Corona-Infektion in der Führerscheinstelle Ebersberg ist eine persönliche Vorsprache dort bis einschließlich Mittwoch, 11. November, nicht möglich. Das teilte das Landratsamt mit. Telefonisch sind die Mitarbeiter erreichbar unter Tel. (0 80 92) 823 337 und per E-Mail mit der Adresse fuehrerscheinstelle@lra-ebe.de. Das gelte nicht für die Zulassungsstelle im gleichen Haus. Dort könne man nach einer Terminvereinbarung seine Anliegen persönlich erledigen.

Aktuell ist bei 297 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1365 Infektionen aufgetreten. 1058 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind gestorben.

Inzidenz erstmals wieder leicht gesunken

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis ist erstmals wieder leicht gesunken und liegt nun bei 159,84. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Mehr „Walterhof“-Mitarbeiter positiv getestet

Unterdessen hat sich die Anzahl der positiv getesteten Mitarbeiter des Pflegeheims „Walterhof“ in Markt Schwaben auf 18 erhöht. 34 Bewohner der Einrichtung waren positiv getestet worden, zwei Personen, die erheblich vorerkrankt waren, sind mit Corona gestorben.

3. November, 16.05 Uhr: Wie das Landratsamt mitteilt, wurde bei einem weiteren Bewohner sowie bei zwei Mitarbeitern des gerontopsychiatrischen Pflegeheims Walterhof in Markt Schwaben eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Damit hat der Ausbruch in der Einrichtung nun 35 der 40 Bewohner sowie 17 Mitarbeiter erfasst.

3. November, 15.34 Uhr: 1251 Menschen im Landkreis Ebersberg befinden sich derzeit als Corona-Kontaktpersonen in Quarantäne - das ist nahezu ein Prozent der Gesamtbevölkerung. Diese Zahl könnte nun zurückgehen - auf eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts hat laut Landratsamt das Bayerische Gesundheitsministerium eine verkürzte Quarantäne für Haushaltsangehörige von Corona-Infizierten ermöglicht. Diese soll auch im Landkreis Ebersberg umgesetzt werden.

Erleichterung für Angehörige: Die neue Corona-Quarantäne-Regelung

Demnach müssen Kontaktpersonen, die mit einem positiv Getesteten in einem gemeinsamen Haushalt leben, ab dessen Symptombeginn oder positivem Testergebnis 14 Tage in Quarantäne. Bislang wurde für den Beginn der Quarantänefrist das Ende der Infektiosität des Haushaltsmitglieds angesetzt, erläutert das Landratsamt. Entsprechend verlängerte sich die Quarantäne der Angehörigen um diese in der Regel zehntägige Frist. Das habe ich aber in der Realität als überzogen erwiesen. „ Durch diese Empfehlung des RKI wird eine deutliche Reduktion der individuellen und gesamten Quarantänedauer in Haushalten erreicht“, verspricht das Landratsamt. Fünf bis sieben Tage nach Auftreten der Infektion im Haushalt sollen die Kontaktpersonen auf eine Infektion getestet werden - bei diesem einmaligen Test werde es künftig bleiben.

46 Fälle an den Schulen im Landkreis

Besonders für die Familien positiv getesteter Schüler soll das eine Erleichterung bedeuten. Und das sind viele: 46 Infektionsfälle quer durch den Landkreis und die Schularten meldet das Landratsamt über die vergangenen zwei Wochen.

Anstieg der Neuinfektionen flacht etwas ab

Derweil flacht der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz etwas ab: Der Wert liegt nun bei 164,01. Als akut infiziert gelten zum Dienstag 302 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg. Von insgesamt 1320 Infizierten gelten 1008 als genesen. In der Kreisklinik wird ein Covid-19-Patient auf der Intensivstation behandelt, dazu kommen 17 Verdachtsfälle.

Laborprobleme verzögern Testergebnisse

Technische Probleme meldet das Landratsamt aus dem Labor, das die Coronatests für das Diagnostikzentrum am Ebersberger Sparkassenplatz durchführt. Deshalb gebe es derzeit längere Wartezeiten auf die Ergebnisse der Getesteten. Der Rückstand werde derzeit aufgearbeitet. Auch am Montag war das Testaufkommen hoch: Bei 276 Menschen wurde über das Diagnostikzentrum des Landkreises ein Abstrich durchgeführt.

2. November, 17 Uhr: Die Heimleitung des von einem umfassenden Coronavirus-Ausbruch betroffenen Altenpflegeeinrichtung in Markt Schwaben teilt neue Details zum Infektionsgeschehen und Gesundheitszustand der Bewohner mit.

2. November, 16.30 Uhr: Das Landratsamt informiert zum aktuellen Sachstand: Derzeit ist bei 278 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1289 Infektionen aufgetreten. 1003 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind verstorben. Bei den beiden hinzugekommenen Todesfällen handelt es sich um die Bewohner eines Altenheims in Markt Schwaben, in dem fast alle Bewohner positiv auf den Erreger getestet wurden.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist auf 160,53 gestiegen. Es befinden sich laut Landratsamt 1264 Landkreisbewohner als Kontaktpersonen in Quarantäne. In der Kreisklinik werden demnach fünf Corona-Patienten behandelt, einer muss auf der Intensivstation beatmet werden. Zwölf Klinikpatienten gelten laut der Kreisbehörde außerdem als Covid-19-Verdachtsfälle.

Die aktuellen Fallzahlen in den Kommunen im Landkreis Ebersberg. Derzeit befinden sich laut Landratsamt 1264 Landkreisbewohner als Kontaktpersonen in Quarantäne. In der Kreisklinik werden demnach fünf Corona-Patienten behandelt, einer muss auf der Intensivstation beatmet werden. Zwölf Klinikpatienten gelten laut der Kreisbehörde außerdem als Covid-19-Verdachtsfälle.

Landratsamt empfielt Kontakt-Tagebuch

14.33 Uhr: Die Aufgabe der Contact Tracing Teams des Gesundheitsamts ist es herauszufinden, welche Menschen ein Infizierter möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt hat. Dazu sei es entscheidend, dass man sich an ausschlaggebende Kontakte erinnern könne, so das Landratsamt.

Immer wieder stelle sich heraus, dass das gar nicht so einfach ist. „Deshalb wird von verschiedenen Seiten empfohlen in diesen Tagen der steigenden Infektionszahlen ein Kontakt-Tagebuch zu führen“, so die Kreisverwaltung. Das kann eine App auf dem Handy sein oder ein kleines Büchlein oder Heft, in das man die Begegnungen oder Situationen kurz einträgt. „Dann hat man im Fall des Falles alles parat und kann die Arbeit der CTTs unterstützen und beschleunigen“, teilte die Behörde mit. 

Reihentestung an Poinger Schule

14.24 Uhr: In der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing hat das Gesundheitsamt gestern eine Reihentestung angeboten, teilte das Landratsamt mit. Das Gesundheitsamt will wegen vermehrter Fälle das Infektionsgeschehen näher beleuchten. Zuletzt gab es dort 14 Infizierte.

Von über 400 angebotenen und vorbereiteten Tests sei knapp die Hälfte von Lehrern und von Eltern für ihre Kinder angenommen worden. Das Ergebnis wird für morgen erwartet. 

Landratsamt mahnt zu Hause zu bleiben

14.17 Uhr: Die Kreisverwaltung mahnt Landkreisbürger zur Einhaltung von Kontaktgeboten. Das Landratsamt: „Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat in einer Pressemitteilung an Eltern und Kinder appelliert in diesem Jahr an Halloween, also morgen, Samstag, darauf zu verzichten, von Haus zu Haus zu gehen und Süßigkeiten einzufordern. Das gelte auch für Gruselpartys im privaten Rahmen.“

Da der Inzidenzwert im Landkreis Ebersberg immer noch deutlich über 100 liege, gelte weiter die Regelung, dass sich im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände treffen dürfen, so die Kreisbehörde.

Es gelte eine Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten.

Ab 21 Uhr ist Sperrstunde, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und ein Alkolholverbot auf öffentlichen Plätzen.

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen ist nach der „Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ generell nicht erlaubt.

25 weitere Infektionen

30. Oktober 2020, 14.10 Uhr: Aktuell sind 226 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtete das Landratsamt. Somit haben sich im Vergleich zum Vortag 25 weitere Menschen mit dem Virus angesteckt. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind derzeit 1523 Landkreisbewohner in Quarantäne

132.04 ist die 7-Tage-Inzidenz zum aktuellen Stand. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Aktuell sind 226 Menschen im Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert.

Über das Diagnostikzentrum sind gestern 676 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden, so die Kreisverwaltung.

220 Menschen mit Coronavirus infiziert

29. Oktober 2020, 18.00 Uhr: Zum Stand Donnerstag, 29. Oktober 2020, ist bei 220 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1166 Infektionen aufgetreten. 938 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben.

Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 1418 Landkreisbewohner.

Inzidenz steigt auf 123,7

Die 7-Tage-Inzidenz ist nochmals angestiegen und liegt jetzt bei 123.7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Zahlen der beiliegenden graphischen Darstellung bilden jeweils den Vortag, Stand 16.00 Uhr ab. LGL und RKI melden heute für den Landkreis eine Inzidenz von 129,48. Das ist der Stand von heute Morgen 8.00 Uhr. Der Wert ist also weiter im Steigen begriffen.

Der Landkreis Ebersberg ist jetzt auf der Homepage des Gesundheitsministeriums bei den Landkreisen mit Inzidenzen über 100 gelistet. Das bedeutet, dass ab Freitag, 30. Oktober, das erweiterte Beschränkungskonzept des § 26 BayIfSMV Anwendung findet.

Sperrstunde um 21 Uhr

Ab 21 Uhr gelten eine Sperrstunde und Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen.

Bei Veranstaltungen aller Art, ob kulturell, im Sportbereich oder andere, dürfen maximal 50 Personen anwesend sein. Ausgenommen sind Kirchenveranstaltungen, Hochschulveranstaltungen und Demonstrationen.

Weiterhin gilt, dass sich bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände treffen dürfen.

Es gilt eine Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten.

Das gilt zunächst so lange, bis die gestern auf Bundesebene beschlossenen Maßnahmen vom Freistaat rechtsverbindlich durch Rechtsverordnung umgesetzt werden. Dazu ist mit einer Änderung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) zu rechnen.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit fünf Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation. Außerdem gibt es dort sechs Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag 872 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden.

Über das Bürgertelefon (08092) 823 680 haben sich im gleichen Zeitraum 445 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 45 Ratsuchende gewählt.

Landrat Niedergesäß: „Herunterfahren der Wirtschaft wir dieser massiv schaden“

17.39 Uhr: Für morgen, 29. Oktober, ist die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs im Landratsamt anberaumt. Die Zahlen würden analysiert, um der Situation entsprechend reagieren zu können, so das Landratsamt. Ein Herunterfahren „mit der Gießkanne“ sieht der Krisenstab als ungeeignetes Mittel zu Eindämmung des Virus an. Zur Austrocknung des Virus müsse es gezielt dort bekämpft werden, wo es auftrete.

„Ein pauschales zweites „Herunterfahren der Wirtschaft“ wird dieser massiv schaden“, so Landrat Robert Niedergesäß. Die Gastronomie „ohne differenzierte Betrachtung komplett zu schließen bzw. alleine schon eine Sperrzeit um 21 Uhr, ist ein grober und unnötiger Schlag ins Gesicht derjenigen Gastronomen, die in den letzten Monaten erhebliche Investitionen zur Einhaltung der geforderten Hygienekonzepte getätigt und diese konsequent umgesetzt haben“, so der Landrat weiter.

52 Neu-Infektionen

28. Oktober 2020, 17.20 Uhr: Aktuell sind 201 Menschen im Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 52 Infektionen mehr als noch am Vortag. Das teilte das Landratsamt mit. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1136 Infektionen aufgetreten.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an und liegt nun bei 120.23. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben. „Da die offiziellen Statistiken etwas hinterherhinken, wird der Landkreis dort noch mit einer Inzidenz von unter 100 geführt“, berichtete die Kreisverwaltung. Eine Verlängerung der Sperrzeit auf 21 Uhr werde daher frühestens am Freitag umgesetzt werden müssen.

Aktuell sind 201 Menschen im Landkreis Ebersberg mit dem Virus infiziert.

Hygienekonzepte: Gastwirte im Landkreis schneiden schlecht ab

17.10 Uhr: Bei der Beratungsaktion für Gastwirte wurden in den vergangenen zehn Tagen sechzig Betriebe besucht. Nur sieben von ihnen hatten ein Schutz- und Hygienekonzept, das den Anforderungen entsprochen hat, teilte das Landratsamt mit. Vierzehn hätten Maßnahmen getroffen, aber kein Konzept dazu. Beim Rest bestehe ein erhöhter Beratungsbedarf. 

Verzögerungen bei der Benachrichtigung von Getesteten

17.07 Uhr: Über das Diagnostikzentrum sind gestern 620 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden. Das teilte das Landratsamt mit. Wegen der hohen Anzahl an Untersuchungen könne sich die Benachrichtigung durch das Gesundheitsamt zeitlich verzögern.

„Man arbeitet hier aktuell an einer Portallösung, über die sich die Getesteten selbstständig informieren können“, so die Kreisverwaltung. Zudem solle die Teststrategie für Kontaktpersonen der Kategorie 1 geändert werden, die keine Symptome haben. „Sie sollen künftig standardmäßig nur noch einmal getestet werden, ein zweites Mal nur, wenn sie Krankheitsanzeichen entwickeln“, teilte die Behörde mit. 

Inzidenzwert 100: vorerst keine Auswirkungen auf Kreisklinik

16.47 Uhr: Auswirkungen auf den Besucherverkehr im Ebersberger Klinikum hat der hohe Inzidenzwert indes nicht. Das Krankenhaus halte sich an die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung, sagt Klinik-Chef Stefan Huber. Derzeit gebe es keine Anzeichen, dass die Landesregierung bald ein Besuchsverbot an Kliniken erlasse.

Sollte der Landkreis jedoch den Inzidenzwert 200 überschreiten, wäre ein Besuchsverbot denkbar, sagt Huber. Ausnahmen solle es dann für Besucher von Palliativpatienten geben. Zudem sollen Väter für Geburtsvorgänge ihrer Frauen das Krankenhaus besuchen dürfen. Bedingung: ein Covid-Schnelltest. Derzeit dürfen Patienten nur einen Besucher für eine Stunde pro Tag empfangen. Diese Regelung gilt von 15 bis 18 Uhr.

Klinik-Geschäftsführer Huber will auch dann ein Besuchsverbot einführen, wenn die Zahl der zu behandelnden Corona-Patienten im Krankenhaus steigt. Derzeit werden in Ebersberg fünf Menschen mit Coronavirus behandelt, einer muss beatmet werden.

Für die Zukunft sei das Krankenhaus gut aufgestellt, so Huber. Mittlerweile gebe es 25 Beatmungsplätze im Kreisklinikum, sechs zusätzliche Angestellte unterstützen die Corona-Station. Sie wurden von anderen Klinik-Bereichen abgezogen.

In den Seniorenzentren des Pflegesterns im Landkreis ändert sich durch die dunkelrote Ampel nichts. Eher reagiert die Geschäftsleitung auf das Infektionsgeschehen vor Ort, erklärt Chef Peter Haile. Nur: „Ich befürchte, dass das Besuchsverbot an Altenheimen wieder kommt“, mahnt Haile.

Der Landkreis ist dunkelrot

16.46 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 106.33 gestiegen. Das teilte das Landratsamt mit. Die folgenden weitergehenden Regelungen sieht das Gesundheitsministerium bei einer Inzidenz über 100 vor. Sie treten im Landkreis Ebersberg frühestens am Donnerstag, 29. Oktober in Kraft. Wann diese neuen Regeln genau gelten, steht wegen bestimmter Meldeabläufe nocht nicht fest.

Die neuen Maßnahmen: Ab 21 Uhr gelten eine Sperrstunde und Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen. Bei Veranstaltungen aller Art, ob kulturell, im Sportbereich oder andere, dürfen maximal 50 Personen anwesend sein. Ausgenommen sind Kirchenveranstaltungen, Hochschulveranstaltungen und Demonstrationen, so die Kreisverwaltung.

Weiterhin gelte zudem, dass sich bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände treffen dürfen.

Es gilt eine Maskenpflicht, dort wo Menschen dicht und länger zusammen sind, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten etwa.

1223 Landkreisbewohner in Quarantäne

16.44 Uhr: Aktuell sind 172 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind derzeit 1223 Landkreisbewohner in Quarantäne. 

Aktuell sind 172 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Dienstag, 27. Oktober: Der Wert für die sogenannte 7-Tages-Inzidenz ist über im Landkreis auf 106 angestiegen. Er überschritt damit die Marke „100“ oder „Dunkelrot“ auf der Corona-Ampel, die weitere Regelungen vorsieht. So gilt dann zum Beispiel eine Sperrstunde von 21 Uhr.

Montag, 26. Oktober: Die Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis ist besorgniserregend. Die Zahlen der Infizierten steigen immer weiter, die 7-Tage-Inzidenz steht kurz vor dem kritischen Wert von 100, bei dem die Corona-Ampel auf „Dunkelrot“ umschaltet.

Derzeit 153 Menschen nachweislich infiziert

Wie das Landratsamt am Montagabend mitteilte, ist bei 153 Menschen eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind hier insgesamt 1059 Infektionen aufgetreten. 898 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind gestorben.

Inzidenz liegt bei 93,82

Der Wert für die sogenannte 7-Tages-Inzidenz ist über das Wochenende deutlich angestiegen und liegt nun bei 93,82. Er nähert sich der Marke „100“ oder „Dunkelrot“ auf der Corona-Ampel, die weitere Regelungen vorsieht. Sie gelten dann ab dem Tag, der auf den Tag der erstmaligen Nennung des Landkreises als „Dunkelrot“ auf der Homepage des Gesundheitsministeriums folgt. „Die Kreisverwaltungsbehörden haben die Möglichkeit über eine sogenannte Allgemeinverfügung die in der Corona-Ampel genannten Regelungen auf die Situation vor Ort anzupassen“, hieß es aus dem Landratsamt. Für heute, Dienstag ist ein Treffen des Corona-Krisenstabs angesetzt.

Das geschieht bei Warnstufe „Dunkelrot“

Steht die Corona-Ampel auf „Dunkelrot“ hat das zum Beispiel Auswirkungen auf die Sperrstunde: Sie verschiebt sich um eine Stunde nach vorne und gilt ab 21 Uhr. Selbiges gilt für das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

Bei der Warnstufe „Dunkelrot“ dürfen Veranstaltungen aller Art nur noch mit 50 Teilnehmern stattfinden. Dazu zählen Kulturveranstaltungen, wie Theater und Kinos, aber auch Vereinsversammlungen. Ausnahmen von der neuen Begrenzung gibt es für Gottesdienste und Demonstrationen.

Die Lage in den Gemeinden

Die Gemeinden Emmering, Baiern und Bruck sind nach wie vor „Corona-frei“. So hoch ist die Zahl der Infizierten in den anderen 18 Landkreis-Kommunen:

Pliening: 6

Markt Schwaben: 25

Poing: 24

Anzing: 8

Forstinning: 5

Hohenlinden: 5

Vaterstetten: 29

Zorneding: 6

Kirchseeon: 5

Ebersberg: 11

Steinhöring: 2

Oberpframmern: 5

Moosach: 1

Grafing: 9

Frauenneuharting: 1

Egmating: 4

Glonn: 4

Aßling 3

Weitere Infzierte an Realschule Vaterstetten

Unterdessen hat das Gesundheitsamt die Realschule Vaterstetten informiert, dass zwei weitere Schüler positiv getestet wurden. Die Schüler dieser Klasse und Teile von Nachbarklassen dürfen die Schule für zwei Wochen nicht besuchen. Diese Quarantäneregelung betrifft vier 8. Klassen und insgesamt zehn Lehrkräfte. aLandkreis – Die Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis ist besorgniserregend. Die Zahlen der Infizierten steigen immer weiter, die 7-Tage-Inzidenz steht kurz vor dem kritischen Wert von 100, bei dem die Corona-Ampel auf „Dunkelrot“ umschaltet.

Sonntag, 25. Oktober: Schlechte Nachrichten von der Corona-Pandemie im Landkreis Ebersberg. Der Sieben-Tage-Index ist übers Wochenende auf 87,7 gestiegen.

Das Landesamt für Gesundheit (LGL) gab ihn am Sonntagabend mit 87,71 an. Am Freitag war er noch bei 66,02 gelegen. Das LGL macht keine Angaben, wie viele Neu-Infektionen seit Freitag dazugekommen sind.

Freitag, 23. Oktober: Landkreis – 142 Menschen im Landkreis Ebersberg sind nach derzeitigem Stand nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. So verteilen sich die Infizierten auf die Gemeinden:

Pliening: 5

Markt Schwaben: 22

Poing: 27

Anzing: 10

Forstinning: 2

Hohenlinden: 5

Vaterstetten: 25

Zorneding: 12

Kirchseeon: 5

Ebersberg: 4

Steinhöring: 2

Oberpframmern: 3

Moosach: 1

Grafing: 11

Frauenneuharting: 1

Egmating: 3

Baiern: 1

Aßling: 3

Keine Infizierten gibt es derzeit in Bruck, Glonn und Emmering. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1001 Infektionen aufgetreten. 851 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind gestorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 737 Landkreisbewohner. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 66,02. Sie überschreitet weiter deutlich den Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben.

Donnerstag, 22. Oktober: In der Corona-Statistik des Landkreises wird jetzt ein achter Todesfall angeführt. Es handelt sich um einen 44-Jährigen aus dem europäischen Ausland, der in einer Wohnung im Landkreis mit einer Corona-Infektion gestorben ist. Das teilte das Ebersberger Landratsamt am Donnerstag mit.

Bei 133 Menschen Infektion nachgewiesen

Unterdessen ist die Zahl der Corona-Fälle weiter gestiegen. Zum Stand Donnerstag ist bei 133 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 988 Infektionen aufgetreten. 847 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind gestorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 710 Landkreisbewohner.

Inzidenz liegt bei 68.80

Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 68,80 angestiegen. Sie überschreitet deutlich den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Ein Patient wird in der Kreisklinik beatmet

In der Kreisklinik werden nach Auskunft des Landratsamts derzeit vier Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es sieben Verdachtsfälle. Über das Diagnostikzentrum in Ebersberg sind am Dienstag und Mittwoch insgesamt 837 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden.

AHA+L als wirksamste Waffen

Die wirksamsten Waffen gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 seien weiterhin die AHA+L-Regeln und die Einschränkung bei den Kontakten, so die Behörde. Mit Abstand, Hygieneregeln und Lüften lasse sich die Weitergabe des Virus von Mensch zu Mensch zumindest stark erschweren. Noch effektiver sei es, wenn man in der aktuellen Situation auf nicht dringend notwendige Kontakte verzichte beziehungsweise sie digital wahrnehme. Eine zunehmend größere Bedeutung im Infektionsgeschehen werde den sogenannte Aerosolen zugemessen. Sie seien kleiner und leichter als die Tröpfchen der Tröpfcheninfektion durch Niesen, Husten oder Lachen. Aerosole könnten sich deshalb im Raum gut verteilen. Frische Luft durch Stoßlüften und Masken würden helfen. Da Masken, wenn sie länger getragen werden, durchfeuchtet sein können, empfehle es sich, eine Reservemaske einzustecken, wenn man außer Haus ist.

Mittwoch, 21. Oktober: Zum Stand Mittwoch, 21. Oktober 2020, ist bei 112 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 963 Infektionen aufgetreten. 844 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind verstorben.

7-Tage-Inzidenz liegt bei 63,24

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist wieder gestiegen und liegt nun bei 63,24. Sie überschreitet den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Mittwoch, 21. Oktober: Zu den Alleingängen von Ebersberg und München, die die Maskenpflicht für Grundschüler im Unterricht trotz hoher Inzidenzwerte gekippt haben, sagte Ministerpräsdient Markus Söder in seiner Regierungserklärung: Es gelte weiter die klare Empfehlung, ab einer Inzidenz von über 50 Schüler die Maske auch am Platz tragen zu lassen. Dies nicht zu tun wirke sich womöglich auf das Infektionsgeschehen aus: „Mehr Maske erlaubt mehr und längeren Präsenzunterricht“, sagte Söder. Die
Maske wegzulassen dagegen führe „schneller zu Distanzunterricht und Schließungen“.

Mittwoch, 21. Oktober: Landrat Robert Niedergesäß schließt sich der Entscheidung von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter an und hebt die Maskenpflicht an den Grundschulen und den Grundschulklassen an den Förderschulen im Unterricht mit sofortiger Wirkung auf. „Selten haben den Landrat in so kurzer Zeit so viele kritische Rückmeldungen erreicht, die in der Sache auch gut begründet sind und die Landrat Robert Niedergesäß auch sehr gut nachvollziehen kann“, heißt es von Seiten des Landratsamts.

Nicht Treiber des Infektionsgeschehens

Niedergesäß schließe sich der Argumentation des Münchner Oberbürgermeisters an. „Auch im Landkreis Ebersberg sind die Grundschüler nicht Treiber des Infektionsgeschehens, aber von der Maskenpflicht besonders betroffen.“ Der Landrat nutzt dabei eine Öffnungsklausel in der neuen Infektionsschutzverordnung, die seit seit Samstag gültig ist. Es war allerdings nicht klar, ob diese bei einer der Kernelemente der Regelungen der Staatsregierung anwendbar ist. Der Landrat ist sehr erleichtert, dass dies nun doch möglich ist und die Kinder an dieser Stelle verschont werden können. Allerdings muss auch klar sein, dass im Falle einer auftretenden Infektion mitunter ganze Klassen vorübergehend in Quarantäne gehen müssen.

Dienstag, 20. Oktober: Auf der Intensivstation der Ebersberger Kreisklinik werden derzeit keine Corona-Patienten. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Sechs Covid-Patienten werden auf der Corona-Station behandelt.

7-Tage-Inzidenz bei 53,51

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 53,51. Sie überschreitet weiterhin den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Aktuell sind 90 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert.

An Poinger Schule 13 Lehrer in Quarantäne

An der Anni-Pickert Grund- und Mittelschule in Poing sind 13 Lehrer und mehrere Schüler als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne, nachdem eine Lehrkraft positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist. Das Schulamt werde Ersatzpersonal zur Verfügung stellen, so das Landratsamt Ebersberg. Die Ermittlung der Kontaktpersonen laufe noch.

Montag, 19. Oktober: Die Zahl der Menschen im Landkreis Ebersberg, die in Quarantäne sind, weil sie möglicherweise Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten, ist übers Wochenende sprunghaft gestiegen. Waren es am Freitag noch 250, so sind es aktuell 519. Das teilte das Landratsamt am Montagabend mit.

Im Moment 96 Infizierte

Gegenwärtig ist bei 96 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus nachgewiesen, Ende letzter Woche waren es 113. Bisher sind im Landkreis insgesamt 924 Infektionen aufgetreten. 821 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind gestorben.

Inzidenz geht leicht zurück

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist auf 52,82 zurückgegangen (Freitag: 59). Sie überschreitet aber immer noch sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Kein Corona-Patient auf der Intensivstation

In der Kreisklinik werden nach Auskunft des Landratsamtes derzeit vier Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, keiner von ihnen auf der Intensivstation. Letzte Woche waren es noch sechs Patienten. Es gibt dort außerdem acht Verdachtsfälle.

Keine Maske im Kindergarten

Kinder, die sechs Jahre alt sind und einen Kindergarten besuchen, müssen dort ab sofort keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Der bayernweit gültige Rahmenhygieneplan für Kindertagesstätten werde in diesem Punkt überarbeitet, hieß es. Es werde nun zwischen Kindergarten- und Schulkindern unterschieden – unabhängig vom Alter der Kinder.

Elternabende für die einzelnen Schulklassen sollen möglichst virtuell organisiert werden. Grundsätzlich ist auch ein Treffen an der Schule möglich, wenn die AHA-L-Regeln eingehalten werden können, so die Empfehlung des Landratsamts.

Wieder Partys am Wochenende - Polizei schreitet ein

Am Wochenende haben sich wieder an verschiedenen Orten – privat und im öffentlichen Raum – insbesondere Jugendliche zum Feiern ohne die Einhaltung der Corona-Regeln getroffen. Die Polizei sei entsprechend im Einsatz gewesen. Auch zeige ein erstes Fazit der Mitarbeiter des Landratsamtes, die am Wochenende abends zu Beratungseinsätzen in Gaststätten unterwegs waren, dass die Rahmenhygienekonzepte für die Gastronomie nicht überall bekannt seien und angewandt würden.

Freitag, 16. Oktober: Derzeit ist 113 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 906 Infektionen aufgetreten. 786 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind gestorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind 250 Landkreisbewohner.

Inzidenz steigt auf 59,07

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag angestiegen und liegt jetzt bei 59.07. Sie überschreitet deutlich den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Zwei Patienten auf der Intensivstation

In der Kreisklinik werden derzeit sechs Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Zwei von ihnen sind auf der Intensivstation, einer muss beatmet werden. Außerdem gibt es dort vier Verdachtsfälle.

Die zunehmende Anzahl von Infizierungen bildet sich auch im Landkreis Ebersberg ab, sagt das Landratsamt. Auch habe sich die Lage insoweit verändert, dass jetzt wieder in Schulen und Senioren- und Behinderteneinrichtungen vereinzelte Fälle auftreten. Die Neuinfizierungen seien nicht mehr wie noch Anfang der Woche klar wenigen Infektionsherden zuzuordnen. Das mache das Infektionsgeschehen insgesamt weniger transparent. Um größeren Ausbrüchen besonders in sensiblen Bereichen zuvorzukommen, hat das Landratsamt gemäß den Vorgaben der Staatsregierung eine Allgemeinverfügung erlassen. In den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen werden die Rahmenhygienepläne auf Stufe drei bzw. rot gesetzt.

Das gilt ab Samstag, 17. Oktober

Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte aufhalten. Für private Räume gilt diese Regel ebenso.

Private Veranstaltungen in der Gastronomie dürfen nur noch mit fünf Personen oder zwei Haushalte stattfinden. Zwei Haushalte können also auch zwei Familien mit mehr als fünf Personen sein.

Vereins- und Parteiversammlungen sind nach § 5 Abs. 2 BayIfSMV erlaubt. (100 Personen in Räumen und 200 Personen „unter freiem Himmel“)

Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt.

Ab 22 bis 6 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden.

Auf öffentlichen Plätzen im Landkreis Ebersberg besteht ab 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr des Folgetages ein Alkoholverbot.

Maskenpflicht in Altenheimen, Seniorenresidenzen u.a. für sämtliche Personen außer für Bewohner.

Maskenpflicht, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

In Absprache mit der Regierung von Oberbayern, dem Staatlichen Schulamt und dem Gesundheitsamt wird ab dem kommenden Montag, 19. Oktober, für zunächst zwei Wochen die Stufe 3 des „Rahmenhygieneplans Schulen“ vom 2. Oktober 2020 in Kraft gesetzt, jedoch findet weiter Präsenzunterricht statt, also kein Homeschooling!

In allen Klassenstufen muss dazu auch während des Unterrichts ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Eine entsprechende Maskenpflicht gilt auch in den Horten und heilpädagogischen Tagesstätten. Dies ist für Kinder und Jugendliche zwar eine große Belastung, allerdings hat das Landratsamt hierfür nun auch keinen Spielraum mehr.

Mehrere Schule betroffen

Am Gymnasium Vaterstetten ist ein Schüler der Oberstufe an Covid-19 erkrankt. Die Mitschüler, die als KP1 ermittelt wurden, sind in Quarantäne. An der Grundschule Vaterstetten und der dortigen Mittagsbetreuung sind zwei Schüler an Covid19 erkrankt. Betroffen sind mindestens zwei Klassen. An der Grundschule Markt Schwaben ist ein Schüler positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Mindestens eine Klasse ist betroffen. In der Mittagsbetreuung Markt Schwaben ist ein Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Kinder aus zwei Klassen sind in Quarantäne. Die Kontaktermittlungen laufen aktuell noch.

Bürgerversammlungen fallen aus

Die Bürgermeister des Landkreises haben sich in einer gemeinsamen Videokonferenz mit dem Landrat über die Vorschriften ausgetauscht. Soweit die Bürgerversammlungen noch nicht stattgefunden haben, werden sie ab November für dieses Jahr ausgesetzt. Auch damit wird dem aktuellen Infektionsgeschehen Rechnung getragen.

Donnerstag, 15. Oktober: Zum Stand Donnerstag, 15. Oktober 2020 ist bei 98 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 889 Infektionen aufgetreten. 784 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind gestorben.

7-Tage-Inzidenz steigt weiter

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen und liegt jetzt bei 56.99. Sie überschreitet aber den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Ministerpräsident Markus Söder hat eine Verordnung verkündet, die die Landkreise in Bayern zu Maßnahmen nach der sogenannten Corona-Ampel rechtlich verpflichtet. Demzufolge muss das Gesundheitsamt nun ab einer 7 Tages-Inzidenz von über 35 eine allgemeine Maskenpflicht an Schulen auch im Unterricht anordnen. Dies gilt umgehend. Die Bayerische Staatsregierung hat folgendes beschlossen und verkündet:

Maßnahmen in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 35

Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz.

Es wird eine Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 23 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 23 Uhr ein Alkoholverbot.

Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt.

Maßnahmen in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 folgende Maßnahmen durch Allgemeinverfügung anzuordnen:

Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot.

Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.

Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht spätestens binnen 10 Tagen zum Stillstand, sind weitere gezielte Beschränkungen unvermeidlich, um öffentliche Kontakte weitergehend zu reduzieren.

Landrat Robert Niedergesäß bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass das Landratsamt diese Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung zu respektieren und umzusetzen hat, und zumindest für die angekündigte Gültigkeit der Verordnung für die nächsten vier Wochen keine individuellen Spielräume bestehen.

Mittwoch 14. Oktober: Der Landkreis Ebersberg hat in der Corona-Pandemie ebenfalls die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Mittwoch, dass der Wert auf 52,21 gestiegen sei. Damit sind in Bayern nun insgesamt elf Städte und Landkreise über der entscheidenden Marke, ab der in aller Regel verschärfte Sicherheitsmaßnahmen greifen.

Mittwoch, 14. Oktober: Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Ebersberg steigt derzeit von Tag zu Tag, wenn auch nur leicht. Zum Stand Dienstag ist bei 71 Menschen eine Infizierung mit dem Virus SARSCoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 854 Infektionen aufgetreten. 776 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind gestorben. Als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen derzeit 227 Landkreisbewohner. Diese Zahlen nannte das Landratsamt am Dienstag.

Montag, 12. Oktober: „Die Lage wird zunehmend fragiler.“ So beurteilt Landrat Robert Niedergesäß die aktuelle Corona-Situation im Landkreis nach einer Sitzung des Krisenstabs am Montag im Landratsamt. An privaten Feiern dürfen ab sofort nur noch 50 Personen teilnehmen, wenn sie in öffentlichen oder angemieteten Räumlichkeiten stattfinden. Für private Feiern im eigenen Zuhause wird eine Höchstzahl von 25 dringend empfohlen, wobei darauf zu achten ist, dass die Mindestabstände eingehalten werden und die Räume entsprechend belüftet werden können.

69 Menschen sind aktuell nachgewiesen infiziert

Zum Stand Montag ist bei 69 Menschen aus dem Landkreis eine Infizierung mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 848 Infektionen aufgetreten. 772 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind gestorben. Als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen derzeit 243 Landkreisbewohner.

7-Tage-Insidenz bei 45,17

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist noch einmal angestiegen und liegt jetzt bei 45,17. Damit wird der Signalwert von 35 im Landkreis Ebersberg überschritten. Der sogenannte Warnwert von 50 jedoch nicht erreicht. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Noch keine Maskenpflicht im Unterricht

Weil aktuell an den Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis kein spezifisches Infektionsgeschehen festzustellen ist, hat Landrat Niedergesäß entschieden, dass derzeit noch keine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht ab Klassenstufe 5 veranlasst wird. Stufe 2 des Rahmenhygieneplans für die Schulen in Bayern sieht das grundsätzlich vor, wenn der Signalwert 35 mehr als drei Tage überschritten wird.

Neben den zwei Schwerpunkten „Asylunterkunft in Zorneding“ (elf Fälle) und „Hochzeitsfeier außerhalb des Landkreises mit Gästen aus dem Landkreis“ (16 Fälle) ist das Infektionsgeschehen im Landkreis nach wie vor auch von Reiserückkehrern (Schwerpunkt Familienrückkehrer) bestimmt, die aus unterschiedlichsten Ländern zurückgekehrt sind. Samstag, 9. Oktober: Rund 70 Corona-Kritiker trafen sich am Freitagabend in Grafing. Auch die Polizei war deshalb im Einsatz.

Erneut starker Anstieg der Infektionszahlen

Freitag, 8. Oktober: Landkreis – Stark angestiegen ist die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg zum Freitag. Wie das Landratsamt mitteilte, zeichnen dafür der Ausbruch in einer Zornedinger Asylunterkunft (wir berichteten) sowie eine Hochzeitsfeier außerhalb des Landkreises verantwortlich. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 41 – damit reißt der Landkreis den Warnschwellenwert von 35 Fällen je 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen und nähert sich der 50er-Marke. Bei ihrem Überschreiten müssten neue Beschränkungen ausgesprochen werden.

Behörden raten bei Privatveranstaltungen zur Umsicht

Das Landratsamt mahnt daher: „Zunehmend wird deutlich, dass von privaten Veranstaltungen, Feiern oder Partys eine enorme Verbreitungswirkung für das Corona-Virus ausgeht.“ Die Behörde zitiert die Bayerische Infetktionsschutzmaßnahmenverordnung vom 1. Oktober. Sie hält die Bürger an, physische Kontakte zu Mitmenschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Kreis an Kontaktpersonen möglichst konstant zu halten.

Das Amt weist nachdrücklich auf die Einhaltung der Hygieneregeln hin: „Die steigenden Zahlen zeigen, dass SARS-CoV-2 noch immer unvermindert aktiv ist. Das Verhalten jedes Einzelnen entscheidet, wie stark sich das Virus ausbreiten kann.“ Aktuell gelten im Landkreis Ebersberg 69 Menschen als akut mit dem Coronavirus infiziert, von den insgesamt 837 Infektionen gelten 761 als überstanden. 211 Landkreisbewohner sind als Kontaktpersonen in Quarantäne. In der Kreisklinik werden ein Corona-Patient sowie ein Kontaktfall behandelt. Wegen der Entwicklung der Fallzahlen tagt am Montag außerplanmäßig der Krisenstab im Landratsamt. Die Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen läuft über das Wochenende weiter. ez

Die Coronavirus-Fallzahlen im Landkreis Ebersberg zum 9. Oktober.

Ausbruch in Asylunterkunft weitet sich aus

Donnerstag, 8. Oktober: Elf Asylbewerber einer Unterkunft in Zorneding wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Sie sind in eine andere Unterkunft verlegt worden und dort isoliert, teilt das Landratsamt Ebersberg mit. Die Mitbewohner müssen als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne bleiben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist mit 25.02 wieder gestiegen. Der Wert bewegt sich aber im Landkreis Ebersberg weiter in deutlichem Abstand zur Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Derzeit gelten im Landkreis Ebersberg laut Amt 53 Menschen als infiziert.

Sieben-Tage-Inzidienz auf 19,46 zurückgegangen

Mittwoch, 7. Oktober: Bei 38 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist eine Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Das teilte das Landratsamt Ebersberg am Mittwochnachmittag mit. Bisher sind demnach insgesamt 792 Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. 747 Infizierte haben die Ansteckung symptomfrei überstanden oder sind nach ihrer Erkrankung wieder gesund. Sieben Menschen aus dem Landkreis sind verstorben.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Amt auf 19.46 zurückgegangen und bleibt im Landkreis Ebersberg in deutlichem Abstand zur Signalmarke von 35. Dieser Vergleichswert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Siebter Todesfall aus dem Landkreis Ebersberg, Fälle in Asylunterkunft

Dienstag, 6. Oktober: Erneut meldet das Landratsamt Ebersberg einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bei dem 7. Verstorbenen seit Beginn der Pandemie handelt es sich um einen Mann im Alter von über 70 Jahren aus dem nördlichen Landkreis.

In der Kreisklinik werden derzeit laut Amt ein Coronavirus-Patient sowie drei Verdachtsfälle behandelt. Als akut infiziert gelten 35 Menschen, darunter zwei Bewohner einer Asylunterkunft in Zorneding. Sie wurden in eine andere Unterkunft verlegt und isoliert, ihre Mitbewohner sind in Quarantäne wie insgesamt 247 Landkreisbewohner. Das meldet das Gesundheitsamt am Dienstag. Von insgesamt 787 Infizierten gelten 745 als genesen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 21,54.

Sechster Todesfall aus dem Landkreis Ebersberg

Montag, 5. Oktober: Zum 6. Corona-Todesfall im Landkreis Ebersberg seit Beginn der Pandemie ist nun bekannt, dass es sich um eine 85-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis handelt. Das teilte das Landratsamt Ebersberg mit. Wie das Dachauer Amt bestätigt, war die Frau zur Kurzzeitpflege im dortigen Landkreis untergebracht, als sie erkrankte und schließlich verstarb. Zum Montag gelten im Kreis Ebersberg 38 Menschen als akut mit dem Coronavirus infiziert, die Signalmarke Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 20,85 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in einer Woche. Bei insgesamt 783 aufgetretenen Infektionen gelten 739 Patienten als genesen. 

Sonntag, 4. Oktober: Nach über fünf Monaten ohne Todesfall ist wieder ein Landkreis-Bürger an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das meldet das Robert-Koch-Institut. Nach ersten Informationen aus dem Landratsamt handelt es sich dabei um eine Patientin im fortgeschrittenen Alter. Sie sei im Landkreis Ebersberg gemeldet, aber in einem Pflegeheim im Landkreis Dachau untergebracht gewesen und wohl im dortigen Krankenhaus verstorben. Es handelt sich ausdrücklich nicht um den Beatmungspatienten, der, wie am Vortag berichtet, in der Ebersberger Kreisklinik behandelt wird.

Die aktuellen Coronavirus-Zahlen für die Kommunen im Landkreis Ebersberg, Stand 4. Oktober.

Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten im Landkreis auf 782. Eine genaue Zahl der akuten Fälle gab das RKI am Sonntag nicht bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank aber moderat auf 20,4 Fälle pro 100 000 Einwohnern über die vergangene Woche.

Samstag, 3. Oktober: Einer von drei Coronavirus-Patienten, die derzeit in der Kreisklinik Ebersberg zur Behandlung sind, muss auf der Intensivstation beatmet werden. Das teilte das Landratsamt zum Wochenende mit.

Insgesamt gelten derzeit 40 Menschen im Landkreis Ebersberg als akut mit dem Coronavirus infiziert; von 773 Infizierten gelten 728 als wieder genesen. Fünf Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 389 Landkreisbewohner dürfen aufgrund einer Quarantäne ihre Wohnungen nicht verlassen.

Derzeit 43 Infizierte

Donnerstag, 1. Oktober, 16 Uhr: Aktuell ist bei 43 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 771 Infektionen aufgetreten. 723 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind verstorben. 

7-Tage-Inzidenz liegt bei 24,32

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 24,32. Der Wert ist im Vergleich zu den Vortagen noch einmal leicht gestiegen, bleibt aber in deutlichem Abstand zu der Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. 

Acht Neu-Infektionen im Vergleich zum Vortag

16.47 Uhr: Aktuell gibt es 40 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion. Das teilte das Landratsamt mit. Von Montag auf Dienstag sind acht Infektionen dazu gekommen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 20.85, der Wert verzeichnet also einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vortag.

Aktuell gibt es 40 Corona-Infizierte im Landkreis Ebersberg.

So müssen sich Reiserückkehrer aus Tirol verhalten

14.19 Uhr: Seit das RKI das österreichische Bundesland zum Risikogebiet erklärt hat, rufen viele Reiserückkehrer aus Tirol am Bürgertelefon an. Das berichtet das Landratsamt. „Zunächst gelten für sie dieselben Regeln wie für alle Rückkehrer aus Risikogebieten“, so die Kreisverwaltung.

Bürger finden auf der Homepage des Landratsamtes einen Online-Meldebogen, den sie ausgefüllt ans Gesundheitsamt Ebersberg senden müssen. Die Regelungen zu den geforderten Corona-Tests und Quarantänezeiten findet man ebenfalls auf der Homepage.

Ausnahmen bestehen etwa, wenn man sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat und während des Aufenthalts nicht an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung teilgenommen hat, so die Behörde weiter.

477 Landkreisbewohner in Quarantäne

30. September 2020, 14.14 Uhr: Zum Stand Dienstag sind 39 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Das sind drei Infizierte mehr als noch am Sonntag. 477 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die 7-Tage-Inzidenz habe eine leicht rückläufige Tendenz und liegt jetzt bei 19.46, so die Kreisverwaltung. „Der Wert für den Landkreis Ebersberg bleibt in deutlichem Abstand zu der Signalmarke von 35.“

Aktuell gibt es 39 nachgewiesene Corona-Infektionen.

In der Kreisklinik werden im Moment zwei Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Einer von ihnen muss auf der Intensivstation beatmet werden. Außerdem gibt es dort einen Verdachtsfall.

Über das Diagnostikzentrum sind am vergangenen Freitag und Montag insgesamt 447 Menschen untersucht worden.

Neue Hygieneregel

17.28 Uhr: Weil sich mit Beginn der kühleren Jahreszeit viele Aktivitäten wieder in die Innenräume verlagern, wird den AHA-Regeln – Abstandhalten, Handhygiene und Alltagsmaske – noch ein „L“ für „Lüften“ hinzugefügt, so das Landratsamt.

Das regelmäßige Lüften sei eine wirksame Maßnahme gegen die Ausbreitung des Virus in Innenräumen. „AHA-L“ sei also die aktuelle Hygieneregel, so die Kreisverwaltung. „Am schnellsten erfolgt der Luftaustausch, wenn eine Querlüftung möglich ist oder wenn der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen groß ist“. 

Wieder Corona-Fälle an Schulen

17.19 Uhr: Eine Klasse der Landwirtschaftsschule in Ebersberg ist wegen eines Corona-Falls bis einschließlich 6. Oktober in Quarantäne, teilte das Landratsamt mit.

Quarantäne-Anordnungen gibt es zudem in Markt Schwaben: 94 Schüler und insgesamt zehn Personen aus der Lehrerschaft der Grundschule Markt Schwaben und des Erziehungspersonals des Hortes „Storchennest“ sind aktuell als Kontaktpersonen in Quarantäne.

44 nachgewiesene Corona-Infektionen

28. September 2020, 17.05 Uhr: Aktuell gibt es 44 nachgewiesene Corona-Infektionen im Landkreis. Das teilte das Landratsamt mit. Seit Donnerstag sind somit 15 Neu-Infektionen dazu gekommen. 415 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu den Vortagen leicht gestiegen, sie liegt jetzt bei 20.15. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben.

Aktuell gibt es 44 Corona-Infektionen im Landkreis.

Reihentests an Schulen und neue Buslinien-Verstärker

17.15 Uhr: Fast 80 Prozent der Lehrerschaft und des Personals an 29 Schulen im Landkreis haben an einer präventiven und freiwilligen Reihentestung teilgenommen. Das teilte das Landratsamt mit. Zwei Test waren wie dabei positiv. 

Ab Montag, 5. Oktober, werden auf der Schulbus-Linie 3 zwischen Glonn, dem Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing und der Realschule Ebersberg statt wie bisher ein Bus zwei Schulbusse mit unterschiedlicher Streckenführung eingesetzt. „Die Fahrzeit verkürzt sich dadurch etwas und Stehplätze sollen so möglichst vermieden werden“, so die Kreisverwaltung. Viele Eltern waren wegen möglicher Corona-Infektionen besorgt.

Seit vergangenem Montag gibt es für die Linie 469 zwischen Hohenlinden und Markt Schwaben einen Verstärkerbus mit einer alternativen Streckenführung über Forstinning.

Ab kommenden Montag, 28. September, wird die Linie 461 in der Gemeinde Poing weitergeführt bis zum Schulzentrum und endet nicht wie bisher am S-Bahnhof, teilte die Kreisverwaltung mit.

7-Tage-Inzidenz bei 15,29

25. September 2020, 17.01 Uhr: Aktuell sind 39 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. 529 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die 7-Tage-Inzidenz ist zurückgegangen und liegt jetzt bei 15,29. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit zwei Patienten behandelt, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Einer befindet sich auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik sechs Covid-19-Verdachtsfälle.

Aktuell sind 39 Menschen mit dem Virus infiziert.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag dieser Woche insgesamt 513 Menschen auf das Virus getestet, so die Kreisbehörde

Zwei Neu-Infektionen im Vergleich zum Vortag

24. September, 15.50 Uhr: Aktuell sind 38 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Seit vorgestern sind zwei Infektionen dazu gekommen.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz geht im Moment zurück und liegt im Landkreis jetzt bei 17.37. „Die Signalmarke von 35 bleibt deutlich unterschritten“, so die Kreisverwaltung.

Aktuell gibt es 38 Corona-Infektionen.

Contact Tracing Team: Landratsamt mahnt zu vollständigen Angaben

18.39 Uhr: Bei der Ermittlungsarbeit ist das Contact Tracing Team (CTT) des Gesundheitsamts auf korrekte und vollständige Informationen angewiesen. Dazu mahnte das Landratsamt in einer Presseerklärung. Wenn Betroffene einen Anruf des CTT erhalten, sei es wichtig, dass sie sich Zeit nehmen und sorgfältig alle Fragen beantworten. Ziel dieser Arbeit sei es, eine zu schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern, die das Gesundheitssystem überlasten würde.

Bisher 10 Einrichtungen von Corona-Fällen betroffen

18.38 Uhr: Insgesamt waren bisher sechs Schulen und vier Kindertageseinrichtungen im Landkreis von Quarantänemaßnahmen nach Corona-Infektionen betroffen, teilte das Landratsamt mit. Keine der Schulen musste geschlossen werden.

In Quarantäne sind und waren die Menschen, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 zu einer infizierten Person ermittelt wurden. 

Aktuell 40 Menschen mit Coronavirus infiziert

23. September 2020, 18.35 Uhr: Aktuell sind 40 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. 672 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Insgesamt haben in den vergangenen Monaten fast 3100 Menschen im Landkreis eine solche Quarantänezeit einhalten müssen.

Aktuell gibt es 40 Corona-Infektionen im Landkreis.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz ist noch einmal leicht zurückgegangen und liegt jetzt bei 21.54. „Er bleibt also im Landkreis Ebersberg deutlich unter der Signalmarke von 35", so die Kreisbehörde. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben.

Landratsamt bittet Eltern um Mithilfe

17.07 Uhr: Viele Eltern sorgen sich vor Corona-Infektionen in Schulbussen. Nun hat das Landratsamt auf die „wichtige Funktion“ der Eltern aufmerksam gemacht. Sie werden gebeten mit ihren Kindern die AHA-Regeln immer wieder zu besprechen. Bei der Fahrt mit dem Bus und in der S-Bahn könne der empfohlene Abstand von 1,5 Metern oft nicht eingehalten werden.

„Dann schützt eine Maske und kommt dem konsequenten Händewaschen bzw. –desinfizieren eine umso größere Bedeutung zu“, so die Kreisverwaltung. 

Vier Neu-Infektionen seit gestern

22. September 2020, 17.00 Uhr: Aktuell sind 39 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern sind vier Patienten dazu gekommen. Das teilte das Landratsamt mit. 687 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 23.63, sie habe damit eine leicht rückläufige Tendenz, so die Kreisverwaltung. Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35.

Aktuell sind 39 Menschen mit dem Virus infiziert.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Covid-Patient behandelt, er befindet sich auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik fünf Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Montag 253 Menschen auf das Virus getestet.

Realschule Baldham: Weiterer Schüler positiv auf das Coronavirus getestet

16.16 Uhr: Erneut wurde ein Schüler an der Vaterstettener Schule positiv getestet. Nach Anweisung des Gesundheitsamts dürfen die Schüler dieser Klasse und Teile einer Nachbarklasse die Schule für vermutlich zwei Wochen nicht besuchen. Das teilte die Realschule mit. Teilweise treffe diese Regelung auch auf Lehrkräfte zu. Die Schüler und Eltern der betroffenen Klasse wurden am Freitag in einem Elternbrief informiert.

Wegen der aktuellen Situation könne der Unterricht zu Rand- und Nachmittagsstunden ausfallen, so Konrektor Stefan Gasior in dem Elternbrief.

Heute wurden innerhalb der ersten beiden Unterrichtsstunden 15 Schüler abgeholt, die nach eigenen Angaben bereits am Morgen unter gesundheitlichen Beschwerden litten, heißt es in dem Schreiben weiter.

Die Schulleitung weist darauf hin, dass Schüler mit Krankheitssymptomen wie Husten oder Schnupfen nicht in die Schule geschickt werden sollen. Falls sich die Symptome innerhalb von 24 Stunden nicht verschlechtern, könne das Kind wieder zurück in den Unterricht. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen (etwa Halsweh, Fieber oder Durchfall) dürfe der Schüler erst nach 36 symptomfreien Stunden zurück in die Schule.

Warum sind so viele Bürger in Quarantäne?

16.00 Uhr: Die Zahl der Bürger in Quarantäne ist im Vergleich zur Anzahl an Infizierten besonders hoch. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Kontaktpersonen pro nachgewiesenem Infektionsfall deutlich höher ist als in den vergangenen Wochen und Monaten, teilte das Landratsamt mit. Das wiederum habe verschiedene Ursachen: So seien die Kontaktbeschränkungen im Vergleich zur Zeit des Lockdowns „nur noch moderat“. Zudem müssten in Schulen und Kindertagesstätten jeweils größere Gruppen in Quarantäne, wenn bei einer Person eine Infizierung entdeckt wurde, so die Kreisverwaltung.

Viele Verdachtsfälle und Kontaktpersonen 1 bedeutet einen Anstieg der Abstriche auch im Diagnostikzentrum in Ebersberg und einen „enormen Arbeitsaufwand“ bei den sogenannten Contact Tracing Teams (CTT) des Gesundheitsamts, berichtete die Landkreisbehörde. Diese Teams müssen die Kontakte nachverfolgen, damit mögliche Infektionsketten erkannt und unterbrochen werden können.  

Krisenstab: Pflegemitarbeiter sollen sich testen lassen

15.59 Uhr: Mitarbeiter in Senioren- und Behinderteneinrichtungen können sich regelmäßig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Dieses Angebot gilt auch für Beschäftigte der ambulanten Pflegedienste. Der Krisenstab hat heute nochmal dazu empfohlen, „diese Möglichkeit doch wahrzunehmen um die Patienten und Kunden zu schützen“. Das teilte das Landratsamt mit.  

Zahl der Landkreisbürger in Quarantäne steigt

Montag, 21. September 2020, 15.57 Uhr: Aktuell sind 38 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. 519 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Am Freitag waren es noch 457 Menschen, die ihre Wohnungen nicht verlassen dürfen.

Aktuell 38 Infizierte im Landkreis Ebersberg.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 24,32. „Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35“, so die Kreisverwaltung. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Patient behandelt, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist. Er ist auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik drei Covid-19-Verdachtsfälle, so die Landkreisbehörde.

Kita im Landkreis Ebersberg sperrt zwei Wochen zu

16.10 Uhr: Am Donnerstag etwa war erneut eine Kita von einem Infektionsfall betroffen (wir berichteten). Das AWO-Kinderhaus in der Vaterstettener Carl-Orff-Straße wurde nun vom Gesundheitsamt bis 1. Oktober geschlossen.

Insgesamt gelten zum Wochenende 43 Menschen im Landkreis Ebersberg als akut mit dem Coronavirus infiziert. Hier geht es zum ganzen Artikel.

Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg

Freitag, 18. September, 9.40 Uhr: Eltern aus dem Landkreis sorgen sich über die Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg. Der Landkreis hat bereits sieben Verstärker-Busse eingesetzt. „Da läuft was schief“, sagt aber eine Mutter. Hier geht es zum ganzen Artikel.

Gedränge vor dem Schulbus: Schüler in Grafing steigen in den Schulbus der Linie 3. Die Sitz- und Stehplätze des Busses seien ausreichend, sagt ein Mitarbeiter des Landratsamts. Einigen Eltern ist der Bus zu voll.

Donnerstag, 17. September, 18.50 Uhr: Erneut ist eine Kindertagesstätte von einem Infektionsfall betroffen: Im AWO-Kinderhaus Vaterstetten wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Landratsamt mit. Die Information, wie viele Erzieher und Kinder in Quarantäne müssen, lag der Behörde zu Redaktionsschluss am Donnerstag noch nicht vor.

Insgesamt gelten aktuell 41 Menschen landkreisweit als akut infiziert. Die Gesamtzahl stieg im Vergleich zum Vortag um acht auf 712. 483 Landkreisbewohner befinden sich zurzeit in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 22,93.

Ebersberger Kreisklinik wird zum neuen Corona-Testzentrum

Donnerstag, 17. September, 12.30 Uhr: Herbst und Winter nahen, und mit den Jahreszeiten kommt auch die Grippe zurück. Influenza und Covid-19: Die Symptome sind bei beiden Krankheiten ähnlich. Aufschluss über eine Corona-Infektion bietet nur ein Test. Davon braucht es in den kommenden Wochen mehr. Davon gehen zumindest das Ebersberger Gesundheitsamt und die Kreisklinik aus. Ab Montag, 21. September, können sich Bürger in der Klinik testen lassen.

Neuer Fall in Kirchseeon: 14 Kinder in Quarantäne

Mittwoch, 16. September: Bei einer Mitarbeiterin der Mittagsbetreuung der Grund- und Mittelschule Kirchseeon wurde eine Coronavirus-Infektion festgestellt. Das teilte das Landratsamt am Mittwochabend mit. 14 Schüler der Offenen Ganztagsbetreuung befinden sich in Folge dessen in Quarantäne. Die Nachbarschaftshilfe Kirchseeon als Träger organisierte laut Mitteilung Personalverstärkung und kann die Einrichtung geöffnet lassen. Die Kinder, die nicht in Quarantäne müssen, werden also nahtlos weiterbetreut.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der in der vergangenen Woche nachgewiesenen Infektionen pro 100 000 Einwohner, steigt laut Amt an auf einen Wert von 23,22 – bleibt damit unter dem Warnwert von 35.

Bei 35 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist damit eine akute Infizierung mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 704 Infektionen aufgetreten – neun mehr als tags zuvor. 664 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind verstorben. 403 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen erster Kategorie) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Dienstag, 15. September: Wegen einer Covid-19-Erkrankung eines Schülers am Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing muss eine ganze siebte Klasse und insgesamt sogar 51 Schüler sowie fünf Lehrer in häusliche Quarantäne. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit.

In Poing trifft die gleiche Maßnahme drei Kita-Gruppen sowie 17 Mitarbeiter des Familienzentrums wegen einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion im Erzieherstab. Für Kindergarten und Hort gibt es aber eine Betreuungslösung, sodass sie weiter geöffnet bleiben können.

Aktuell gelten 31 Menschen im Landkreis als infiziert, 659 der insgesamt 695 Fälle gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 18,29.

404 Menschen in Quarantäne

Montag, 14. September, 18 Uhr: Die Zahl der aktuell im Landkreis Ebersberg nachgewiesen mit dem Coronavirus Infizierten ist nahezu konstant. Am Montag ging das Landratsamt von 26 Fällen aus, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit 16,18 stabil unter der Signalmarke von 35 – die Zahlen an Neu Erkrankten und neu Genesenen hält sich also in etwa die Waage. Aufhorchen lässt dagegen die hohe Zahl der Quarantänefälle: 404 Menschen im Landkreis dürfen derzeit ihre Wohnungen nicht verlassen, weil sie als Kontaktpersonen erster Kategorie gelten. Dies dürfte vorwiegend auf die Fälle an Schulen und Kitas zurückzuführen sein, wo klassenweise Quarantäneanordnungen ergangen sind.

Freitag, 11. September, 17 Uhr: Zwei Schülern am Gymnasium Kirchseeon sind am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Landratsamt berichtet, müssen daher zwei Schulklassen sowie mehrere Lehrer in eine zweiwöchige Quarantäne. Wie die Schulleitung gegenüber der Ebersberger Zeitung bestätigte, kann der Unterricht an der Schule aufrecht erhalten werden – auch für die Jugendlichen in Quarantäne, die per Homeschooling unterrichtet werden.

Insgesamt gelten derzeit 30 Menschen im Landkreis als akut infiziert. 370 Menschen sind in Quarantäne. 648 der insgesamt 683 Erkrankten sind laut Landratsamt gesundet. Über das Diagnostikzentrum des Landratsamtes werden derzeit deutlich über 100 Menschen täglich auf das Virus getestet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiter bei 17,59.

Diese Karte mit den Coronavirus-Fällen in den Kommunen im Landkreis Ebersberg veröffentlichte das Landratsamt am Freitag.

19:00, Landkreis/Vaterstetten: Nach der Kommunikationspanne um eine vermeintliche Schulschließung in Vaterstetten ist der Unterricht gesichert, der Landrat bedauert die Fehlinformation

Nach Reihentestung in Kindergarten: Mitarbeiterin positiv

Donnerstag, 10. September, 18:00 Uhr, Kirchseeon: Wie das Landratsamt am späten Nachmittag mitteilte, muss ein Teil des Personals des evangelischen Kindergartens „Im Dachsbau“ in Kirchseeon für zwei Wochen in Quarantäne. Bei einer Erzieherin fiel ein freiwilliger Coronavirus-Test positiv aus. Die Zahl der Betroffenen präzisierte das Amt nicht, von „mehreren“ ist die Rede. Auch für zwei Kinder hat das Gesundheitsamt eine entsprechende Quarantäne angeordnet, da sie als Kontaktpersonen gelten. Sie müssen nun daheim betreut werden.

Träger, Gemeinde und Kreisjugendamt erarbeiten nun Lösungen zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung der nicht in Quarantäne befindlichen Kinder, teilt das Amt weiter mit. Der Träger stehe in direktem Kontakt mit den Eltern der Kindergartenkinder. Da laut Landrats-Referent Sebastian Hallmann ein Teil des Personals noch im Urlaub war, als sich die infizierte Person in der Kita aufhielt, könnten diese Mitarbeiter in die Betreuung ein.

32 Menschen aktuell mit dem Virus infiziert

Donnerstag, 10. September, Ebersberg: Insgesamt gelten, Stand Donnerstag, im Landkreis 32 Menschen als akut infiziert, insgesamt zählt die Kreisbehörde nun 679 Sars-Cov-2-Infektionen, acht mehr am Vortag. 297 Menschen sind in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege bei 17,59 und damit weiter stabil unter dem bayerischen Frühwarnwert von 35. 

Fälle an zwei Schulen

Mittwoch, 9. September: In Vaterstetten wurden an zwei Schulen Infektionen nachgewiesen. Zunächst hieß es: Eine Schule muss deshalb sogar vorerst komplett zusperren.

Zu den Infektionszahlen teilt das Landratsamt am späten Mittwochnachmittag mit: „Bei 28 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist zum Stand Dienstag, 8. September, 16.00 Uhr eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARSCoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 671 Infektionen aufgetreten. 638 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 18,29 und bleibt somit weiter deutlich unter dem Signalwert von 35 (nach dem bayerischen Frühwarnsystem). Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.“

„Weniger klassische Urlauber als Familien-Besucher“

Dienstag, 8. September: Weiterhin ist der größte Teil der nachgewiesenen Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Anzumerken sei dabei, dass es sich dabei zumeist „weniger um klassische Urlauber handelt, sondern um Mitbürger, die ihre Familien besuchen und anschließend wieder in den Landkreis zurückzukehren“, schreibt das Amt. Aktuell fielen dabei die Reiseländer Kroatien, Frankreich, Kosovo, Ungarn, Italien, Bulgarien und Serbien statistisch auf.

Zum Schulstart bittet das Gesundheitsamt alle Lehrkräfte sowie das Personal an Kindertagesstätten, auch in Lehrerzimmern und Besprechungsräumen Abstands- und Hygienemaßgaben einzuhalten und regelmäßig zu lüften. Wenn ein Schüler positive auf das Virus getestet werde, müsse nach aktuellem Stand die gesamte Klasse 14 Tage in Quarantäne. Im Falle der Infizierung eines Lehrers würden die Kontaktpersonen in der Schule von Teams des Gesundheitsamtes individuell ermittelt – um „Menschen vor einer Erkrankung zu schützen, die zum Teil unberechenbar erscheint und immer wieder auch Leben kostet“.

Am Dienstag gelten im Landkreis Ebersberg laut Amt 27 Menschen als akut infiziert. 637 der insgesamt 669 nachgewiesen Infizierten sind wieder gesund. 291 Menschen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 18,29.

Coronavirus: Die Lage im Kreis Ebersberg am Tag vor dem Schulstart

Montag, 7. September: Zum Schulstart blickt das Landratsamt trotz konstanter Ansteckungszahlen mit Sorge auf neue Infektionsmöglichkeiten. Die Kita St. Sebastian in Ebersberg, wo sich drei Erzieherinnen infiziert hatten, ist dagegen wieder auf. Und das Landratsamt wünscht sich mehr Teilnahme an den Reihentests.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg aktuell bei 19.70 und bleibt somit weiter unter dem Signalwert von 35 (nach dem bayerischen Frühwarnsystem). Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. 

28 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg gelten aktuell laut Landratsamt als akut mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher sind im Landkreis insgesamt 668 Infektionen aufgetreten. 635 Erkrankte gelten als genesen. 

Die aktuelle Infektionslage im Landkreis, Stand Montag.

Landrat schließt sich Forderungen nach kürzerer Quarantäne an

4. September, 15.53: Für eine kürzere Quarantäne bei Verdacht auf eine Coronainfektion hat sich Landrat Robert Niedergesäß (CSU) ausgesprochen. Er verweist auf die Einschätzung des Charité-Virologen Christian Drosten, der von fünf Tagen spricht, mit abschließendem Test. „Wenn wir bei der bisherigen Regelung bleiben müssen, werden wir zweifelsohne den Betrieb unter anderem in Schulklassen, ganzen Schulen, Kindertagesstätten usw. vorübergehend beziehungsweise mittelfristig lahmlegen“, so Niedergesäß. „Wie soll das bitte gehen, wenn sich zum Beispiel ein positiv auf das Coronavirus getesteter Schüler im Schulbus befindet?“ Bei strenger Auslegung müsse wohl ein Großteil der Schule lahmgelegt werden, was für alle Betroffenen eine unverhältnismäßige und „nicht mehr zeitgemäße Belastung“ sei.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Der Stand zum Wochenende

Bei 34 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg ist zum Stand Freitag, 4. September 2020 eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Das teilt das Landratsamt am Freitag mit. Bisher sind im Landkreis insgesamt 658 Infektionen aufgetreten. 619 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf leider verstorben. 226 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landratsamt nun bei 15.48. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag gesunken und bleibt deutlich unter der Signalmarke von 35. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Diagnostikzentrum wurden laut Landratsamt am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 203 Menschen auf das Virus getestet. Dazu kommen 154 Tests von Personal in Senioren- und Behinderteneinrichtungen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass trotz der Infektion unter den Mitarbeitern des Diagnostikzentrums und der daraus folgenden Quarantäne des gesamten Teams der Betrieb regulär aufrecht erhalten werden konnte.

Der Stand der Coronainfektionen nach Gemeinden im Landkreis Ebersberg am Freitag.

3. September, 19.03 Uhr: Weil sich drei Erzieherinnen mit dem Coronavirus infiziert haben, steht der Betrieb in einer Ebersberger Kita still. Für die Familien von 78 Kindern hat das ernste Konsequenzen.

Insgesamt steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Ebersberg mit Stand vom Donnerstag auf 654 – neun mehr als tags zuvor. 614 davon gelten als bereits genesen. Außerdem, das teilt das Landratsamt weiter mit, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner ausweist, auf 19,0 und ist damit weiter auf Abstand zur Warnschwelle von 35. Für den Freitag ist laut Amt eine weitere Sitzung des Krisenstabs geplant.

Neues Schuljahr: Corona-Tests für Lehrer

2. September, 17.57 Uhr: Die Lehrer und Lehrerinnen an Schulen im Landkreis Ebersberg können sich im neuen Schuljahr regelmäßig freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das teilte am Mittwoch das Landratsamt mit – verbunden mit dem Appell, das Angebot wahrzunehmen. Dafür werden Vertragsärzte eingebunden. Das Landratsamt werde außerdem gezielt über die Infektionslage in den Schulen und Kindertagesstätten informieren. Für die Schülerbeförderung werde eine strikte Maskenpflicht gelten. Weitere Maßnahmen wie eine Staffelung von Fahrzeiten oder zusätzliche Busse, wie sie jüngst die Kreistags-Grünen gefordert hatten, würden im Moment erarbeitet.

Infektionen gehen zurück

Das Diagnostikzentrum in Ebersberg konnte laut der Kreisbehörde seinen Betrieb trotz einer Ansteckung unter den Mitarbeitern planmäßig aufrechterhalten und habe allein am Dienstag 215 Menschen abgestrichen. Aktuell gelten noch 27 Menschen als akut infiziert, die Sieben-Tage-Inzidenz ging zurück auf 14,07 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in der vergangenen Woche. 613 der insgesamt 645 Infizierten gelten als genesen. In der Klinik werden neun Verdachtsfälle, aber aktuell kein Covid-19-Patient behandelt.

Corona-Fälle im Pflegeheim: Hygienemaßnahmen verhindern Ausbreitung

2. September, 8:50 Uhr: Zwei Mitarbeiter und ein Bewohner eines Pflegeheims in der Gemeinde Zorneding sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte die Einrichtungsleitung des Seniorendomizils „Haus Bartholomäus“ in Pöring auf EZ-Anfrage. „Die Fälle sind unabhängig voneinander aufgetreten“, erklärt Stefan Schmidt von der Einrichtungsleitung.

Offenbar verhinderten die Hygienemaßnahmen des Hauses eine weitere Ausbreitung des Virus: Die Infektionen bei den beiden Servicemitarbeitern, die keinen direkten Kontakt zu den Bewohnern gehabt hätten, sei im Rahmen regelmäßiger, freiwilliger Reihentests am 15. und am 22. August nachgewiesen worden.

Eine Reihentestung der Bewohner infolge dieser Fälle wies das Virus laut der Einrichtung kurz darauf auch bei einem Gast der Kurzzeitpflege nach. Dieser sei aufgrund der Hygienevorschriften isoliert in seinem Zimmer untergebracht gewesen und habe daher keinen Kontakt zu anderen Heimbewohnern gehabt. Sämtliche weitere Tests an Bewohnern und Mitarbeitern seien negativ ausgefallen. „Die Infektionen der drei Personen sind nachweislich unabhängig vom Haus entstanden“, betont die Einrichtungsleitung. Im Haus gelten strikte Schutzmaßnahmen

Ein Corona-Test in einem Pflegeheim. (Symbolbild)

Corona-Panne im Testzentrum

1. September, 17:10: Das gesamte Personal des Corona-Diagnostikzentrums im Ebersberger Kreissparkassengebäude muss für zwei Wochen in Quarantäne. Das teilte das Landratsamt Ebersberg am Dienstag mit. Grund ist, dass ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dieser habe keinen direkten Kontakt zu den Landkreis-Bürgern gehabt, die für einen Abstrich in das Zentrum gekommen seien. Der Testbetrieb laufe weiter.

Der Eingang zum Corona-Abstrich-Raum im Diagnostikzentrum am Ebersberger Sparkassenplatz. Das komplette Personal muss nach einem Corona-Fall in den eigenen Reihen in Quarantäne.

Nun muss schnell Ersatzpersonal her

Allerdings gelten die Kollegen des Infizierten nun als Kontaktpersonen der Kategorie 1. Das betrifft auch die sechs Bundeswehr-Soldaten, die das Diagnostikzentrum auf ein Amtshilfegesuch hin unterstützen. Nun werde neues Personal eingearbeitet, teils aus dem Landratsamt oder über Neueinstellungen. Auch die Bundeswehr sei um Ersatzpersonal gebeten worden. In der Zwischenzeit übernimmt laut Mitteilung aus der Kreisbehörde das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mit seinen ehrenamtlichen Helfern die Abstriche. Aus der Quarantäne heraus unterstützen die von der Isoliermaßnahme betroffenen Mitarbeiter das Diagnostikzentrum per Homeoffice bei Organisations- und Verwaltungsaufgaben.

Noch 32 Menschen akut infiziert

Insgesamt gelten im Landkreis Ebersberg laut Mitteilung nun, Stand Dienstag. 32 Menschen als akut mit dem Sars-Cov-2-Virus infiziert – seit vergangenen Freitag kamen acht Neuansteckungen hinzu. Damit zählt das Amt insgesamt 643 Infektionen, 606 davon bereits gesundet. Die Zahl der Todesfälle ist seit geraumer Zeit nicht mehr gestiegen und liegt weiter bei fünf.

Die meisten Ansteckungen betreffen der Kreisbehörde zufolge Reiserückkehrer aus zum Beispiel Italien, Serbien und Bosnien oder Partygäste. Insgesamt 147 Landkreisbürger befinden sich zudem als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die als bundesweite Vergleichszahl dient, liegt nun bei 20,40 Neuansteckungen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohnern und ist damit seit Tagen relativ stabil.

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens während der Reisesaison sind die Hotline-Zeiten des Bürgertelefons im Landratsamt seit Montag ausgeweitet. Laut der Behörde sind die Leitungen nun montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr geschaltet, freitags von 8 bis 13 Uhr. Telefon: (08092) 82 36 80.

Die Coronainfektionen im Landkreis Ebersberg nach Gemeinden, Stand 31. August.

31. August, 16.07: 33 nachgewiesen und akut mit dem Coronavirus Infizierte meldet das Landratsamt Ebersberg am Montag. Die Gesamtfallzahl im Landkreis liegt damit bei 641. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb nahezu gleich zum Vortag und liegt nun bei 20,40 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche. Landrat Robert Niedergesäß (CSU), der auf Mallorca urlaubte, als die Insel zum Risikogebiet erklärt wurde, sagte der EZ, er sei mehrfach negativ auf das Virus getestet worden. Nach einer Quarantäne vergangene Woche und einem Tag Homeoffice arbeite er ab Dienstag wieder regulär im Landratsamt.

31. August, 8.30 Uhr: Die Grünen im Ebersberger Kreistag warnen davor, dass zu Schuljahresbeginn überfüllte Schulbusse Ansteckungsherde für das Coronavirus werden könnten.

Polizisten bei einer Maskenkontrolle. (Symbolfoto)

30. August, 15.22 Uhr: Die Polizei hat in Poing ein Ladengeschäft kontrolliert, weil der Besitzer dort beim Umgang mit Kunden laut Zeugenaussagen keine Maske trug. Das teilte die Poinger Inspektion mit. Ein Kunde habe die Beamten gerufen, weil der Ladenbesitzer auch auf Ansprache hin nicht den vorgegebenen Mund-Nasen-Schutz aufgezogen habe. Wegen des Verstoßes drohe ihm nun eine empfindliche Geldbuße im vierstelligen Bereich, über die das Landratsamt noch entscheiden muss. Die Polizei weist darauf hin, dass sie sowohl Hinweisen aus der Bevölkerung auf Verstöße gegen die Hygienevorschriften nachgeht als auch in Eigeninitiative Kontrollen durchführt.

30 August, 11.43 Uhr: Dank weniger Neuansteckungen über das Wochenende hat sich das Infektionsgeschehen im Landkreis Ebersberg offenbar entspannt. Darauf deuten die Zahlen des Robert-Koch-Instituts hin. Demnach gab es, Stand Sonntag, seit Freitag eine nachgewiesene Neuansteckung mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz ging auf 18,3 Fälle pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche zurück.

Seit gestern vier Neu-Infektionen

28. August 2020, 13.38 Uhr, Ebersberg: 53 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt mit. Damit sind vier neue Fälle dazugekommen. 159 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

„Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 28.84 und ist damit für den Moment relativ stabil“, so die Kreisverwaltung weiter. 

In der Kreisklinik wird derzeit ein Patient mit einer Infektion behandelt. Dort gibt es zwei Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche insgesamt 323 Menschen auf das Virus getestet.

Im Landkreis dominieren weiter die Reiserückkehrer das Infektionsgeschehen, so das Landratsamt. Ihr Anteil bei den Neuinfektionen sei besonders hoch und entsprechend die Zahl derer, die als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: 49 Menschen aktuell mit dem Coronavirus infiziert

27. August 2020, 10.53 Uhr, Ebersberg: 49 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell corona-positiv. Damit ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen leicht zurückgegangen. Das meldete das Landratsamt. 167 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Seit gestern gibt es zwei neue Infizierte. Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder leicht zurückgegangen. Der Wert liegt aktuell bei 27,44. Die 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs ist für morgen Vormittag im Landratsamt geplant, teilte die Kreisverwaltung mit.

Mund auf: Ein Mann im Ebersberger Untersuchungszentrum nimmt einen Abstrich.

Update Mittwoch, 26 August: Elf neue Infektionen mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt von Dienstag auf Mittwoch. Damit sind insgesamt 625 Fälle im Landkreis Ebersberg nachgewiesen, 51 davon akut. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 33,07, knapp unter der Frühwarnschwelle von 35. In der Kreisklinik werden zwei Covid-19-Patienten sowie zwei Verdachtsfälle behandelt, keiner davon intensivmedizinisch. 147 Landkreisbewohner befinden sich in Quarantäne; das Diagnostikzentrum testete allein am Dienstag und Mittwoch 177 Menschen auf das Virus. Im selben Zeitraum gingen beim Bürgertelefon des Landkreises, (08092) 823 680, 218 Anrufe ein.

Corona im Landkreis Ebersberg: Polizei soll jugendliche Quarantänebrecher auf Partys aufspüren

Neben Auslandsreisen besonders in Risikogebiete sind aktuell Partys von Jugendlichen Hauptursache für die Übertragung des Corona-Virus im Landkreis. Das teilte das Landratsamt Ebersberg weiter mit. Deshalb habe der Krisenstab um weitere Unterstützung der Polizei bei der Kontrolle von solchen Treffen gebeten. „Wer positiv getestet ist und gegen die Quarantäne verstößt, muss nicht zuletzt mit empfindlichen Bußgeldern rechnen“, so die Kreisbehörde.

Update Dienstag, 25. August, 10:35 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenerweise akut mit dem Coronavirus Infizierten liegt im Landkreis Ebersberg derzeit bei 51. Diesen Zahlenstand vom Montag teilte das Landratsamt am Dienstagvormittag mit. Seit dem Vortag sind damit zwei Neuinfektionen hinzugekommen, dafür fallen drei Fälle weg: Insgesamt 558 Menschen gelten als genesen, 614 nachgewiesene Infektionen sind es insgesamt seit Beginn der Pandemie, Fünf Menschen aus dem Landkreis Ebersberg sind infolge der Infektion mit dem Coronavirus verstorben. 142 Landkreisbewohner befinden sich derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Diagnostikzentrum testet 192 Menschen an einem Tag

Ein hohes Aufkommen vermeldet das Diagnostikzentrum in Ebersberg: Dort wurden am Montag 192 Menschen auf eine Infektion mit dem Sars-Cov-2-Erreger getestet worden. Die nächste Sitzung des Krisenstabs findet am Mittwochvormittag statt.

Update 25. August, 10:15 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstagmorgen für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 28,8. Damit, das bestätigt auch das Landratsamt, liegen die Ansteckungszahlen wieder unter der Warnschwelle von 35. Detailliertere Zahlen zu Infizierten und Genesenen in den einzelnen Landkreis-Gemeinden will das Amt im Lauf des Tages bekannt geben.

Update 24. August, 15:15 Uhr: Das Landratsamt verkündet für den Montag einen Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Ebersberg von 37,99. Damit liegt er immer noch über der Frühwarnschwelle, geht aber im Vergleich zum Sonntag leicht zurück, da keine weiteren Infektionen mehr gemeldet wurden.

Die Zahl der akut Infizierten liegt weiter bei 52, von den insgesamt 612 positiv Getesteten gelten 55 als genesen. In der Kreisklinik liegen laut der Behörde derzeit zwei Covid-19-Patienten, keiner davon in intensivmedizinischer Behandlung.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Bundeswehr hilft im Diagnostikzentrum aus

Bundeswehrsoldaten unterstützen das Gesundheitsamt bei der Corona-Kontaktverfolgung. Das Bild entstand in Berlin, nun bekommt auch die Behörde in Ebersberg Unterstützung durch die Streitkräfte.

Das Diagnostikzentrum hat am vergangenen Freitag 79 Menschen auf das Coronavirus getestet. Ab Dienstag erhält es laut der Mitteilung aus der Kreisbehörde Unterstützung von der Bundeswehr: Zwei Teams mit je drei Soldaten sollen dort eingesetzt werden. Vom Ende der Woche an sollen vier weitere Bundeswehr-Mitarbeiter das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten unterstützen. Einen entsprechenden Amtshilfeantrag habe das Amt gestellt, berichtet eine Sprecherin auf Nachfrage. Landkreis-Personal, das aus anderen Bereichen abgezogen wurde, soll so angesichts der derzeit steigenden Testzahlen entlastet werden - genau wie die Mitarbeiter vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK), die seit Monaten für das Diagnostikzentrum arbeiten. Deren ehrenamtliche Leistung sei im Krisenstab ausdrücklich gewürdigt worden, teilt das Landratsamt mit.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Zweiter Test für Reiserückkehrer im Gespräch

Als Maßnahme gegen eine weitere Ausbreitung des Virus ist laut der Behörde derzeit im Gespräch, für Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen zweiten Coronatest fünf bis sieben Tage nach Heimkunft anzuordnen, um eine Infektion ausschließen zu können. Weil im Landkreis Ebersberg die Frühwarnschwelle von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten wurde, ist das Gesundheitsamt verpflichtet, sich mit übergeordneten Behörden zu Gegenmaßnahmen abzustimmen. Ab einem Wert von 50 müssen neue Beschränkungen in Kraft treten und Lockerungen aufgehoben werden, wie es am Montag in der Stadt Rosenheim der Fall war.

Im Kreis Ebersberg appellieren die Behörden, damit es nicht erst soweit kommt, Achtsamkeit auch bei privaten Feiern walten zu lassen: Sollte dort ein infizierter Gast teilgenommen haben, bittet die Behörde um verlässliche Meldung der Kontaktpersonen, um das Entstehen eines Infektions-Hotspots zu verhindern.

Update 24. August, 9.20 Uhr: Bereits am Sonntag ist laut Mitteilung aus dem Landratsamt der Krisenstab des Landkreises zusammengetreten, um Maßnahmen gegen einen weiteren Anstieg der Coronavirus-Infektionen auszuarbeiten. „Der Fokus liegt auf stärkeren Kontaktbeschränkungen in verschiedenen Bereichen insbesondere auch bei Veranstaltungen und Versammlungen“, erklärt die Kreisbehörde in einer Mitteilung. Man stehe dazu im Austausch mit den übergeordneten Behörden. Derzeit, am Montagmorgen tagt der Krisenstab erneut. Dabei werden auch die aktuellen Zahlen erörtert.

Update 23. August: Bei 52 Menschen aus dem Landkreis ist zum Stand Samstag, 22. August eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 611 Infektionen aufgetreten. 554 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. 159 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und hat den Frühwarnwert von 35 (nach dem bayerischen Frühwarnsystem) überschritten. Der Wert liegt jetzt bei 40,8. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Das Gesundheitsamt arbeitet auch am Wochenende mit Hochdruck daran, die Infektionsketten der aktuellen Fälle nachzuvollziehen. Bei den neuen Fällen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Reiserückkehrer. Dazu kommen mehrere private Partys auch außerhalb des Landkreises, die eine Person besucht hat, die sich vermutlich auf einer Reise nach Kroatien infiziert hat. 

Update, 22. August: Im Landkreis Ebersberg und in Rosenheim hat die Zahl der Corona-Infektionen den vereinbarten Frühwarnwert überschritten. In Ebersberg gab es nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Samstag 35,88 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. In Rosenheim lag der Wert bei 47,28. 

Bei einem Wert von 35 sind die Gesundheitsämter verpflichtet, das Gesundheitsministerium über die Ursache der steigenden Zahlen und über lokale Gegenmaßnahmen zu informieren. Die von Bund und Ländern vereinbarte Schwelle für verschärfte Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50.

Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Rätseln um Fallhäufung in der Gemeinde Markt Schwaben

Ebersberg, 21. August, 15:16: Über eine Erklärung, weshalb der Landkreis Ebersberg bundesweit mit verhältnismäßig hohen Ansteckungszahlen auffällt, lässt sich laut Landratsamt derzeit nur spekulieren. Einen Hotspot wie ein betroffenes Unternehmen oder eine Feier mit vielen Ansteckungen gebe es nicht. „Eventuell spielt die Testpanne an den Grenzübergängen zu Österreich statistisch eine Rolle“, teilt das Amt mit.

Bei rund zwei Dritteln der nun aufgetretenen Neuansteckungen handelt es sich laut Landratsamt um infizierte Reiserückkehrer, die in Südosteuropa, speziell im Kosovo und in Kroatien sowie vereinzelt in Mazedonien, Bosnien, Serbien und Italien unterwegs waren. Der Rest entfällt auf Ansteckungen innerhalb des Landkreises. Die Reiseländer lassen darauf schließen, dass viele der Infizierten Familienheimfahrer sein könnten, da es sich nicht nur um klassische Urlaubsregionen handelt. Das Landratsamt macht dazu keine Angaben.

Darin könnte sich aber auch ein Erklärungsansatz verbergen, weshalb ausgerechnet die 12.000-Einwohner-Gemeinde Markt Schwaben mit zwölf Fällen außerordentlich viele Neuansteckungen verzeichnet. In der Gemeinde leben viele Menschen, die während des Balkankriegs aus dem damaligen Jugoslawien eingewandert sind. Das Landratsamt geht offiziell davon aus, dass die in der Nord-Gemeinde aufgetretene Häufung eine zufällige ist.

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Ebersberg - Verteilung der Fälle auf die einzelnen Gemeinden

Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis Ebersberg: Zweitstärkster Anstieg deutschlandweit

Freitag, 21. August, 12.33 Uhr, Ebersberg: Das Robert-Koch-Institut, das täglich die bundesweiten Ansteckungszahlen veröffentlicht, meldet am Freitag für den Landkreis Ebersberg einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 34,5. Das ist der bundesweit zweithöchste Wert - nur die kreisfreie Stadt Offenbach liegt mit einem Wert von 52,0 noch deutlich darüber. Der Einheitswert gibt an, wie viele Menschen in einem Landkreis sich, gerechnet auf 100.000 Einwohner, in den vergangenen sieben Tagen mit dem Sars-Cov-2-Virus infiziert haben.

Die Coronavirus-Verbreitungskarte des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass der Landkreis Ebersberg am Freitag die bundesweit zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz aufweist.

Dies ermöglicht eine bundesweite Vergleichbarkeit der Statistik. Der Wert im Kreis Ebersberg bleibt vor dem Wochenende knapp unter der ersten Warnschwelle von 35, bei der das örtliche Gesundheitsamt gegenüber den übergeordneten Behörden Mitteilung erstatten sowie mögliche Maßnahmen ausloten muss. Bei einer Steigerung über 50, einem bundesweit unter den Ländern vereinbartem Wert, müssten Lockerungen zurückgenommen und neue Beschränkungen inkraft gesetzt werden.

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Ebersberg: Krisenstab tagt

Im Landratsamt Ebersberg trat angesichts der neuen Entwicklungen der Krisenstab zusammen, wie bereits mehrfach in dieser Woche. Dabei seien auch mögliche Szenarien besprochen worden, wie einem weiteren Anstieg der Fallzahlen begegnet werden könnte. Wie das ablaufen könnte, wollte das Amt auf Nachfrage mit Verweis auf die sich täglich ändernde Lage nicht prognostizieren.

Wie eine Sprecherin mitteilte, ist die Zunahme der Infektionen zum größten Teil auf positive Testungen von Reiserückkehrern, die in Südosteuropa unterwegs waren, zurückzuführen. Die Kreisklinik behandle derzeit zwei Infizierte sowie fünf Verdachtsfälle, davon sei keiner auf Intensivmedizin angewiesen. Das erklärt die Sprecherin auch mit dem jünger werdenden Altersschnitt der positiv Getesteten. „Das kann von der Zahl her beunruhigen, von den Auswirkungen noch nicht", lautet ihr Fazit zu den zunehmenden Ansteckungszahlen der vergangenen Woche.

Rasanter Anstieg: Stellvertreter des Landrats: „Ursachen außerhalb des Landkreises zu finden“

Auf Anfrage der Ebersberger Zeitung meldete sich zudem Walter Brilmayer zu Wort. Ebersbergs Altbürgermeister ist stellvertretender Landrat und vertritt Amtsinhaber Robert Niedergesäß (CSU), der derzeit im Urlaub ist. Brilmayer ließ über die Pressestelle des Landratsamtes ein Statement verkünden:

„Der rasante Anstieg der Fallzahlen im Landkreis und die damit verbundene 7-Tagesinzidenz von fast 35 ist natürlich alarmierend, aber Gott sei Dank auch nachzuvollziehen und in den allermeisten Fällen, mit den Tests von Reiserückkehrern zu erklären. Ich bin in diesem Zusammenhang ein Stück weit beruhigt, dass die Ursachen dezentral und außerhalb des Landkreises zu finden sind.

Nichtsdestotrotz hat der Landkreis schon mit dem ersten Anstieg der Fallzahlen am Montag die Kräfte gebündelt, um mögliche Infektionsketten frühzeitig zu unterbinden. Einzelne, gezielte Maßnahmen sind aktuell nicht angezeigt, da die Fälle nicht auf einen Hotspot im Landkreis zurückzuführen sind. Natürlich sind wir dennoch in höchstem Maße sensibilisiert und behalten uns jegliche Schritte vor, sollten diese notwendig werden.“

Dank an verantwortungsbewusste Reiserückkehrer und Landkreisbürger

Brilmayer weiter: „Ich möchte an dieser Stelle auch allen Reiserückkehrern danken, die sich verantwortungsvoll bei Ihrer Einreise nach Bayern haben testen lassen. Es ist natürlich mehr als bitter, den eigenen Urlaub mit einer Quarantäne beenden zu müssen, zeigt aber, dass unsere Landkreisbürger vorrausschauend und der Allgemeinheit verpflichtet handeln. Nur durch verantwortungsvolles Handeln, unter anderem durch das Einhalten aller Hygieneregeln, egal ob daheim oder auf Reisen, können wir uns und unsere Lieben schützen.“

Landrat findet sich plötzlich in Risikogebiet wieder

Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß selbst befindet sich derzeit privat im Urlaub auf Mallorca. Während seines Aufenthalts wurde die Insel, wie der größte Teil Spaniens, vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt. „Er und seine Mitreisenden werden sich selbstverständlich testen lassen und sich an alle Vorgaben halten", betont die Landratsamts-Sprecherin. Dazu gehöre auch eine Quarantänephase bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses. Geplant sei der Urlaub noch bis zum 31. August, rund eine Woche vorher kehre der Landrat aber bereits zurück in den Landkreis Ebersberg und nutze noch ein paar Urlaubstage daheim.

„Ein Fasching mit Abstandsregeln macht keinen Spaß“

17.22 Uhr, Ebersberg: In diesem Winter soll es keinen Fasching geben. Zumindest, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht. Wir haben darüber mit Robert Gockner von der Ebersberger Faschingsgesellschaft gesprochen. Hier geht es zum Interview!

„Hier ein Gerechtigkeitsgefühl herzustellen ist nicht gelungen“

Der Landkreis Ebersberg zählt am Donnerstag bayernweit zu den Regionen mit den am schnellsten steigenden Fallzahlen.

17.19 Uhr, Ebersberg: Der Corona-Pflegebonus soll an Pflegekräfte gezahlt werden. Warum der Bonus schlecht ausgestaltet wurde, erklärt der Ebersberger Klinik-Chef Stefan Huber.

„Ich hoffe sehr, dass die Corona-Pandemie bei den Tarifverhandlungen zumindest emotional eine Rolle spielen wird. Denn von Applaus alleine kann man nicht essen“: Stefan Huber.

Neun neue Corona-Fälle im Landkreis Ebersberg: Kritische Schwelle fast erreicht

16.00 Uhr, Ebersberg: Neun weitere nachgewiesene Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt Ebersberg am Donnerstagnachmittag. Die Zahl der akut Infizierten liegt damit landkreisweit bei 41.

Bemerkenswert ist der rapide Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz. Sie zeigt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in der zurückliegenden Woche infiziert haben. Im Landkreis Ebersberg liegt sie nun bei 30,95.

Bereits bei einem Wert von 35 sind in Bayern die lokalen Gesundheitsämter verpflichtet, lokale Maßnahmen gegen weitere Ansteckungen zu prüfen und das Gesundheitsministerium zu möglichen Ursachen der Fallzunahmen zu informieren. Bei einem Anstieg auf 50 müssen Lockerungen rückgängig gemacht und neue Beschränkungen verhängt werden.

„Es geht wirklich um was“

Donnerstag, 20. August 2020, 15.50 Uhr, Ebersberg: „Es geht wirklich um was“: Im Interview spricht Dr. Marc Block, während des Coronakatastrophenfalls Versorgungsarzt für den Landkreis Ebersberg, über das Wiederaufflackern der Pandemie im Landkreis.

Landkreis: Fünf neue Ansteckungen

Mittwoch, 19. August 2020, 16.05 Uhr, Ebersberg: Fünf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus meldet das Landratsamt von Dienstag auf Mittwoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit leicht auf 23,92 (Vortag: 23,22) an. Er entspricht den landkreisweiten Neuinfektionen in der vergangenen Woche pro 100 000 Einwohnern. Nun liegt die Zahl der akut mit dem Virus Infizierten bei 32. Drei der Covid-19-Patienten befinden sich zur Behandlung in der Kreisklinik Ebersberg, die bis gestern noch keine Corona-Patienten aufnehmen musste. Keiner der drei sei in Intensivbehandlung. Dazu kommen vier Verdachtsfälle, die ebenfalls im Krankenhaus liegen.

Auch bei den fünf neuen Ansteckungsfällen handelt es sich größtenteils um Reiserückkehrer aus Kroatien, erklärt ein Sprecher des Landratsamtes. Nach der sprunghaften Zunahme der nachgewiesenen Infektionen über das vergangene Wochenende wurden laut Mitteilung am Dienstag im Ebersberger Diagnostikzentrum 138 Menschen getestet, viele davon mögliche Kontaktpersonen der Reiserückkehrer.

Auch interessant

Kommentare